Showing posts with label Boston. Show all posts
Showing posts with label Boston. Show all posts

Saturday, August 12, 2017

Sail Boston 2017

Vom 17. bis 22. Juni war Boston Zwischenstopp der transatlantischen Rendez-Vous 2017 Tall Ship Regatta. Grund für einen morgendlichen Hafenbesuch für die Bevölkerung und Terrorismusunterbidungsübung fuer die Polizei und insgesamt 12 verschiedenen mehr oer minder bewaffneten Branchen des 'law enforcements'. Ein Massenerlebnis wie der grandiose Einzug der motorisierten Segelschiffe bot Gelegenheit Straßensperrungen, Rucksackverbot und flughafenähnliche Sicherheitskontrollen an allen offiziellen Besichtigungspunkten und Parks im Hafenbereich auszuprobieren. Selbst die Schneepflüge wurden aus dem Sommerschlaf geweckt und dienten als Straßenblockaden .

Die Große Parade der Segelschiffe - allen voran die USCGC Eagle, früher bekannt als Horst Wessel - ein ehemaliges Schulschiff der deutschen Kriegsmarine 

Friday, September 09, 2016

Wochenenden am Strand entlang der Ostkueste

Die vergangenen Wochenenden im Juli und auch August folgten einem recht einfachen Muster: Wenn es das Wetter erlaubte - und das traf mit einer Ausnahme auf jedes Wochenende zu - fuhren wir an den Strand. Anfangs mit der Bahn, aus Bequemlichkeit, Neugier und einer gewissen Sehnsucht nach der alten Welt. Da hat man wenigstens Gelegenheit zum Lesen, muss sich aber an den Fahrplan halten und früh bei Zeiten den Zug erwischen. Die meisten Strände an der North und South Shore sind einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Einziger Nachteil ist die verlängerte Anreisezeit, da schon die Fahrt zum Bahnhof selbst eine Stunde dauert. Mit dem Auto geht es etwas schneller, nur muss an dann beim Parken kreativ sein, denn viele der Strände haben nur einen Parkplatz und der ist aus Platzmangel schwer zu umgehen und wird von den Gemeinden aggressiv als Haushaltsbudgetversicherung verteidigt. Entsprechend verdünnt sich dann der kulturelle und ethnische Mix Amerikas an den begehrteren Stranden bis nur noch die weiße Mittel- und Oberklasse übrig bleibt die bräunt sich dann unter sich. Dazu kommen die Touristen.
Erster Stopp, bequem mit der Bahn zu erreichen und nur etwa 45 Minuten nördlich von Boston:
Singing Beach in Manchester by the Sea

Thursday, September 08, 2016

Vor dem Sommeranfang

Vor dem Sommer war es erstmal Frühling, das mag nicht unbedingt zeitgemaess sein is aber in Boston besonders fotogen und weckt große Erwartungen an das vor der Tuer stehende Sommerwetter

Saturday, April 02, 2016

Whale Watching, Boston

Es ist sicher nichts neues mehr, dass Boston eine Hafenstadt ist und am Atlantik liegt. Genau darin liegt natürlich der Reiz der Sache. Wenn man will, und es das Wetter zulässt, fährt man mit der Strassenbahn an den Atlantik und dann entweder an den Strand oder mit dem Schiff sprichwörtlich ins Blaue. In unserem Fall geht es zum Auftakt der Walsaison (nicht zu verwechseln mit der Wahl- und Zirkussaison, die hier leider nicht von der Jahreszeit oder dem Wetter begrenzt wird) mit dem Katamaran weiter.
Hafenansicht - viele der kleinen Segelboote und Fischerboote zum Hummerfang sind noch fest verpackt und verankert. Der Frühling hat nur auf dem Kalender schon begonnen. Grund genug bei 8 Grad, vereinzeltem Sonnenschein und einer knackigen Atlantikbrise auf einem Schnellkatamaran reichlich 3 Stunden durch die als "choppy" beschriebenen Wasser zu fegen.

Thursday, March 24, 2016

Erste Schritte in der neuen alten Stadt

Ein bisher unbekannter Blick vom Prudential Center gen Westen; Rechts der Charles River, in der Mitte der hier abtauchende Masspike, denn die Auobahn führt unter der Innenstadt entlang, und links der noch winterliche Fenway Park. Die Red Sox Saison beginnt in wenigen Wochen und Amerikas ältestes Baseball Stadium verwandelt sich dann erneut in das pulsierende Herz der es umschliessenden Metropole.

Thursday, February 25, 2016

Die Umzugskatastrophe / Der lange Abschied von Ann Arbor

Der unvermeidbare und seit Jahren herbeigesehnte Rückzug aus dem Mittleren Westen brach viel schneller über uns hinein, als es uns lieb gewesen wäre. Das ist ironisch wenn man bedenkt, dass unser Zwischenaufenthalt in Michigan statt zwei Jahren über fünfeinhalb gedauert hat und sich neben dem verzweifelten Suche nach einer Alternative so ganz nebenbei auch eine gewisse Genügsamkeit (oder Bequemlichkeit) eingeschlichen hatte. Der einst verhasste Staat mit den langsamen Menschen ist nun kein anonymer Fleck auf der überflugskarte von Boston nach San Francisco mehr. Nach einem halben Jahrzehnt freiwilligen Exils wird klar, dass das Exil doch freiwillig war und unter den unbekannten Menschen überall Freunde zu finden waren. Selbige nun zu verlassen fühlt sich anders an als der Umzug von Boston, denn mit dem Abschied kommt die Gewissheit, dass wir sicher hier hin nicht mehr zurück ziehen. Und so schleicht sich in dem vermeintlichen Triumph der Rückkehr in die symbolträchtige Stadt doch wieder die Melancholie; kündigt sich die Suche des Hin- und Dazugehörens von Neuem an. Die Anker des täglichen Lebens werden einer nach dem anderen wieder gekappt.

Saturday, May 23, 2015

Drei Abschlüsse und ein Neuanfang, Boston, MA

Wenn schon etwas passiert, dann kommt meist alles auf einmal. Das Wochenende vom 15. zum 17. Mai lieferte dafür ein Paradebeispiel.

Friday, August 12, 2011

Déjà vu

Wieder einmal gab es Besuch aus Nevada, wie schon im letzten Sommer. Und wie letztes Jahr gab es einen Sommerverwandschaftsbesuch, komplett mit Abhol- und Bringdienst. Und wie beim letzten Mal blieb wieder keine Zeit mit dem einen oder anderen Besuch tatsaechlich etwas zu unternehmen, denn arbeiten muss man ja auch. Da blieb nur das Wochenende fuer einen Ausflug, und der ging dann auch noch wie letztes Mal (und ueberhaupt jedes 2. Wochenende) an den Lake Michigan und natuerlich zum Einkaufen. Im Grossen und Ganzen blieb also alles beim Alten, selbst das Tennis spielen.

 
Duenenerklimmer - Van Buren State Park

Aussicht auf Lake Michigan

Naturparkbewohner

Einzige Ausnahme sollte ein Abstecher nach Boston werden, doch auch dieser sollte sich in Kuerze  anfuehlen wie ein sich wiederholender Film. Einziges Hindernis war ein Kurzausflug nach Pittsburgh, denn von dort startete ein selbst mit Benzin- und Parkkosten noch biligerer Direktflug zur wohlausgeschlafenen 7. Stunde, also gerade schon bei Tageslicht. Lohn der kurzen Nacht sollte ein langer Tag in Boston sein, immerhin kamen wir dort schon zum Fruehstueck an. Nach einem kurzen Rundflug ueber die Hafeninseln und die Umgebung landeten wir dann also genau dort, wo wir frueher geschlafen haben – in East Boston.

Es ist erstaunlich wie schnell einem die Sinnesorgane mitteilen wo man ist, allein schon vom Geruch her kann man sich problemlos in der Stadt orientieren. Kaum aus dem Flugzeug und dem Shuttlebus ausgesiegen weht einem als erstes die vertraute, kuehle Meeresluft um die Nase. Die unmittelbar folgende Sicherheitsansage am Airport T-Stop klingt ebenso vertraut wie die kurz darauf kreischend zum Stehen kommende Bahn. Deren Inneres riecht heimisch, und auch daran erinnert man sich ploetzlich, nach den Plastiksitzen, der Klimaanlage und den Metallstangen an denen man sich festhaelt.

Kaum losgefahren sagt die altbekannte Automatenstimme einem die Stationen an – und jede einzelne ruft eine ganz bestimmte Erinnerung ins Gedaechtnis, zu der man schon fast die Spur verloren hatte. So spielt sich mit jeder Ansage eine wieder aufgerufene Szene ab, fast wie von einer Filmrolle.

Ansage: “Airport, doors open on the right”
Gehirn: “Du bist zuhause im Ghetto angekommen, lauf durch den Park, ueber den Huegel und tritt nicht in die Hundescheisse.”

Ansage: “Maverick, doors open on the left”
Gehirn: “Wenn du heir aussteigst, hast du einen guten Blick auf die Stadt ueber den Hafen, und siehst den ein oder anderen Drogendeal.”

Ansage: “Aquarium, doors open on the right”
Gehirn: “Das Aquarium am Hafen, dort warst du auch schon. Und wenn du hier aussteigst kannst du direkt am Waser zu deinem Fitnessstudio laufen.”

Ansage: “State Street…”
Gehirn “…Umsteigen in Orange Line wenn du zu Chris faehrst…”

Ansage: “Government Center…”
Gehirn: “Umsteigen zu Green Line, stickig und heiss, Treppe rauf, hier spielen oft Musiker fuer Kleingeld…gleich riechst du den Kaffee vom Dunkin’ Donuts, den hast du sonst immer gekauft und dazu einen Boston Cream Donut von der kleinen Suedamerikanerin…”

Kaum umgestiegen setzt sich das Spiel in der Green Line fort:

A: “Park Street”
G: “…Downtown, Umsteigen zu Redline nach Cambridge wo Jennifer gearbeitet hat…Park und Freedom Trail”

A: “Boylston”
G: “Theater District…ab hier kein Handyempfang mehr in der Bahn”

A: “Arlington”
G: “Siehste, kein Empfang, steck das Telefon ein…Boylston/Newbury Street mit den teuren Laeden”

A: “Copley”
G: “Hier aussteigen fuer Bibliothek und Prudential Center”

A: “Hynes Convention Center…”
G: “Man hoert immer noch dass dies Frueher einmal Hynes Convetion Center – ICA hiess. Da war die moderne Kunst Ausstellung bevor sie ans Wasser umzog. Seitdem ist die Ansage abgeschnitten”

A: “Kenmore”
G: “Gleich wieder Internet und Handy Empfang...aussteigen fuer Red Sox/Fenway Park und den Buchladen an der Boston University.”

A: “Blandford Street”
G: “Tageslicht! Von jetzt an geht’s ueberirdisch weiter…”

A: “BU East”
G: “Oh Gott, 3 Haltestellen fuer meine Uni– das dauert ewig und wird mitunter unangenehm voll, hier siehst du auch das College of Communication”.

A: “BU Central” ….. “BU West” …
G: “Campus, hier ist meine Magisterarbeit entstanden und dort geht Jen noch immer zur Uni…muessen wir an jedem Stopp anhalten? So ein Mist..Ich hab Hunger”.

A: "Pleasant Street"
G: "zu deiner Rechten der riesige Sportkomplex der BU, mit den Laufbaendern direkt hinter der Glaswand, damit du abends die Maedels beim Trainieren siehst…"

...

A: “Packard”
G: “Aussteigen! Du bist in Allston – Willkomen zuhause”


Und so weiter… jedes Geraeusch, sei es die Polizei, die Warnklingel der Bahn oder das Hupen der Autos ruft eine Erinnerung hervor, selbst der staubige Geruch im Eingangsbereich und Treppenhaus der Apartments ist bekannt. Gleichzeitig signalisieren diese Reize dem Gehirn natuerlich auch, dass es jetzt nicht mehr muede sein will. Schlafen kannst du in Michigan. Und schon beginnt die Rundreise durch die Stadt am Meer - und schnell musste es gehen immerhin blieb nicht mal eine Woche. Vielen Dank dafuer wie immer an den amerikanischen Reinkapitalismus in dem Urlaub genauso gerne gesehen wird wie die Verischerungspflicht.

Endlich mal wieder in einer richtigen Stadt

Da die Bilder vom Freedom Trail sich auch nur wiederholen hier die einzige Neuerung: Diesmal waren wir sogar auf der Old Ironside (USS Constitution), dem aeltesten und noch einsatzbereiten Kriegsschiff.

 Mit bei den Hexen in Salem

 Nathaniel Hawthorne - der nicht nur aus Salem stammt sondern auch darueber geschrieben hat

 Hafen in Salem - einst der wichtigste Handelsumschlagplatz in den USA, wurde dann von Boston und New York abgelöst.

The House of the Seven Gables -  Titelgeber fuer Hawthorne's bekanntestes Buch neben dem "Scarlet Letter"


In Salem liegt auch ein Passagier der Mayflower begraben



Geburtstagsspaziergang nach dem Regen

Am 7. 8. gab es eine Ueberraschung: 

Kleine (Eintritts)Karte statt vieler Worte

 
Die Mehrheit der Besucher hat sich gefreut beim Spiel zu sein 

 Selbst Pooty kann die Yankees nicht leiden und wollte sich persoenlich vergewissern, dass wir auch gewinnen. Und nach nur 4 Stunden und 15 Minuten bleibt folgende Erinnerung:

:)


 Der alte Mann und das Meer - am Singing Beach in Manchester

 
Im Laufe des Nachmittags wurden die Wellen immer groesser, und damit auch mir zu gross, denn genau hier hatte ich mir bei aehnlichen Bedingungen letztes Jahr beim Bodysurfen den Ruecken verstaucht.

 Zurueck am Atlantik



Vorruebergehender Abschied, der zumindest zwei der drei Abgebildeten schwer fiel.


Best,
-k

Thursday, October 14, 2010

A Different Point of View

Hello!  I have been asked by Kuli to be a guest contributor to his blog; to share what's been going on in our world from a different point of view.  Initially, I was a bit apprehensive to write in something so, well, public, due to the fact that Kuli's main audience are family and friends, and those who speak German.  Nervously trying to find an excuse not to write anything, I asked, "How am I supposed to write in your blog?  My German is atrocious."
Kuli's response was, "Write in English."  
"But your family and friends read your blog, and I know that some of your family don't read English."
"Don't worry.  They can translate it."
"But..."
"You'll be fine."
"But..."  I couldn't really find a better excuse not to write in his blog.  So here I am, a guest contributor, taking his request as an honor.  Here is my disclaimer; I am not a good writer, only slightly mediocre at best.  Those of you who know me, understand that I am a very, umm, colorful person.  I am at my best when I can rely on facial expression, bodily movement and various vocal inflection to emphasize my point, overall being and purpose.  I didn't pursue a performing field because I am an expressive "wordsmith"...  Oh well, I ask that you bear with me, and I will try my best to get (you and me) through it.  Here it goes:

Last Saturday (October 2, 2010) I flew into Boston to re-take one of my doctoral qualifying exams.  I had taken two of the written exams previously in January and only passed half of one exam.  "How can you only pass half of an exam?"  I was asked.  It was shocking to me as well, not to mention an embarrassment.  I failed the music theory exam (which everyone does the first time they take it) and the voice section of the history exam.  I thought, and expressed myself out loud,  "Seriously?  I failed the voice exam?!  How awful!  Vocal performance is my major!  God!  I am such an idiot!  I'm never going to graduate.  I'm just too stupid."  Along with many expletives, tears, facial expressions and stomping my feet like a four year old terror, I decided to suck up my pride and talk to Dr. Pope, who is the head of the Voice Dept. at BU (also my former voice teacher, and current advisor), to see what I had to do to pass this exam.  Now, Dr. Pope is quite a character- self absorbed, flamboyant, and uses his personal catch phrase "Gotta tell ya" so often that it makes no sense whatsoever.  His physical appearance resembles that of a big Teddy bear and has a subtle prance-like gait.  His attitude and arrogance can be incredibly intimidating, so for me having to talk to him was personal torture.  I asked him what went wrong on my exam.  He said, "Your answers to the questions were terse.  You didn't delve in deeply enough to the topics."  
Terse? Really. Really?! What the (expletive) are you talking about?!  I responded, "I thought that there was a word limit for this section of the exam, like there was for the first part."  Gathering all my strength not to show my frustration outwardly, "What can I do differently next time in order to pass this test."
"Here are a few sources that will benefit you."  He pulled some books off of his bookshelf, and discussed with me how the information in them could greatly improve my chances of passing.  I wrote down the titles and authors, thanked him, and left as he wished me a less than sincere "Good luck." 
With this meeting still fresh in my memory, I began to research the new set of questions (5 total) as soon as I received them.  They were, again, ridiculously vague - i.e. - "Discuss sacred oratorio and cantata through today."  Are you (expletive) KIDDING ME!!!???!!!  You can stock a whole floor of a library with this topic alone!  Whatever.  I was at Dr. Pope's mercy, and if I ever want to graduate, I have to comply to his inane requirements.
I planted myself in the music library at the University of Michigan.  I can only read the books there, since I'm not a student I can't check out any books.  As I bitterly searched for books on my study topics, I realized that as I read through them, the topics became actually fascinating.  This literature provoked me to read more and more, and researching became like a puzzle- I had to find all of the pieces to make this puzzle complete.  Adversely, the more I read, the more stupid I felt.  I had a few nervous breakdowns (you know, the ones with tears, cold sweats, weakness, stomach aches, hopelessness, lots and lots of expletives... all performed in a very theatrical way by yours truly), but when I finally got a grip, I realized that just because I put on good "performance" didn't mean it would help me pass the exam.
Now I was in Boston, which meant that there were only 4 days until my exam.  FOUR DAYS!!!  Oh God!  I ventured to the library with my friend Uli (I was staying with her for the entirety that I was in Boston), and set up camp in the music section of Mugar Library at BU.  I did this for 3 days straight, and as if by some Divine intervention, the weather was drizzly and windy and gross for the entirety that I was in the library.  This helped me to study tremendously.  There was no way I wanted to go outside in that garbage.
Wednesday, October 6th came all too quickly (the BIG DAY!  Eeek!).  I awoke at 6:30am, studied, ate a breakfast that I could barely stomach due to nerves, got ready, went to the FedEx store to copy my notes (all 400+ pages), then walked to the College of Fine Arts, CFA, all the while in the crappy and ominous drizzly, windy weather.  I approached the CFA and automatically began to shake and have heart palpitations.  This building has been the source of so much of my stress for the last 4+ years.  I climbed the stairs to the second floor, feeling as the thought he ceiling was going to crush me with all it's weight, and found a table in the corner of the lounge where I could do some "touch up" studying.  An hour and a half had passed, and it was now 12:55pm.  The exam was to start at 1pm.  I made my way to the Marshall Room, took a seat, and waited for my fate.  Which 2 of the 5 questions would be on the test this time?  As the test proctor approached me with the exam, I took it (all the while shaking a leaf!), and read the questions.  The first one was on German Lieder from 1889-1928, and the second was on current American Art Song.  I stared at the paper for about five minutes or so, felt like vomiting and crying, and started writing.  I wrote as much as I could for the first question, forgetting poets, dates, etc...  I then moved on to the second question.  I had a slightly better time with this one because I had only focussed on 3 main composers for this topic.  I had already written a few pages for the second question, when my stomach started to growl. (Expletive!!!)  How am I going to get through this!?!  I have horrible time concentrating when I'm hungry.  I had a banana on the top of my bag (thanks to Uli!).  I debated eating it, but figured "Screw it.  What are they going to do?  Kick me out of the test for eating?"  I inhaled the banana, and like magic, I remembered many parts of the test I had forgotten!  From now on, I revere bananas as magical creatures.  Although the banana was magical, it wasn't enough to stop time long enough for me to finish the last question.  The proctor politely told me that I had to stop writing now, for it was 4:03pm.  I felt like I had been defeated.  Again.  I handed in my test and my notes and slowly dragged myself to the lounge.  Wow.  All that work for nothing.  I sat there for almost an hour before Kuli messaged me with his Kuli-esque way of asking, "So, how did it went?"  What was I supposed to say?  That I had failed the test, again?  I decided at that my answer to everyone who asked was going to be, "I'm waiting for the results," hoping they wouldn't pry, and if they did, I would respond, "It's hard to tell."  Vague, I know, but safe for now.
I finally removed myself from the lounge in CFA an hour and a half later, dragged my sorry self to Uli's and made myself a delightfully comforting dinner of Pujab choley (Indian food), French cut green beans and quinoa (Kuli refers to this type of meal as "Jennifer food").  I later met up with my friends Uli, Diane, and Sonja.  Finally!  Some social time!  But I just wasn't feeling it.  We went first to one of favorite standby's, Sunset Cantina.  It was way too busy.  Next, we ventured up Comm Ave. to a restaurant called Zocalo for the best sangria ever, just to find out that it was no longer Zocalo, but some casual French place.  Lame.  So, we went to Harry's- a nice pseudo dive with decent food and drinks.  I sat there trying not to think of that stupid exam, but it was like an itch that I couldn't scratch, and kept annoying me all night.  Instead, I dodged the exam oriented concerns by talking about what it was like to live in Ann Arbor, my voice teacher and lessons, and even a recent stink bug invasion that Kuli and I lived to tell about (ask Kuli about stink bugs).  I started to feel better, now truly appreciating that I have friends to be with again.
After a couple of girly drinks and lots of girly talk, I said goodbye to Diane and Sonja, while Uli and I went back to her place.  I fixed up my bed, and passed out!  I was exhausted!
I woke up the next morning slightly hungover remembering that I still had to submit my bibliography to Dr. Pope; not by his request, but by the wisdom of Kuli and the fact that I wanted to be absolutely thorough in proving my preparation for the exam.  
About an hour later, I received an email from Dr. Pope in response to my bibliography and exam.  Oh God. Oh God. Oh God. Oh Jesus! I didn't want to open it, but morbid curiosity took over, and my hand (as if possessed) pressed the open button on my BlackBerry.  I read the first line.  "It's okay.  By the way--- very good exam."
What?  What's "okay"?  I had to think for a moment.  Then I realized I had apologized for submitting my bibliography late, and he's accepting the late bibliography.  First question solved.  But the bigger question at hand was what exactly "very good exam" meant.  I had failed the exam!  Well, in my mind I had failed that stupid exam, and had surrendered to the fact that I would have to retake it again in January.  I read further.  He had asked me why I hadn't stopped by his office to say hello.  Huh?  Since when has he taken interest in me, one of his dumb pion students?  It also included advice as to what I had to brush up on- poets, dates, etc... and closed with, "Again, good exam."  
I tried to wrap my head around this email.  Finally, after rehearsing what my response would be, I emailed Dr. Pope something along the lines of, " Thank you for your response.  I knew as soon as I left the building I had confused dates and forgotten some of the poets that Wolf and Strauss had used."  Panicked, I threw in,  "Me and my test anxiety!"  I felt that would some up why I missed what I had on the exam.  The truth is, I did know the poets and dates, and remembered as soon as I left the building, so I wasn't exaggerating.  I told him I would be in town until Sunday, Oct. 10th, and would like to see him if he were available.  I sent the email and met another friend, Basil, for lunch.  
A few hours later, I received another email from Dr. Pope, with a very emphatic, "Believe it or not I actually am going to be [in my office] tomorrow!  I will be available before 10am... and after 2pm..." including many dramatically written constituents of his schedule...  Upon closing his email, there was that phrase again, staring me in the face, "By the way, good job on your exam."
Ok.  This was 3 "good exam" comments within 2 emails.  This had to mean something, right?  I don't think I had ever gotten a "good" anything from Dr. Pope.  I didn't have time to worry about the outcome.  I would be talking to this tyrannical "Teddybear" tomorrow morning, and at the moment had to enjoy my time in the city I loved the most.
Tomorrow morning came (now Friday, Oct. 8th), and the truth about my exam was to follow.  I armed myself with a "Joy of Soy" sandwich from Bagel Rising and a cup of lemon mate (Power Breakfast!), and marched over to the scary, ominous CFA.  I climbed those foreboding stairs up to the second floor, and went directly into the Music Office.  This wasn't Dr. Pope's office, but I felt I needed to prepare myself before climbing more steps to the fourth floor, where Pope's penthouse dungeon lie.
I first talked to Jessica, the Vocal and Choral Coordinator of BU (also the test proctor).  She's a nice, laid back girl from North Carolina, who is quite approachable, unlike so many pretentious a**holes in the CFA.  We chatted for awhile, talking of her recent enrollment into a Master in Marketing program, living inside/outside of Boston, husbands, etc.  We were having such a pleasant conversation, I had almost forgotten my purpose for being there, until she said in her slight southern drawl, "Oh, by the way, great exam!  Dr. Pope was so excited when he read your test.  He was so pleased.  He opened it up and a minute later exclaimed 'YES!!'" 
I couldn't help but give a nervous, but relieved, laugh.  "Really?"  I asked.  "He really liked it?  But I forgot important information and didn't finish the second question, and..."  She cut me off with a bright "Hello" focused at the entrance of her office.  I turned around to see none other than the one only Dr. Pope.  With a gaping smile across his boldly expressive face, he approached me with his arms wide open, and engulfed me with sincere hug.  This man is huge!  He towers over me and know even more so!
"You did a great job on your exam!  Even with your 'test anxiety.'"  He added mockingly.  
"I tried.  I know I forgot stuff, but remember now that Goethe was a Classist."  I replied anxiously.  We ventured up to his office (that fourth floor "penthouse dungeon") to discuss the exam, doctoral programs, jobs, etc.  And this time, his office did not invoke fear and heartburn.  In fact, the sun was shining warmly in his office and birds were singing in the distance (or maybe just in my head!)
"Yes, your exam was so detailed and got straight to the point.  You added specific info about the composers and their music.  You definitely passed."  What?! I PASSED!!!!!!!!!!!  I PASSED THE EXAM!!!!!!!!!!!  I wanted to leap and jump around his office like a fairy princess pirouetting on pink and purple sparkling clouds!  Instead, I sat in the chair next to his desk and thanked him.
We continued to talk about job prospects, how to prepare a good interview and CV, and what to prepare for my oral exam.  "Gotta tell ya,"  Yes!  My visit wouldn't be complete without hearing my favorite "Pope-ism" catch phrase!  "You are one of my few DMAs that I can tell to, 'Go out in the world.  Be fruitful.'"  all complete with his trademark hand gestures.  At the end of our delightful conversation, I thanked him again, and this time bounded weightlessly down four flights of steps feeling alive, human and important!  I had been waiting for these feelings for a long time.  I stepped outside of the CFA, where the sun was shining, birds singing, horns blaring from the impatient Bostonian drivers, the T bell ringing, construction workers yelling at each other with their Bostonian accents- a cacophony of sound that was absolutely music to my ears!  I was in Boston; my "city" and "home."  I went off into the sunshine and enjoyed my last few days in Boston feeling accomplished and free to relish in a city I love! 


Wednesday, May 26, 2010

Abschied und Neuanfang, Anfang und Ende (Part II)



Mit Chris bei unserer ersten (und letzten) Party im Ghetto. Die umständliche Bahnfahrerei und unbeliebte Lokalität hielt oft die Gäste fern, wenn nicht die nächste Wohnung 800 Meilen weg wäre, hätten wohl auch zur Abschulssfeier die meisten eine Ausrede gehabt

Uli und David vor der Abreise in die verregnete Nacht

Mein letzter Boston Globe, Montag 17. 5. 2010

 Und dann kam auch schon der Umzugstruck, nur einige Stunden zu spät denn eigentlich wollten wir bereits zu Mittag in Richtung Cape Cod aufbrechen

Dank langjähriger Umzugs- und Packerfahrung auf Seiten des Protagonisten waren die 5 Fuß zugeteilter Raum im Anhänger schnell gefüllt und Reisesicher verpackt. Den Abschluss der beiden Kistenwände bildete die Matraze, die auch den Wandspiegel sicher vorm Zerbrechen bewahrte. Die beiden gammligen Holzteile bilden eine Zwischenwand, damit noch weitere Kunden ihren Krempel in den Hänger laden können. 

Fertig

Eigentlich hätten wir das Ding gleich mitnehmen sollen, immerhin lässt mein seinen gesamten Besitz nur ungern in einem Anhänger im Ghetto sitzen der dann vielleicht am nächsten Tag von der Firma abgeholt und hoffentlich nach Ann Arbor gefahren wird...

Leider hat der ganze Spaß viel zu lange gedauert so dass unser Abschieds(bade)aufenthalt auf Cape Cod daraus bestand völlig ausgehungert (seit dem Frühstück nichts gegessen) gegen 2100 im Stockdunklen ein noch nie genutztes Zelt bei knapp 13 Grad im Lichtkegel der Autoscheinwerfer aufzubauen und nach einem kurzen Abendbrot in einer Sportbar (22 Uhr) ohne Luftmatraze oder Isolation in Decken und Handtücher gehüllt die erste Nacht unserer Obdachlosigkeit zu überstehen

Frisch gestärkt durch den Cafe in einem Roadside Diner warfen wir dann einen Abschiedsblick auf den unfreunlich kühl aussehenden Atlantik, eine Art sehnsüchtiger Blick in eine Zeit in der wir Geld haben und uns bei besserem Wetter einen Urlaub auf dem Cape oder gar Martha's Vineyard leisten können

Leuchtturm in Grau, von Sonne war leider nichts mehr zu sehen und die nächste Nachte sollte verregnet sein. 
Tschüß Ozean
Im Hintergrund ist Martha's Vineyard als Streifen am Horizont zu sehen

Nach einer langen Irrfahrt, 3h grundlosen Stau in NYC und New Jersey, einigen Tankstopps und dem Versagen von Jennifers Ortskenntnis in Pennsylvania kamen wir gegen 3 Uhr morgens nach Pittsburgh (das Foto stammt aus einer anderen Nacht). 
Neben zahlreichen beinahe Zusammenstößen, hervorgerufen durch verwirrte ältere Frauen am Steuer oder idiotische Fahrmanöver im Großraum NY setzte ein Lateinamerikanischer Tankstellenwart dem Ganzen die Krone auf. Der alte Equadoraner war 19 Jahre lange Mathe Lehrer in seinem Land und war ganz erfreut einen Deutschen zu treffen, wollte er doch schon immer wissen was genau das Akronym DIN bedeutet, wenn ich ihn den richtig verstanden habe, denn er sprach mit starkem Akzent. Nach der Ankunft in den Staaten war er 11 Jahre Rettungsschwimmer und nun steht er im strömenden Regen und betankt Autos am Interstate 95. Soviel zum amerikanischen Traum.
Glücklicherweise gab es in Pittsburgh genug zu tun um uns auf andere Gedanken zu bringen. Ein Besuch in den Carnegie Museen war schon mal ein guter Anfang.
Zu Sehen gab es genug

Und die meisten dieser Knochen sind genauso echt wie sie alt sind

Pittsburgh hat auch einen kleinen "Mt. Washington", von welchem man einen guten Blick auf Downtown hat. Im Vordergrund der Monongahela, welcher sich mit dem Allegheny zum Ohio vereinigt.
Ann Arbors Skyline, so viel will ich dem nächsten bericht schon einmal vorweg nehmen, bietet ein weniger beeindruckendes Bild. 

best,
-k

Monday, May 24, 2010

Abschied und Neuanfang, Anfang und Ende (Part I)

Zu jedem Anfang gehört wohl ein (vorläufiges) Ende, und letzteres kam dann doch um einiges schneller als erwartet. Nicht alle Abschlussvorhaben ließen sich in die Tat um setzen vor der Abreise aus der großen Stadt die uns mit ihrer Energie, Aufregung und ihrem Elend, dem Kampf um die bloße Existenz hat auf Trab gehalten hat.
So gutes Essen wie hier gab es selten, viel zu oft fehlte die Zeit und Muse zum Kochen.

Zu den nennenswerten Akten mit Sentimentalwert zählen die beiden Red Sox Spiele gegen die Angels und die Blue Jays. Wenn etwas aus Boston der Stadt ein zuhause machen kann, dann sind das die Red Sox und Fenway Park. Schon beim Eintritt ins älteste Baseball Stadium des Landes verspürt man den Zauber des geschichtsträchtigen Ortes, in dem man schon Anfang des 20. Jh. das Team bewundern durfte, damals wahrscheinlich im Anzug und mit Melone. Heute sieht das anders aus, doch über die Lautsprecher dröhnt noch immer das alte Baseball Lied im 7. Inning, und dann kurz darauf Neil Diamonds Sweet Caroline, 81 mal im Jahr und jedesmal singen 37,000 und ein paar zerquetschte aus voller Kehle den Refrain. Spätestens dann merkt man was Boston ausmacht, was ihr einen Character gibt, den ich woanders (ganz besonders in New York) noch nicht gefunden habe: Es sind die Fans der Red Sox, das Team und der Ballpark, mehr noch als die Geschichte, der Hafen oder das Wetter. Es ist die große Grüne Wand in Left Field, das Grüne Monster, die $ 7,25 Hot Dogs (die 2 Blocks weiter nur noch $ 1 kosten), die nervigen Süßwaren und Getränkeverkäufer in ihren gelben Uniformen, die illegalen Ticketverkäufer auf der Straße, der unfreundlich, hart klingende Boston Akzent mit den fehlenden R's und den gedehnten A's, und die verstopfen U-bahnen und Straßen vor und nach den Heimspielen, die paranoiden Sportjournalisten des Globe, die Sporttalkshows im Radio, die Weltuntergangsstimmung nach einer Niederlage. Die Stadt steht und fällt mit ihrem Team, und die Fans sind Teil des Teams.
 Big Papi hatte einen furchtbaren Tag gegen die Angels und schwang des öfteren ins Leere, das Spiel gewannen wir trotzdem


Jennifer's erstes Red Sox Spiel - ein Hochzeitsgeschenk unserer bayrischen Freundin Uli (rechts)


:)
Offenbar ist Baseball gar nicht langweilig, besonders wenn man gewinnt

Youkillis 8tes Inning gegen Toronto, einem weiteren "gesponsorten" Spiel


Das große Scoreboard kündigt Daniel Bard an, den "Flammenwerfer" dessen Fastball bis zu 101 mph erreicht


Papelbon, der Fanfavorit und Closer feuert einen 95mph Fastball über die Platte und nicht nur die Zuschauer wissen das es vorbei ist

Mit der Abreise aus der Stadt kam auch der Abschied vom Globe, denn selbigen wird man wohl kaum bis nach Michigan liefern. Der Anruf beim Kundenservice fiel mir schwerer als der Abschied von Freunden und Bekannten bei unserer kleinen Abschlussfeier am Freitag (14. 5.). Das gegenüber jemand verhaftet wurde uns daher kurzzeitig die ganze Straße gesperrt, die Vermieterin von der Polizei vom Verlassen des Hauses gehindert wurde hat keiner etwas gemerkt. Im Gegenzug verpasste die Polizei dann wie Jen und ich wohl leicht angetrunken die letzten Feuerwerkskörper vom 4. Juli letzten Jahres am Hafenkanal verpuffen ließen.


Randy versucht sich für den Globe zu interessieren

Erst nebenbei und dann hauptberuflich wurde natürlich noch fleissig gepackt, wie immer dauerten Jennifers Kleider dabei länger als alles andere im Haus. Hinter den Kulissen wurden dann noch die Umzugsfirma organisiert, eine Parkerlaubnis für den großen Umzugshänger in der City Hall besorgt -ein kafkaeskes Kurzabenteuer für nur 40 Dollar und Sonntagnacht aus Tradition und Jennifers Warnungen zum Trotze noch einmal mit den teuflischen Scorpionbowls in Chinatown angestoßen - jener Mischung, die mir schon in der Nacht vor der Hochzeit das Einschlafen erleichterte. Der nächtliche Streifzug durch die Stadt führte diesmal durch Beacon Hill, dem berühmten, reichen Viertel und dort direkt vorbei an Senator John Kerrys Haus, welches dank der über der Tür wehenden Fahne auch leicht auszumachen ist.

Und so endete die Zeit in Boston genauso wie sie anfing, aufregend, erlektrisierend und mit immer neuen Überraschungen und Erlebnissen und täuschte damit fast über die Tatsache hinweg, dass besonders die letzen Wochen und Monate hier eine Qual waren, Jennifer sich mit der Arbeit aufreibt, die Uni vernachlässigen muss, kaum Geld für die Miete da ist und ich nutzlos auf meine Papiere warten muss, nicht in der Lage zu helfen und auch bei weitem nicht glücklich mit dem Leben so nahe am Ruin. Denn auch das war Bosten, der verzweifelte Kampf gegen die sich ringsumher auftürmenden Kosten, eine mickrige Wohnung im Ghetto, umgeben von Drogendealern (die mir nie so aufgefallen sind wie Jennifer), zu niedrig fliegenden Flugzeugen, Müll und nerviger Musik aus El Salvaor, Polizeisirenen, und sinnlosen Autoalarmanlagen die auf Tiefflieger und streunende Katzen reagieren und der viel zu lauten Familie der Vermieterin mit dem viel zu oft schreiendem Ehemann aus Peru, von Jennifer liebevoll "der dicke Mann" getauft und deren über unseren Köpfen herumtollenen Hunden der Vermieterin, Jennifers Versuche mit Ohrenstöpseln zu schlafen in unserer von Kakerlaken nie wirklich befreiten Bude etc.... Und nicht einmal dafür reichte das Geld am Ende wenn du nicht arbeiten darfst. Und vom Meerblick am Hafen, den glitzernden Bars und den reflektierenden Wolkenkratzern im Finanzviertel wurde ich auch nicht satt.

Das alles aber lassen wir zurück, und wahrscheinlich noch mehr, jedenfalls erwarteten wir Montag Morgen dem 17. 5.gegen 8 den Umzugstruck.


 Die erste Kiste ist gepackt

 langsam ordnet sich das Chaos

 oder auch nicht

Schlafzimmer, Samstag, 15. 5. 


best,

-k