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Sunday, September 09, 2018

Besuch der ältesten Kolonie - Puerto Rico II [Culebra, El Yunque, Fajardo]

Puerto Rico bietet abseits der Hotelstrände eine Reihe Exkursionen und Ausflugsziele mit denen man mehrere Wochen lang gut beschäftigt ist. Unser Ausflug in die Kolonie wurde leider etwas verkürzt und damit konzentrierten sich die Exkursionen auf wenige ereignisreiche Tage. Gegen sechs Uhr morgens begann daher am Montag der erste Kurztrip, von der Insel auf eine kleinere Insel, weg von den noch nicht erkundeten tropischen Sandstränden zu noch schöneren tropischen Sandstränden. Vom türkis-blauen, warmen Wasser hin zum türkis-blauen, warmen Wasser. Raus aus der Stadt, dem Berufsverkehr entgegen über den großteils reparierten Highway in Richtung Osten zum Fährterminal in Fajardo. Von dort weiter mit der Fähre auf die Insel Culebra, von dort dann weiter im Kleinbus in eine kleine Bucht mit steinigem Strand. Fünfzehn Minuten später haben wir vergessen wo wir sind und schnorcheln mit den hier lebenden Meeresschildkröten in der Bucht von Tamarindo. Und so wird der Ausflug zum Urlaub.

Grüne Meeresschildkröte am Tamarindo Beach Culebra 
(Photocredit: Culebraislandadventures)

Sunday, August 19, 2018

Besuch der ältesten Kolonie - Puerto Rico I [San Juan]

Puerto Rico - nach dem Sturm ist vor dem Sturm, und dazwischen ist fern vom Medieninteresse noch viel zu bewältigen. Offiziell hat seit dieser Woche jeder Haushalt nun wieder Strom. Inoffiziell wird dieser oft von Dieselgeneratoren lokal erzeugt, auf der Insel Culebra wird noch jedes Haus mit Dieselgeneratoren versorgt, erleuchtet und gekühlt, der Anschluss ans Netz wird noch Jahre dauern und eine neue Leitung muss erst noch im Meer verlegt werden. Bis dahin kommen jeden Tag die Tanklaster per Fähre. Die Strassen ähneln denen an der Ostküste im Winter, die Schlaglöcher sind gross genug dass Pfennig sich darin verstecken könnte, doch die Ressourcen sind werden zum Wiederaufbau anderswo gebraucht. Ampeln funktionieren nur in der Innenstadt und an den großen Kreuzungen, anderswo wird indisch gefahren und das sieht man den Autos auch an. Die Schadensbegutachtung am Mietwagen beginnt mit einem 5-cent großen Bild des Fahrzeuges in auf dem man von Hand mit einem kleinen Pfeil mit einen D (Delle) oder einem S (Scratch) alle sichtbaren Schäden markiert werden. Das Gemälde des Igels (Stachelschweins) nimmt man dann mit und vergleicht es dann bei der Fahrzeugrückgabe mit einer von einem neuen Künstler erstellten Zweitportrait. Wenn der Igel vor Mietbeginn mehr Stacheln hat als bei der Rückgabe gewinnt der Mieter, ist es andersherum gewinnt die Vermietung (oder die Bank). Das Auto verliert immer. Verloren hat auch der Regenwald, denn der wird zwar in den treibhausartigen Wetterbedingungen schnell wieder grün, Wanderwege und Baumkronendach sind allerdings nicht mehr aufzufinden. Die Wege werden stückenweise freigelegt, das Baumkronendach wächst in 20 bis 30 Jahren wieder nach. Die 200-300 vom Aussterben bedrohten grünen Papageien Puerto Ricos, die angeblich auch nur in diesem Regenwald leben und sonst nirgends, sind verschwunden. Nur die Iguanas sind noch da, aber die sind nicht einheimisch auf der Insel sondern wurden vom Festland eingeschleppt und verbreiten sich wie Ratten auf der ganzen Insel und fressen das Obst der Farmer auf. Das Geld ist auch weg, aber das ist nichts Neues und bankrott war die Kolonie schon vor dem Sturm. Das Touristengeld wird gebraucht, und somit kauften wir vielleicht ein paar mehr Souvenirs als üblich. Seifen und Schmuck, sogar eine Souvenirtasse vom Kleinhändler auf dem Touristen Marktplatz, dazu Kaffee, Karten und Bücher im Regenwald Besucherzentrum sowie ein paar Exkursionen und Ausflüge. Privatunterkunft statt Hotel, etc. 

Mosaik vor dem Capitol in San Juan

Sunday, April 19, 2015

Cubans and Americans: "We are friends!!!"

Cuban National: "Canada? You from Canada?"

Kuli: "No, Alemania (pointing to himself) y Estados Unidos (pointing to me)."

Cuban National: "Estados Unidos!? Ohhhhh! We are friends!!!"

Yes, Cubans are very fond of Americans. This came as a bit of a shock, considering the history of the two nations, and the reputation of Americans being the worst tourists in the world. We had many Cubans approach us, both inside and outside of Havana - many "jineteros" ("jockeys" or hustlers), some locals walking along the beach - all of whom were very friendly. And curious. They asked many questions about the U.S., most of which I had an extremely difficult time understanding due to my terrible Spanish skills, and also because Cubans speak very quickly. It seemed as though almost everyone we talked to had a relative living somewhere in Florida, mainly Miami. Cubans also view Americans as being very wealthy. So many times we had to explain that the cost of living was much higher, and that we had to pay for every service - health care, education, housing (the government gives Cubans their houses/apartments), etc. But even though we are not wealthy by any means, as an American citizen/Permanent Resident, we have the option to make more money by applying for new/multiple forms of employment. In most cases, Cubans don't, and thus have a very aggressive way of selling "gringos*" services and goods. For example, multiple men offering tours will surround the "gringo (tourist) buses" and push their private tours on everyone exiting the bus. I'm positive that the phrase I used most often in Havana was, "No, gracias." Even with the aggressive selling strategies and colectivo drivers yelling "Taxi!" at you constantly, everyone was very warm and friendly.

Friday, April 03, 2015

Habana III - Pinar del Rio, Viñales, Playas del Este

Neben Stadtwanderungen bei 30 Grad im Schatten und der Museenlandschaft in Havanna steht bei einem Ausflug in die Karibik auch die Strand- und Landschaft im Mittelpunkt.
Vor Sonnenaufgang an den malerischen Playas del Este - Zeit fuer einen Morgenspaziergang und ein kurzes Bad.

Saturday, March 28, 2015

Habana II - Museen

Das kulturelle und politische Herz Kubas beherbergt auch eine der groessten Museendichten pro Quadratkilometer in der westlichen Hemisphaere.
Im Museo del Ron (Havana Club)

Wednesday, March 18, 2015

Habana I - Zurueck zu den Wurzeln

Endlich also doch. Kuba. Havanna. Eine Reise zurück in eine Zeit, die es gar nicht mehr geben darf. Sie ist hierzulande verboten und wurde im Staub des 20. Jahrhunderts begraben. Zurück hinter die Mauer also für mich (über den Kanal in diesem Fall), die uns vor den Imperialisten bewahrt und die Imperialisten vor der Alternative. Inzwischen schützt die Mauer, die Blockade, und die offizielle Bezeichnung als Terrorstaat wahrscheinlich auch die stolze, aber fragile Insel selbst. Auf 11,5 Mio. Kubaner kommen im Moment 2,7 Mio. Touristen im Jahr. Eine knappe Millionen davon aus Kanada, gefolgt mit einigem Abstand von Großbritannien, Italien, Spanien und Deutschland. Varadero ist das Mallorca Kanadas. Ob und wann die Grenze auch für Amerikaner geöffnet wird ist ungewiss, viele Kanadier fürchten den Ruin des Landes und seiner Kultur.