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Saturday, November 12, 2011

Angst und Schrecken zu Halloween

Um in der gruseligen Jahreszeit auch ohne Kostuem einen Schrecken zu bekommen und sich an Gespenstern zu erfreuen ist in den USA recht einfach. Wer Kostueme und Masken nicht mag kann eine der folgenden Aktivitaeten ausprobieren:

Gruseltipp 1) 
Methode:
Zahnarztbesuch mit Wurzelbeandlung und Versicherung (alternativ koennen alle europaeischen Leser das gleiche in der Heimat ohne Versicherung probieren, der Effekt ist aehnlich).
Vorraussetzung: 
Anhaltende, zunehmende Zahnschmerzen die von Zahn durch Gaumen, Kiefer bis in den Kopf ziehen, im Herztakt wahrnehmbar.
Durchfuehrung: 
Man geht (oder wird von Ehefrau gegangen) zum Zahnarzt in einer typischen Kleinstadt; erklaert das Problem, laesst sich behandeln, am besten mit mehreren Einzelterminen um den Spass etwas herauszuzoegern.
Warum einen dabei Angst wird:
Ma unterschreibt mehrere vertragsartige Papiere, in denen man versichert, dass man zum einen einzig und allein fuer die Begleichung der entstehenden Kosten zustaendig ist, zum anderen anfallende Kosten sofort zu bezahlen sind, und man zugibt und beglaubigt verstanden zu haben, dass Medizin keine exakte Wissenschaft ist und die Behandlung auch das Gegenteil der erhofften Wirkung zur Folge haben kann.
Somit hat man also dem Arzt schonmal einen Freischein ausgestellt und was auch immer nun passieren mag passiere, die Chancen auf eine erfolgreiche Klage im Todesfall scheinen sich auf jeden Fall schonmal verringert zu haben.
Was zusaetzlich Nervenkitzel bringt:
Als ersten einmal komplett durchroengt zu werden, mit etwa 20-30 (gefuehlten) Einzelaufnahmen saemtlicher Zaehne fuer Diagnosezwecke... Die Auswertung selbiger eroeffnet dann neben der (ducrch noch immer vorherschenden Schmerz) bekannten Problemzone, noch ein Dutzend weitere "findet".
Warum es trotzdem lustig ist: 
Weil man in Amerika auch bei einer Kette zum Zahnarzt gehen kann - also wie Zu Burger King oder Wendy's zum Essen, auch bei einem Kettenarzt behandelt werden kann. Und sobald man die Behandlung beginnt, man durch die sicherlich von der geschaeftsfuehrung vorgeschriebene Werbung fuer Zahnprodukte und Sonderangebote bei Laune gehalten wird. So versucht einen die Schwster vr Behandlungsbeginn erstmal eine elektronische Zahnbuerste zu verkaufen, die ist naemlich gerade im Sonderangebot fuer nur 79 statt 139 Dollar, die Differenz wird einem als Mail-in Rabatt zugeschickt! Und natuerlich sind auch nur noch ganz wenige zu haben, also schnell zugreifen. Und obendrauf koennte man doch noch einen kleinen Mundkrebstest machen, kostet auch nur 20 Dollar und wuerde einmal im Jahr ausreichen. Gleichzeitig lachen einen von der Wand wie auch der Zimmerdecke (da man ja waehrend der Behandlung an selbige starren muss) Werbeplakate an, fuer die neusten Zaehneweismacher und aenhliche Produkte, auch hier steht der Preis gleich dabei.
Warum der Schreck dann doch ueberwiegt:
Weilt trotz der "Versicherungsleistung" Restkosten von ueber 190 Dollar anfallen, ohne Krone auf die dann danken verzichtet wurde. Und nebenbei ein Behandlungsplan fuer alle anderen gefundenen Probleme weitere Kosten von 300, 240 und ... (sparen wir uns) projeziert wurden. 

Gruseltipp 2) 
Methode: 
Autowerkstattbesuch aus Verdachtsgruenden und fuer einen billig angebotenen Oelwechsel (nur $16.95) mit einem Ford Taurus
Vorraussetzung: 
Bestehender Verdacht, dass etwas nciht in Ordnung ist, und sicherlich im Laufe des Jahres nicht besser geworden ist, von ganz allein. Unrundes Fahrgefuehl, zitterndes Lenkrad beim Bremsen, pulsierendes Bremsgefuehl. Und das von einem spaetsomemrlichen Besucher definierte Gefuehl. "dass das rechte Hinterrad in jedem Augenblick abfallen wird" 
Warum einen dabei Angst wird: 
Da keine der Verdachtsmomente durch einen Fremdverursacher hervorgerufen wurden kann auch keine Unfallversicherung wirklich etwas bezahlen, leider. Das ungute Gefuehl kuendigt sich also schon mal im Bauch an, und das auch ohne Bohnen zum Fruehstueck.
Was zusaetzlich Nervenkitzel bringt:
Von Autos ueberhaupt keine Ahnung zu haben und mit einer Saengerin verheiratet zu sein. 
Warum es trotzdem lustig ist: 
Weil der Mechaniker aussieht als haette er sich fuer eine 80er Jahre Filmrolle eingekleidet, samt uebergrosser Brille die man nur aus alten amerikanischen Filmen kennt -die Rolle ist natuerlich die eines etwas komisch aussehenden Mechanikers. 
Warum der Schreck dann doch ueberwiegt:
Der Mechaniker findet, wie auch der Zahnarzt das korrekt verdaechtigte Problem und gibt einen soliden Kostenanschlag von etwa $200. Leider findet er dann gaenzlich ohne Roentgenaufnahme auch die Gruende aller anderen, mit dem Grundproblem verbundenen Probleme die insgesamt mindestens $400 kosten um ueberhaupt wieder fahren zu koennen, insgesamt jedoch Reparaturen von etwa $1,200 noetig sind bevor es in den Winter geht.  
Warum der Schreck anhaelt:
Weil man von nun an mit einem nur aufs Allernoetigste reparierten Auto faehrt und nicht mehr die beruhigende Ahnungslosigkeit als Beifahrer hat. Mit dem nun begruendeten Verdacht ein kaum strassentaugliches Auto zu haben, faehrt es sich schon etwas anders.

Gruseltipp 3)
Methode:
Einen riesigen Kuerbis Aushoehlen und Ausschnitzen.
Vorraussetzung: 
Zugang zu einem Kuerbisacker, auf dem man sich im Matsch gegen ein geringes Entgeld einen Kuerbis aussuchen kann, selbigen erntet und dann von der nach mehr koerperlicher Betaetigung fragenden Ehefrau zum Auto wuchten laesst. 
Vorraussetzung 2:
Weder Kuerbis noch Frau dabei zu zerbrechen.  
Warum einen dabei Angst wird: 
Wenn die dann gutgelaunte Frau mit einem grossen Messer und einem Schraubenzieher nun entweder auf den Kuerbis oder den Lebensgefaehrten losgehen koennte.
Was zusaetzlich Nervenkitzel bringt: 
Man weiss nie ob man zuerst den Kuerbis durchbricht oder sich die Hand abschneidet.

Warum es trotzdem lustig ist: 
WeiljJede Saengerin zahlreiche ausdrucksstrake Gesichter beherrscht, wenn sie dann die Innereien (oder das Gehirn?) des Kuerbiskopfes entnimmt...

Warum der Schreck dann doch nicht ueberwiegt:

Das Gruselgesicht des Kuerbis erinnert an einen alten Bekannten.

Die Beruhigungskur nach dem Schrecken:
Ein Spaziergang im Metropark (einem Langlaufziel der letzten Saison), der im Herbst noch so einiges anderes zu bieten hat.
Jennifer hat einen Vogel (in der Hand)

Ich auch.

Warum es trotzdem einen leichten Nervenkitzel gibt? 
Man weiss nie ob einem in die Hand gehackt oder gekackt wird.

Bisher gings gut.

So beruhigt man die Nerven fuer wenig Geld, es sei denn man schaut sich vorher einen bestimmten Hitchcock Film an.


best,
-k

Saturday, November 04, 2006

Halloween III

Hier wie angekündigt noch ein paar Impressionen von HALLOWEEN. Mein erstes und hoffentlich nicht einziges amerikanischstest aller amerikanischen Feste. Neben Thanksgiving und Independence Day aber dazu kommen wir ja noch.


Jen & Berto

Herbst auf dem alten Friedhof in Salem, hier liegen einige der ersten Siedler des Landes begraben, einer der Pilgrims hat sogar ein Haus in Salem gebaut das heuteb noch steht.
Zwei Untote in unserer Stammbar
Jen & Bereto in der T (kurz für MBTA) Die Straßen/U-Bahn die im übrigen die älteste des Landes ist)
Satcy und Jen vor dem Piratenmuseum in Salem...
Piraten sind offenbar beliebt im Augenblick


Natürlich ist noch mehr passiert die Tage, dazu aber später mehr.
best,
k

Thursday, November 02, 2006

Halloween II

Aus Mangel and Zeit nun hier der zweite kurze Abriss des Halloween Geschehens, viel Herausragendes ist aufgrund diverser hindernder Umstände (Uni, Training, Vernunft, ...) gar nicht mehr passiert zu meinem Bedauern.
Nun gut, am Montag waren wir mit Jen, berto und Stacy (Freundin von jen aus Austin) in der Hexen/Halloween/Schrftsteller Stadt Salem die vielleicht einigen ein Begriff sein wird. Wegen mangelnder Planung und meinem Termin mit der Deutschgruppe beschränkte sich mein Aufenthalt auf anderhalb Stunden, Zeit genug um jedoch einen Abstecher an den Hafen und ins Piratenmuseum zu machen. Werd wohl demnächst noch mal einen ausführlicheren Ausflug machen, such nur noch nach passender Begleitung.
begleitet hat uns zu Haloween leider keiner groß weil meine Kommilitonen alle lernen mussten für einen Kurs den ich nicht besuche und Jen die Adresse zu der Party auf die wir gehen sollten nicht hatte. Also haben wir uns zwar schön verkleidet aber weder trick or treat noch sonstigen schabernack getrieben. Sind nur bis etwa 2 in einer Bar gewesen nachdem ich aus dem Training kam. Im Anhang in aller Kürze noch ein paar Bilder für die lesefaule Hälfte des Publikums...
Die Friendship im Hafen von Salem, Replika eines Handelsschiffes aus dem 17 Jh. glaub ich
Stacy, jen und Berto auf dem Witch Trail, der zu den Sehenswürdigkeiten Salems führt. Scheint hier so ne Art Mode zu sein mit den Trails.
Straßenschmuck für die Touristen und Halloweenbegeisterten
Jens Outfit für die Nacht

Und Stacy, ihr Opfer. Mehr Bilder in Kürze.


best,
k

Sunday, October 29, 2006

Halloween 1

Noch hab ich die sich überschlagenden Ereignisse der letzten Tage nicht ganz verdaut und verstanden, der Nebel der letzten Nacht verzieht sich jedoch langsam und das Bild ist klar und komplett, nur detailreiche Erläuterungen sparen wir uns zu diesem Zeitpunkt noch. Nur soviel im Voraus: Ich war/bin the most handsome all-american pirate und sehe einfach umwerfend aus in meinem Kostüm. Und das obwohl es in letzter Minute und teilweise im second hand Laden (thrift shop) erworben wurde und dann an Bord meines Schiffes stark gelitten hat. Und teilwise über Bord ging. Und, ach lassen wir das, hier mal ein paar Bilder vorab, sozusagen als Vorschau, große Premiere der überarbeiteten Geschichte ist dann demnächst...
Bis dahin macht euch warme Gedanken denn es wird kühler und kühler.

Die Damen aus der Video Production Class...
muss ich hinzufügen, dass die meine
Lieblingsklasse ist?

An Bord meines Schiffes bevor mein Hut sich in die Fluten
des Boston Harbor stürzte


Bei Carolina mit meinem sprechenden
Papagei
Posted by Picasa
Mit Dina (der schönsten Frau Norwegens?) und
Gina (natürlich aus Texas)

Mein Schöner Hut :-(
Ich war definitiv der bestaussehendste Pirat

Rich alias Clark Kent reißt sein Hemd auf und
verwandelt sich in den einzig wahren
SUPERMAN
Posted by Picasa
Eine Latina, ein Teufel, Bridget Jones und
the most handsome pirate in america mit wehenden Haaren
im U-Bahn Schacht

Hemd 2,99; Kette 1,99; Kopftuch 2,50;
die Schlafanzughose war 3 Dollar oder so...
Hut unbezahlbar

Auch ohne Hut noch immer Stilecht mit Ohrring
und extra gezüchtetem Stoppelbart

Posted by Picasa
Das kommt davon wenn man mit der Kamera
spielt...


Gruppenbild...

best,
k