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Saturday, April 01, 2017

Weihnacht bei den Heisswasserquellen

Der Weihnachtsausflug an die Westküste bot trotz Schneearmut und diverser Familienobligationen noch Gelegenheit zu einem Ausflug an den See und der Bewunderung des gesamten Spektrums an Heisswasserquellen von primitiv bis zum Resort.
Weihnachten in Kalifornien - statt Schnee ein Lauf durch den Stadtpark mit Palmen in Elk Grove

Wednesday, May 14, 2014

Sierra Nevada - Hotsprings & Maggies Peaks 'Wanderung'

Direkt nach dem Ausflug in die Geisterstadt hatte Jennifer noch die Idee eine der vielen Thermalquellen zu besuchen. Inzwischen ist daraus nun schon fast eine Tradition geworden und ein Ausflug an die Westkueste ist nicht komplett ohne ein Bad in den Hot Springs.


Blick auf die oestliche Sierra Nevada in Kalifornien, die Gegend beherbergt viele Geothermalenquellen, die gluecklicherweise nur teilweise fuer den Tourismus erschlossen sind und auch vereinzelt zur Energiegewinnung genutzt werden. Wer genau hinsieht findet den Grund unseres Ausfluges in die rauhe Natur mitten in der Hochwueste.

Hier nocheinmal aus der Gegenrichtung - die Thermalpools sind gut zu erkennen; man sieht hier auch die kleine Wasserrine auf dem Felsgrat. Diese ermoeglicht eine natuerliche Kuehlung des unbehandelten Mineralwassers.

Am Ende des Grates befinden sich mehrere kleine Pools die fortlaufend mit frischem Wasser gespeist werden. Der Boden mag zwar etwas schlammig sein, dafuer geniesst man aber einen ungetruebten Blick auf die schneebedeckten Gipfel der Sierras im Westen. Und wenn man etwas laenger bleibt, gibt es noch einen Sonnenuntergang dazu.

Umkleide gibt es hier keine, nur ein Plumpsklo am Ende der Schotterstrasse die einen zu diesem nicht ausgeschilderten, und daher recht gut gehueteten Geheimnis bringt. 

Einige Pflanzen trotzen dem trockenen Granitboden, hier abgebildet (wahrscheinlich) der Indian Paintbrush.

Noch ein Abschiedsbild, fruendlicherweise von anderen Badenden aufgenommen.

Die Suche nach einem geeigneten Wanderweg trieb uns am naechsten Tag zurueck an den Lake Tahoe der hier vor kurzem noch einmal richtig Schnee bekommen hatte. Obwohl die Skiresorts geschlossen waren, blieben doch die meisten Gipfel mit Schnee ueberzogen und damit fuer uns unzugaenglich.

Fuer die Wanderung in der Desolation Wildernis muss man sich am Ausgangspunkt eintragen und eine 'Lizenz' mit sich fuehren. Damit wissen die Baeren wenigstens wie viele Touristen zum Essen kommen. Das Ziel der Wanderung sollten Maggies Peaks sein.

Der Weg in die 'Trostlose Wildnis' fuehrt in die wieder frisch eingeschneiten Berge. Nach wenigen hundert Metern Hoehengewinn verschwand der sonst gut gepflegte Weg dann im Schnee. 

Die nun vom Gesangsstress befreite Jennifer wurde leider ueber Nacht krank und zog sich obendrein noch eine Hoehenkrankheit zu. Da ging nach kurzem die Luft aus und auch alle anderen Symptome trafen im Tagesverlauf noch ein. Da uns die Diagnose erst spaeter klar wurde verschlimmerten wir das Ganze mit jedem Schritt.

Granite Lake auf dem Weg zu Maggies Peaks. Im Sommer sonnen sich hier die Wanderer.

Blick ueber den Grat nach Sued-Westen in die Desolation Wildernis, einschliesslich Eagle Lake. Weiter ging es dann auch fuer mich nicht mehr, den Wanderweg hatte ich lange im Schnee verloren und Jennifer war bereits am Ende ihrer Kraefte und damit zurueckgeblieben.

Blick ueber Lake Tahoe nach Nordosten vom Grat aus, links erkennt man Emerald Bay, rechts im Vordergrund den Granite Lake.

Auf dem Abstieg noch ein Bild mit der Emerald Bay

Ein Bergdinosaurier sonnt sich auf dem warmen Granit

Blick auf Cascade Falls die hier noch gut von der Schneeschmelze gespeist werden.
Damit endete dann auch der etwas unglueckliche Ausflug in die Berge und kurz darauf auch der Ausflug nach Westen.

best,
k








Friday, January 10, 2014

Weihnachten in der Fremde II

Nach den hier verkürzten Feiertagen, die erst am 24 abends anfangen und dafür schon am 25 wieder aufhören, verabschiedete sich das Jahr 2013 fast genauso schnell wie der Schnee in der warmen Sonne der Sierra. 
Skiwanderung II, Aussicht weiterhin gut, trotz Schneemangel. Langlauf ohne Sonnenbrille ist ohne Sonnenbrille nicht zu empfehlen.

Pause mit neuen Bekannten. Bei Bedarf haben wir jetzt Wander- und Langlauffreunde fuer künftige Ausflüge.

Ein Juniper Baum, im deutschen als Wacholder bekannt

Skiausflug beendet, Leihgut wird zurückgegeben im Hope Valley.


Wer genau hinsieht findet die Mustangs, erspäht zwischen Carson City und Stagecoach Nevada, direkt vom Highway. Nachdem es in allen vorherigen Anläufen nicht funktionieren wollte und die Mustangs erst nach meiner Abreise wieder auftauchten scheinen sie diesmal falsch informiert worden zu sein und erschienen einen Tag zu früh. Damit haben wir das auch abgehakt. 


Neffe Montgomery

Nichte Prairie, die leider dank Autofokus nicht zu sehen ist.

-best,
k

Monday, January 06, 2014

Weihnacht in der Fremde (Junge komm bald wieder) I

War dann doch recht unspektakulaer, wenn man von der Aussicht in den Bergen absieht. Die groesste Aufregung gab es am Flughafen in Chicago, als den Reisenden von der Versicherung mitgeteilt wurde dass dar zur Reparatur gebrachte Saurus (Taurus) offiziell vom Aussterben bedroht ist, bzw. aus wirtschaftlicher Sichtweise bereits ausgestorben ist. Das gab dem Weihnachts/Winterurlaub einen kleinen Dämpfer, wenn auch erst einmal temporaer.

Acht Stunden Fahrt mal ohne Verkehr von Vegas nach Reno (vier davon geradeaus, einmal abbiegen) und trotzdem fast nicht angekommen. Wenn es nur eine Strasse gibt ist eine unerwartete Sperrung (falls es in den Bergen dann doch mal schneit) tatsaechlich ein Problem, besonders wenn das extra mitgebracht Navi von der saisonalen Schliessung nichts weiss.

Abzweig Tal de Todes, aus Zeitmangel ging es fuer uns diesmal geradeaus.

Mondlandschaft mit Josua Baum kurz vor Sonnenuntergang. Die zweite Hälfte der Fahrt war weniger spannend, die Berge versteckten sich in der mondlosen Finsternis, das einzig sichtbare war die Strassensperrung.

Ueberraschungsschmuck im Hotelzimmer

Erster Skiversuch am 26. 12. - Zur Schneelage passend im Hope Valley (Tal der Hoffnung) - woanders war die Situation hoffnungslos. 

Wenn es schon an Schnee fehlt, gab es wenigstens ein bisschen Aussicht.

Noch geht es allen gut

Am 27. im Napa Valley. Dort sind sogar die Traktoren rot, Freunde des grünen Traktors sind begeistert.

Weinprobe in Yountville, CA; da spontan und ungeplant blieben wir in der ersten Weinprobe haengen, diese gehoerte zum Somerston Weingut

Weihnachtsschmuck in Kalifornien

Neffe Bradford

Nichte Gwendolyn

Pause

best,
k

Thursday, May 30, 2013

Vorsommerreise I

Teil I der kurzen Serie - Verlaengertes Memorial Day Wochenende an der Westkueste
Wanderausflug #1 Horestailfalls, Twin Bridges, CA

Der National Park "Desolation Wilderness", der wiederum Teil de El Dorado National Forest ist, zu dem der Wasserfall gehört - macht seinem Namen alle Ehre. Kurz vor Sonnenuntergang trifft man hier niemanden mehr und verliert auch fast den Wanderweg aus den Augen.



Normalerweise wollten wir bis zum Wasserfall, weiter sind wir dann aber dämmerungsbedingt nicht mehr gekommen. Sollte ja auch nicht lange dauern, nur ein kurzer Aufenthalt auf dem Weg vom Flughafen in Oakland nach Gardnerville, NV.

Die Ansicht erinnert ein wenig an den Yosemite National Park, der liegt aber etwa 3h entfernt von hier.

Horsetail Falls

Wanderung #2 - diesmal ein kurzer Spaziergang am Fusse des Jobs Peak, dem hoechsten Berg direkt in am Rande der Hochwueste (links) Dahinter liegt dann der Lake Tahoe.

Größenvergleich - Jennifer vs. Jeffrey Pine (Kiefer)
Dies erklaert vielleicht auch warum die meisten hier Plastikweihnachtsbäume haben.

Dementsprechend sehen auch die Zapfen aus

Die Trockenheit führt jedes Jahr zu Waldbränden, mit etwas Glück überleben die Bäume und werden nur etwas angekohlt. Diese beiden sind einfach vertrocknet.

Das Leih-Pony

 best,
-k

Friday, April 06, 2012

Krueckstock und Mickey Maus


Dem diesjaehrigen Trip an die Westkueste konnten weder die durch die Decke schiessenden Zahnarztkosten, ein verstauchter Knoechel, Kruecken, ein gebrochener Fuss, zu viel Arbeit, Ochsen oder Esel in seinem Lauf aufhalten. Und so fand er dann statt, beinnend mit einem recht unbequemen Flug ueber die Mormonenstadt Salt Lake City nach Sacramento. Dort empfing einen der Regen, selbiger verwandelte sich bei der Fahrt ueber die Sierras dann in Schnee und wurde nur mit etwas Glueck und dem Vierradantrieb des schwiegermuetterlichen Trucks ueberwunden. Aus Platzmangel fuhr das Gepaeck in Muellsaecke gehuellt auf der Ladeflaeche mit. Den sich rechts und links auftuermenden Schnee ignorierte der Moechtegernskifahrer und Teilzeitkrueppel mit Traenen in den Augen. Die verwunschenen Langlaufski wurden doch am selben Morgen mit groesster Selbstbeherrschung und vor Wut zitternden Haenden im Schrank versenkt. Der Sportler hatte vor dem Schneemangel kapituliert, und sich sicherheitshalber beim Volleyball den Fuss zerstoert. Nur um sicher zu gehen, dass die Skisaison auch wirklich vorbei ist und nicht kuenstlich mit Gebirgsausfluegen aus zweieinhalbtausend Meter verlaengert werden kann... Mit der Ueberwindung des Gebirges schwand dann auch die Enttaeuschung, in der trockenen Hochwueste kommt man schnell auf andere Gedanken. Dazu gehoerte ein Ausflug in die Geisterstadt Bodie, die nun im dritten Anlauf endlich besucht werden sollte und versprach die schlechte Laune zu vertreiben. Das haette auch wunderbar geklappt, wenn nicht die einzige Zugangsstrasse wegen SCHNEE geschlossen gewesen waere.

Mit dem Hund spazieren gehen in Nevada

Hilflos in der Hochwueste Nevadas am Stacheldrahtzaun der Kupfermine zurueckgelassen, nicht der erste der hier in der Sonne verendete. Man beachte wie sich der Astronautenmondstiefel und die Mistkruecken der Landschaft anpassen. Am liebsten haette ich die gleich dort gelassen.

Zum Fuss kuehlen am Lake Topaz, unweit von Gardnerville, NV

Osterhasensichtung - da hilft auch das Versteckspiel hinter den verdorrten Grasshalmen nichts

Das Capitol in Carson City hat eine Silberkuppel, denn davon gab es hier mal genug

Auf indianischem Land am Pyramid Lake, noch ein See in der Wueste, dieser gehoert den Paiute Indianern die dort auch ein Musuem haben.

Sonnenaufgang bei Jennifer's Tante im fruehlingsfrischen Garten

Krueppelfuss am See, diesmal Mono Lake

Der See ist bekannt fuer seine Tufa (Tuff) Gebilde, ein Mineralgemisch das sich mondlandschaftsartig im See gebildet hat und dann durch das Absenken des Wasserpegels (Kalifornien hat die Zulaeufe abgezapft) frei gelegt wurde. Inzwischen steigt der Wasserpegel wieder.

Walt Disney und die Maus

Flussdampfer fuer Disneytouristen die noch nicht im Sueden waren. Die Kruecken waren zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr dabei.

Achterbahn Magic Mountain - obwohl viele der originalen Disney-Achterbahnen bei weitem nicht so spektakulaer sind wie anderswo, wurden sie doch mit viel Liebe zum Detail gebaut. Viele der Bahnen fuehren durch Tunnel und Hoehlen in denen man sehr detailliert die Disney Helden und Boesewichte in Aktion sieht. Dafuer steht man dann aber auch mal ueber eine Stunde an, und das auch noch klaglos - es sein denn man hat einen gebrochenen Fuss.

Der benachbarte California Adventure Park wird auch vom Disney Logo gepraegt, allerdings gibt es hier auch 'gewoehnliche' Achterbahnen wie man sie kennt. Um den Tag auch intensiv nutzen zu koennen, bleibt Disneyland bis Mitternacht geoffnet. So kam es, dass wir locker mal eben ueber 13h durch den Park marschieren konnten, davon verbrachten wir allerdings gefuehlte 10h mit Anstehen. 

Das Getty Museum in LA

ist nicht nur fuer seine Kunstsammlung sondern auch fuer seine Architektur bekannt 

und darueber hinaus fuer die Aussicht. An einem smogfreien Tag, zum Beispiel nach einem Regen, sieht man von hier das sonst voellig im Dunst verborgene Downtown (hinten links). Das Haeusermeer dazwischen ist LA, oder zumindest ein kleiner Teil davon. Wenn man in Anaheim losfaehrt ist man mal eben 50 Meilen auf der Autobahn unterwegs um bis zum Getty zu kommen, aber aus LA raus ist man da noch immer nicht.


Straende gibt es natuerlich auch, besonders in Malibu. nochmal 30 Meilen weiter noerdlich auf dem Highway 1 findet man mit etwas Glueck El Matador Beach, einen der schoensten Straende in LA. Man muss dann nur noch auf Treppen und Trampelpfaden 50 Meter Steilhang herunterklettern und schon ist man da. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch der Stiefel verbannt, der hilft beim Klettern naemlich auch nicht.

El Matador gilt als Fotografen Strand und wurde waehrend unseres Besuches fuer Aufnahmen zur Verlobung, Schwangerschaft, Studentenprojekten, Bikinikatalogen, etc. genutzt.

Und wer beim Fotografieren nicht aufpasst, den erwischt auch mal schnell eine Welle, die schmissen sich naemlich mit gewitterartigem Grollen gegen die Felsbrocken.


Und dann ging die Sonne auch schon unter und der Urlaub neigte sich dem Ende zu.


best,
-k