Saturday, May 10, 2014

Sierra Nevada - RCO Reno & Ausflug nach Bodie


Toledo Express Airport - Fliegen als waere es 1950!
Hier starten am Tag nur 2 Fluege (nach Chicago und ueberhaupt), da macht man das Terminal dicht sobald die Maschine in der Luft ist. Wenn dann mal etwas dazwischen kommt, wird es spannend. 
Ein Startabbruch bei 70mph entpuppt sich als problematisch, das Flugzeug kehrt zurueck zum Terminal und keiner ist mehr da. Passagiere sind nervoes und muessen gefuettert werden bzw. an einer Bar beruhigt werden, den Techniker muss man zuhause anrufen, dann kommt er auch mit einem alten Van (der einen ein wenig an das A-Team erinnert) dramatisch ueber die Rollbahn gerast, nach nur 30 Minuten Wartezeit, und verschwindet dann fuer eine Stunde zwischen Leitern und Warnwesten im Triebwerk. In der Zwischenzeit loesst das Bodenpersonal auch das Raetsel der Flugumbuchung um den Passagieren, die laut Computer bereits in der Luft haengen, einen neuen Flug zu finden, denn die Verbindungsfluege in Chicago warten nicht auf den treffend getauften Express Flughafen in der Provinz. So kommt der Protagonist nach 2h Verspaetung am Ende 2h eher in Reno an, sogar ein Mittagessen gab es noch, wenn auch im Glas, serviert von der bedienten Bedienung, deren Nachmittagsplaene sich in Luft aufloesten.

  
 Soprano Solistin fuer das Reno Chamber Orchestra fuer Haydn's Lord Nelson Messe unter der Leitung von Theodore Kuchar,
 
Saengerin mit Familie

Szenenwechsel - Kalifornien, auf dem Weg in die Goldgraebergeisterstadt; Blick auf die Eastern Sierras / Mammoth

Bodie

Zwischen 1879 und 1930 war Bodie eine der groesseten Goldgraeberstadte des Westens, dann ging das Gold aus. 

Die Haeuser und Bretterbuden werden von Park Rangers vor dem Zusammenbruch bewahrt und bleiben damit in einem Zustand des "festgehaltenem Zerfalls". Die ewige Geisterstadt sieht damit heute aehnlich runtergekommen aus wie 1940, aber eben auch nciht viel schlimmer. Seit 1962 ist Bodie ein State Park.

Ein Blick durch das Fenster zeigt dass sicher inzwischen inszinierte Innenleben einzelner Gebaeude, hier beim Kindersargmacher.

Saloon und Hotel an der inzwischen verlassenen Kreuzung, nach zwei grossen Braenden im 20 Jh. ist nur noch wenig uebrig. Zu Bluetezeiten gab es 65 Saloons, mehrere Hurenhaeuser, Opiumschuppen und sogar ein Chinatown. Hier noch ein paar Bilder.

Die alte Mine selbst ist ohne Rangerbegleitung fuer Besucher gesperrt, wie auch der Hugel auf dem sie steht, da dieser honigwabenartig von Tunneln durchzogen ist und damit ensturzgefaehrdet. 

best,
-k

2 comments:

Anonymous said...

Na da waren wir ja doch noch die ersten, auch wenn es inzwischen etwas später geworden ist als erwartet. Wer st die Dame im lila Kleid? etwa deine Frau? wieso besucht ihr eigentlich immer solche Geisterstädte, gibts da nix anderes?

Anonymous said...

Endlich haben wir uns auch Deine Bilder angesehen. Deine Jennifer erkennt man ja kaum, so chic sieht sie aus. Warum sind eigentlich die Bilder von Eurem Ausflug schwarz-weiß?