Thursday, September 09, 2010

Westwaerts und Ostwaerts auf dem I-94

Wenn am Pooltoor eine schwere Metallkette haengt ist der Sommer vorbei. Sowohl das nun doch kuehlere Wetter als auch die kuerzer werdenden Tage deuteten schon darauf hin. Annes Besuch Ende August wohl auch. Der Beginn der College Football Saison macht es fast offiziell. Die Gluehwuermchen sind schon weg, die Voegel machen sich auf den Weg. Der Sommer neigt sich dem Ende zu und dass ohne wirklich stattgefunden zu haben, zumindest an meinem Schreibtisch im 3. Stockwerk der 213 South Ashley Street war es meist kuehl und schattig. Aber der Reihe nach.

Der schone erwaehnte Besuch gab Gelegenheit einmal die Kleinstadt zu verlassen und ein wenig in der naeheren Umgebung nach Abwechslung zu suchen. Selbige finde man zum Beisiel in der einst boomenden Automobil Stadt Detroit – von den nun wieder den Aktionaeren gehoerenden General Motors Tuermen mal abgesehen ist allerdings von der Stadt nicht mehr viel uebrig. Einst eine der groessten Stadte des Landes ist Detroit nun eher ein Niemandsland, eine nicht ein mal mehr rauchende Ruine einer Stadt, die wenn man meinem Kollegen glauben darf nicht nur vom Bankrott, bzw. dem bereits vorher beginnenden Untergang der amerikanischen Automobilindustrie getroffen wurde, sondern auch durch jahrzehntelange, verkehrte Rassenpolitik vernichtet wurde. Nun ist der Downtownbereich ziemlich am Ende, auch wenn er –so man denn den Lokalblattern glauben darf gerade wieder einmal vor einer Renaissance steht- es gibt kaum Geschaefte und Arbeit auch nicht viel, die verbleibene schwarze Bevoelkerung ist zu arm um etwas aufzubauen oder wegzuziehen und blieb waehrend der grossen Bevoelkerungsflucht einfach zurueck.

Immerhin die Sportstadien der Detroit Tigers (Comerica Park), Ford Field (Detroit Lions) und der von Jennifer gehassten Red Wings (Eishockey) ziehen noch Besucher und Geld in die Stadt, darum gibt es Inselartig einige Investitionen in Theater, Opernhaeuser und Bars, sowie die neu gestaltete Waterfront am Detroit River am Renaissance Center (die GM Tuerme aus der Tagesschau) und das war’s dann auch schon wieder. Einen Kilometer weiter ist man schon wieder auf dem post-apokalyptischem Mond. Oder in Kanada – denn das liegt auf der anderen Seite des Flusses und sieht aus der Entfernung aus wohl aehnlich aus wie Deutschland von hinter der polnischen Grenze aus gesehen, oder Texas von Mexico aus, oder Polen von Russland… eben besser -dass dies allerdings auch fuer Detroit gilt, das von Kanada aus fast reizend im Sonnenuntergangslicht strahlt sei am Rande noch vermerkt.

Soweit also zu Ausflugszielen auf der Ostseite des I-94. Dass es gen Osten nur selten besser wird wissen die meisten. Das war selbst in Boston so, an welches nur noch ein aermliches East Boston grenzt und dann eine ganze Weile gar nichts mehr. Also haben wir Annes besuch genutzt um endlich mal den Westen weiter zu erkunden, muss doch auch irgendwo eine richtige Stadt geben, und das nur viereinhalb Stunden entfernt. Auch hier zur Verdeutlichung ein Vergleich: Wer schon einmal in Dresden war, dem gefaellt wahrscheinlich auch Prag, nur das letzteres ein wenig groesser ist. Aber im Grunde gar nicht so verschieden, Stadt am Fluss, viel Geschichte, kleine Kneipen und eine fotogene Altstadt. Aehnlich verhaelt es sich auch mit Boston und Chicago, letzteres ist eine Art Prager Alernative zum ersteren. Groessere Stadt an einem aehnlich grossen Gewaesser, jede Menge Geschichte und eine fotogene Skyline. Statt dem 52. Stockwerk muss man sich hier ins 96. begeben um einen Ueberblick zu bekommen, dafuer ist der Yachthafen nur auf einem See. Statt eines Marathons laeuft man hier einen Triathlon, Chinatown und ein kleines Italienerviertel gibt es auch. Waehrend in Boston vor allem die etwas aelteren Praesidenten wirkten (Benjamin Franklin zum Beispiel) hat Chicago nun auch einen, wenn auch etwas juenger. Und in Boston gibts das aelteste Baseball Stadion des Landes, Chicagos Wrigley Field ist Nummer 2, dafuer ist deren Zeitung etwas groesser (Chicago Tribune) als der Globe, wie in Boston hat diese jedoch auch einen Boulevardrivalen. Und wenn man in Boston noch immer ab und an an die frueher aus dem Italienischen Viertel agierende Mafia erinnert wird, hatte Chicago auch den ein oder anderen Kleinkriminellen. Beide Staedte haben auch eine etwas gehobenere Einkaufsmeile –in Boston ist das die Newbury Street und in Chicago beschraenkt man sich auf eine “Magnificent Mile”. Selbst die oeffentlichen Verkehrsmittel sind sich aehnlich, sowohl in ihrer gammlig urbanen Rostigkeit wie auch im Namen. Was in Boston die T ist nennt man hier EL. Unterirdisch fahren beide, nur in Chicago gibt es auch eine Art Hochgleis. Dann hoert es aber auch auf mit den Vergleichen.


1. Trip Ostwaerts - Greencard Interview


Interview ueberstanden - doch das Tor zum Garten Eden ist immer noch zu -auch wenn es hier nur ein botanischer Garten auf Belle Isle in Detroit ist


2. Trip nach Detroit - Tigers Game


Auch ganz oben hat man eine passable Aussicht


Und dann kam sogar noch die Sonne heraus


Die Tuerme aus der Tagesschau. Eine der wenigen nicht Ruinen in der Stadt.


Dem Schweinchen geht's gut


Szenenwechsel - Grant Park Chicago


Selbstportrait


Millenium Park



Hancock Tower


Aussicht vom Hancock Tower und Blick zum Sears Tower


Warren Dunes - Lake Michigan 


...


Sommerende - schon wieder


best,
-k



Thursday, September 02, 2010

Gruene Karte

Und jetzt?
Nach knappen fuenfeinalb Monaten Papierkrieg, Gebuehren zahlen und sich trotzdem nicht sicher sein was da nun am Ende herauskommt, kulminierte der ganze Spass dann am 17. August im bereits einmal umverlegten Greencard Interview in Detroit.

Wer sich noch an den Januar erinnern moechte, mag sich auch erinnern dass die Achterbahnfahrt der letzten Monate eigentlich nie meine Absicht gewesen ist, aber mitunter hat man wohl nicht immer die Wahl seine Zukunft selbst zu gestalten, zumindest nicht wenn man im westlichen Kulturkreis im 'demokratischen System' der Industrienationen im 21. Jahrhundert aufwaechst.

Denn dort muss man noch mit Gesetzen und Schranken arbeiten und umgehen die in die Zeit des kalten Krieges gehoeren und sich nur in Preis und Technikeinsatz an die Zeiten angepast haben. Die Denkansaetze sind da oft noch weit zurueck geblieben.

Nachdem unser Anwalt zum Schnaeppchenpreis von einem Arm und einem Bein sowie den Uebrresten meiner Seele und Jennifers gutem Gewissen schon kurz nach der Hochzeit im Maerz verschiedenste Unterlagen und ordernerweise Informationen ueber mich, Jennifer, ihren Vater und wahrscheinlich auch ueber fast alle anderen Leser dieses Blogs versendet hatte und unsere Hochzeitsgeschenke noch als Kompott der Behoerdenmaschine zum Frass vorgeworfen wurden, gebannen sich die Muehlen des Amerikanischen Visums und Einwanderungsbehoerdensystems auch ganz langsam zu drehen.

Leider zu langsam fuer uns, so wurden wie ihr wisst sowohl der kleine Umzug nach Michigan und die Wohnungsaufgabe in Boston sowie die bescheidenen Investitionen meiner Firma in die Person des Blogautoren ganz zuversichtlich ohne jegliche Garantie ins Blaue unternommen. Nur wenn das blinde Huhn zuversichtlich ist, findet es ein Korn. So verhielten wir uns auch und gingen einfach mal davon aus dass schon alles gut gehen wird, und verhielten uns ganz so, als waeren alle Papiere schon in Ordnung und als koennte dann auch gar nichts mehr dazwischen kommen. Probiert das bloss nicht zuhause selber aus, das kann auch ins Auge gehen.

Wie viele Klippen und Probleme da so lauern will ich gar nicht gross erklaeren, es wird auch schonmal alles einfacher wenn man einen Anwalt alle Dokumente vollstaendig einreichen laesst, da funktioniert schonmal das. Wenn man sich dann selbst ans Amt wendet, um zum Beispiel eine Wohnungsaenderung anzumelden, kann das schon nach hinten losgehen. Nachdem wir insgesamt 4 Briefe zur Bestaetigung unserer Adressaenderung bekamen (fuer jeden Antrag einen) und meine Arbeitserlaubnis (Etappenziel 1) schon mal nach Ann Arbor geschickt wurden, ging die Reiseerlaubnis leider nach Boston. Und auch das Interview sollte dort stattfinden. Das Gedaechtnis des Departments fuer Homeland Security ist wohl recht kurz.

Ein kurzer Telefonanruf der Anwaeltin loeste den kleinen Schrecken jedoch auf. Neuer Termin war dann der bereits erwaehnte 17. August (ja, ich haenge mit dem Schreiben ein wenig hinterher) - und diesmal wurde es ernst.
Die korrigierte wie auch die widerrufene faelschlich abgesandte EInladung enthielten bereits einen Vorgeschmack auf das Interview, eine Liste vorzulegender Materialien. Diese Enthielt unter anderem: Geburtsurkunde, Heirasurkunden, EInkommensnachweise, Nacheise ueber Eltern, Sposoreneinkommen,  vorherige Ehen und Scheidungen, Nachweise ueber den gemeinsamen Lebensweg -also Rechnungen, Briefchen und Bildchen etc. Nach Absprache mit der Anwaeltinund Probebefragung am Telefon wurde der ganze Satz Beweismittel dann zusammengestellt, kopiert und geordnet um damit selbst den ersten geimeinsamen Furz noch dokumentieren zu koennen.

Auch wurde man instruiert den schon aus dem Flieger bekannten ganz ernsten Fragen nach eventuellen terroristschen Vorhaben, Vortaten, Mitwirkungen am Voelkermord, Nazisein zwischen 1933 und 1945, Sprengstoffkenntnissen, Kinderentfuehrungen (nur amerikanischer Staatsbuerger), Zuhaelterdasein sowie einer Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei auf GAR KEINEN FALL mit "ja" oder "vielleicht" zu beantworten, oder gar einen Scherz zu machen.  Das ist ja alles ganz ernst.

Als nach fieberhafter Arbeit am 16. August gegen Mitternacht der Papierturm zu Babel dann fertig war, gingen wir dann doch etwas nervoes zu Bett -nicht unbedingt wegen des Interviews, aber es waere  schade schon auf dem Weg dahin im Asphaltdschungel Detroits erschossen zu werden- und wie wahrsceinlich das war wussten wir dann auch nicht wirklich so genau. Ein paar Scherze im Reisefuehrer ueber "wasteland" und "Apokalypse" blieben einem doch im Gedaechtnis haengen. Und die Anfahrt durch einige weniger freundliche Vorrorte, verlassene Strassenzuege und ausgebrannte Ruinen (bestimmt Drogenkuechen) war auch schon mal nicht langweilig, da erschien das Buerogebaeude am Horizont fast wie das Licht am Ende des Tunnels und uebberraschend freundlich.

Und dann gings auch schon los. Nach einer kleinen Ermunterung durch den beurteilenden Beamten, dass zumindest alle Papiere in Ordnung seien, ging der sehnlichste erwartete grosse Kampf (mit dem von mir als Endgegner in einem Videospiel empfundenen Richter") auch schon los.

Zuerst wurde die bereits angesprochene Fragebatterie des Unsinns (selektiv) abgearbeitet, und ich muss es dem "Richter" zu Gute halten mich nicht nach meiner Rolle im Holocaust gefragt zu haben. Nachdem ich alle relevanten Fragen zufriedenstellend ernsthaft mit 'nein' beantwortet hatte, ging es dann in die Hauptrunde.

R: Wie heissen Sie?
MK: Matthias Kuhlmeier.

R: Wo wurden Sie geboren?
MK: Zittau, Deutschland.

R: Wann ist Ihr Geburtstag?
MK 07. 08. 1983.

R: Wann ist Jennifer's Geburtstag?
MK ... (uhm) 15. .... 12. ...19 hundert  (eisiger Blick Jennifers, Vernunft kaempft gegen Dummheit... MK will 70 sagen, darf aber keinen Scherz machen... 80. (Gerade noch gut gegangen)
J: (denkt sich - jetzt der Idiot es tatsaechlich fast versaut)

R: Jennifer, wie haben sie sich kennengelernt?
Also..bla bla...- die 20min Zusammenfassung sparen wir uns, die Geschichte kennen die meisten- und das war auch schon de letzte Frage.
.
R: Gut das wars, klingt alles gut, herzlich willkommen. Sie bekommen Ihre Karte innerhalb von 2 Wochen postalisch zugestellt.

MK(denkt sich) Ist das alles? Willst du mich verarschen? Ich will mein Geld zurueck... die bloeden Papiere und den Sack voll Dokumente will keiner sehen. Grossartig, Hauptsache nicht geschlafen deswegen und jetzt zurueck auf Arbeit...)
MK (sagt): Danke, das war sehr nett.
J: freut sich und strahlt.


So schnell kann's gehen und nun sitz ich hier und frage mich - musste das sein?
Vielleicht.
Wissen kann man das immer erst nachher. Aber ich hoffe der Bloedsinn bleibt kommenden Generationen erspart - wenn ich an die Tage, Woche und Monate denke in denen man sich den Kopf zerbrochen hat ob ein Staat einem eine Beziehunge erlauben und/oder verbieten kann (oder darf) schuettelt man schon mit dem Kopf und aergert sich ueber die grauen Haare die einem in einer intelligenteren Gesellschaft wohl nicht haetten wachsen muessen.
Aber beklagen wollte ich mich nicht - immehin haben wir jetzt zumdindest vorrebergehend ein wenig Bewegungsfreiheit gewonnen und koenne ohne Visaangst zwischen 2 Laendern hin- und herfliegen. Damit sind wir dem 21. Jahrhundert schon mal einen halben Schritt naeher gekommen.

Im uebrigen hab ich das begehrte Kaertchen jetzt auch schon bekommen, davor gabs noch mal einen Brief vom Amt, "Wir freuen uns Sie ... begruessen zu duerfen...Freiheit...Amerika...bla bla"
Ein wenig Hohn ist da schon dabei und die Freiheitsstatue, sollte, wenn sie sich den ganzen Bloedsinn mal richtig anschaut spaetestens jetzt zurueck nach Paris gehen und ihre Schwester besuchen, die steht dort noch immer und wartet.


best,
-k

Wednesday, August 11, 2010

Lange nicht gesehen

und trotzdem wieder erkannt.
Langsam macht mir die Sache hier Spass mit dem Besuch, besonders wenn man sich lange nicht gesehen und entsprechend viel zu erzaehlen hat. Wenn das so weiter geht da kommt dann wohl doch nicht so schnell Heimweh auf.
Hab zwar schon wieder einen Geburtstag ganz ohne Feierlichkeiten verbracht, aber daran gewoehnt man sich auch, wenigstens gab's damit auch keinen Stress und die sonst ueblichen organisatorischen Spagate konnten wir uns auch sparen. Trotzdem und gerade deshalb war es eigentlich ganz nett so eher zufaellig zwei Gaeste da zu haben. Das Problem ist nur, was macht man mit zwei Weltreisenden in Ann Arbor -so wirklich viel los ist da jetzt auch nicht. Ausfluege in naheliegende groessere Staedte vielen aus Erschoefungsgruenden auch aus, so blieb nur den Samstag so entspannt wie moeglich auf dem Balkon bzw dem Park zu verbringen. Das hat dann auch geklappt. Und weil es Sonntag so warm war, bot sich ein Besuch beim Eisbaeren an. Der wohnt auch gar nicht weit weg, und zwar in Ohio und dort in der bestimmt nicht Weltstadt Toledo.



Jennifer, Geburstagskind und Schwein (v.l.n.r.)



Und wenn ich einmal hungrig bin dann grill ich mir ein Steak


Hier wohnen die Eisenbaeren



Und die Affen auch, selbige werden von den Besuchern dann auch bestaunt.


Selbst Meerkatzen lassen sich fotografieren


Neben Reptilien, Affen und Grosskatzen bietet der Zoo auch ein Aquarium


Zum Ausklang des Wochenendes lud Jennifer in ihr Restaurant ein, und durfte dort von allen gespannt beobachtet und (den Kollegen gezwungen) ein paar Weine klassifizieren und erraten.

Leider faellt mir im Moment sonst nicht viel Neues ein, ausser vielleicht den anderen August-Geburtstagskindern mal alles Gute zu wuenschen. Wenn ich schon nicht da bin soll's wenigstens im Internet gestanden haben. 

Am 17. is unser lustiges Greencard Interview, nun doch ohne Anwalt aber dazu beim naechsten mal mehr. Ach, und weil es so schoen war, freuen wir uns auf den naechsten Besuch selbst wenn's diesmal nur Familienmitglieder sind.  Damit geht dann auch die deutschstaemmige Besuchergruppe mit 3:2 gegen die Amerikaner in Fuehrung, wollen doch mal sehen ob sich der Vorsprung nicht noch ein wenig ausbauen laesst. Anmeldeformulare und Zimmerverfuegbarkeit auf Anfrage.

So und da mir nun beim besten Willen nichts mehr einfaellt (so ein halbes Bier treibt die Kreativitaet nun auch nicht wirklich voran) koennte ich fuer alle Lesebegeisterten dieses Blogs (Achtung Oxymoron) noch eine Reiseseite empfehlen.

best,

-k

Monday, August 02, 2010

Henry Ford

War wohl gar kein so schlechter Mensch, fuer einen Grossindustriellen, immerhin hat er ein ganzes Museum fuer die Nachwelt hinterlassen und dazu noch ein Dorf, bestehend aus verschiedenen Haeuschen mit historischer (im amerikanischen Sinne) Bedeutung, diese groesstenteils Originalbauten wurden an ihrem Heimartortabgebaut und dann, so wird einem erzaehl, im Museumsdorf wieder aufgebaut. Und warum das Ganze?
Nun entweder hat sich der Mann aehnlich wie seine Zeitgenossen William Randolph Hearst (veranschaulicht als Citizen Kane) voellig uebernommen und versucht eine Traumwelt zu bauen, oder er wollte Geschichts- und Amerikanisikstudenten die Arbeit ersparen durchs ganze Land reisen zu muessen nur um sich die verschiedenen Wirkungsstaetten historischer Persoenlichkeiten anschauen zu koennen. Wenn man den (selektierten) Aussagen jener Menschen glaubt, die Ford kannten, traf wohl eher letzteres zu. Ford erfreute sich grosser Beliebtheit bei seinen Arbeitern und auch einer gewissen Bonnie Parker, die ihm sogar einen Brief geschrieben hat um ihm fuer seine wunderbaren Autos zu danken.
Da es Bill hier in Ann Arbor ganz gut gefallen zu haben schien, stattete er uns noch einen 2. Kurzbesuch ab, und lud uns in den Park und in das Museum ein, da er sich noch erinnern konnte dort als 7-jaehriger gew, , ,esen zu sein und von Edison’s Fabrik und dem Fahrradladen der Gebrueder Wright begeistert gewesen sein muss.
Natuerlich musste das ganze amerikanisch-kitschig mit Dampfeisenbahn etc uzm Geldausgeben und Hin-und-her-gekutscht-werden asgesattet werden, damit man nicht soweit laufen muss. Fuer die ganz dicken (und/oder alten) Besucher steht ein ganzes Geschwader an Rollstuehlen und batteriebetriebenen Oma-Buggies bereit, waere ja auch eine Schande wenn bei Henry Ford jemand laufen muesste.
Jedes Mueseumshaeusschen war komplett mit museumspersonal austaffiert und der eintretende Tourist wird sobald er die Schwelle ueberwunden hat dann auch sofort und unaufgefoderdet mit informationen bombardiert, und hat die Moeglichkeiten Fragen zu stellen Sehr interaktiv, erfordert kaum Grundkenntnisse und lessen muss man auch nicht koennen, ausser den kleinen Hinweisschildern vor den Gebaeuden gibts auc fast nichts zu lessen, entweder laeuft ein Band oder ein Mitarbeiter spult seine Geschichte ab.
Trotz allem, oder gerade deswegen ein grosser Spass, sieht man doch neben Edisons Fabrik und Erfindungswerkstatt auch das Elternhaus der Gebrueder Wright, den schon erwaenten Fahrradladen (mit Flugzeug im Hinterhaus), die  Modellwerkstatt des Ford Model T, Fords eigenes Elternhaus. Zahlreiche Praesidentenlimousinen (im Musem), ein parr Flugzeuge und verschiedenste Oldtimer, dazu ein paar Erinnerungsstuecke aus der Civil Rights Era, unter anderem den Originalbus in dem Rosa Parks veraftet wurde da sie sich weigerte ihren Sitzplatz aufzugeben. Dazu eine Sammlumg verschiedenster Erinnerungsstuecke aus der amerikanischen Geschichte, neben Autos, Fahrraedern und Flugzeugen gibts es auch eine Fliessbandreihe aus der Produktion, einen Koffer von George Washington und den Stuhl in dem Lincoln erschossen wurde zu begutachten. Und Kennedys Limousine, nur dass diese nun ein Dach hat, denn weder Lyndon Johnson noch Richard Nixon haben sich in ein Cabrio setzen wollen (oder duerfen).

Aussenansicht mit Ford



Edisons Erfindungsfabrik


Eine Gluehbirne


Viele Gluehbirnen

Kennedys Ungluecksauto


Franklin D. Roosevelts Praesidentenmobil


Jim Crow

Die Fliegende Jenny - so hiess das simple Akrobatenflugzeug der Bruchpiloten

Mein Freund, der Ford Model T - so einfach setzt er sich zusammen

Und weil sonst nicht viel passiert ist endet der Blog auch jetzt (ausserdem ist es 23:00 Uhr)...

best,
k












Sunday, July 18, 2010

Erster Besuch

 Ganze 2 Stunden nach Anunft der sehnsuechtig erwarteten, vom ersten Geld erstandenen Couch kamen dann auch schon die ersten Gaeste, welche, im Gegensatz zur Couch durch die Tuer den Weg ins Apartment fanden und nicht ueber den Balkon gezwungen werden mussten. 

All das, und noch viel mehr enging mir natuerlich, da ich zu dieser Zeit am Mittwoch noch artig im Buero sass und einen Quartalsbericht zusammenschusterte. Irgndwie muss man ja die 50 Stunden mit Arbeit fuellen, damit einem nicht langweilig wird am Computer oder man vielleicht mal vor 7 nach hause kommt...    Aber ich schweife ab, Besuch hatten wir und das auch noch von den Schierigeltern (oder wie sich das schreibt). Begriffe wie dieser sind meinem Vokabular noch immer fern und werden daher wenn moeglich gemieden. Bill und Leslie waren also unsere ersten Gaeste, und noch sehr grosszuegige dazu, halfen sie uns doch bei der Beschaffung zweier weiterer Moebelstuecke, die wiederum der Wohnung nun einen heimisch-gemuetlichen Glanz verleihen -selbiger waere wohl sonst erst im August oder September moeglich gewesen. Nach der dreitaegigen Autofahrt von Nevada (dem jaehrlichen Trip zur Familie in Pittsburgh) erreichten sie das Zwischenziel Ann Arbor und verbrachten dort die letzten Tage auf der Couch und dem Schlafsofa. 

 
Hoffentlich kommt die Couch rechtzeitig, sonst schlafen wir wohl auf dem Fussboden. Nach dem Schnaeppchenbeim Kauf stellte sich heraus, dass das bloede Ding nicht vom Moebelhaus um die Ecke direkt zu uns geliefert werden kann sondern entweder selbst abgeholt (aus Mangel an Stauraum im Auto und bekannten mit Umzugserfahrung unwahrscheinlich) werde muss oder fuer 80 Dollar geliefert wird, dies allerdings mit Umweg ueber die Zentrale Ausieferungsstelle in Zentral Michigan. Ende vom Lied, die bloede Couch sollte in 5 (dann 8) Tagen geliefert werden, nachdem ich mich von der Idee sie mit einem Handwagen abzuholen verabschiedet hatte. 


Selbstgemachte Pizza auf dem Balkon, mit Kerze und Dosenbier


De warmen Naechte laden zum Draussensitzen ein, wenn es nur nicht so viele Muecken gaebe...

best,

-k


Sunday, July 11, 2010

Holland, Michigan - Lake Michigan

Zum verlaengerten Wochenende ging es diesmal nach Holland, einem mit kitschigen Windmuehlen bestuecktem Staedtchen am Lake Michigan etwa 2,5 Stunden westlich von Ann Arbor. Da der Sommer auch hier das Leben schon seit Wochen recht schwer (und ohne Klimaanlage fast unmoeglich macht) klang ein Trip an den Strand des grossen Sees sehr begehrenswert. 

Die grossen Seen werden hier oft mit dem Meer verglichen, gibt es doch Sandstraende und Duehnen in jeder Richtung, und aufgrund der Ausmasse des Gewaessers sind auch keine gegenueberliegenden Ufer zu sehen. Nur der Salzgeruch (und Geschmack) fehlt ein wenig, und es werden auch keine Meeresfruechte ans Ufer gespuehlt. Ansonsten kann man sich schon fast einreden man sei am Meer, der kleine Yachthafen treagt auch zu dieser Atmosphaere bei. Im Gegensatz zu den Straenden an der Ostkueste kann man hier auch fuer schlappe 8 Dollar parken (am Singing Beach waren es ueber 30).


Strandansicht.

Hafeneinfahrt

und Ausfahrt

Strandblick mit Fotografin

Spaetes BBQ am 4. Juli mit Jen und Amanda

Das war's auch schon fuer diese Woche denn ausser 50h Arbeit ist sonst auch nicht viel passiert...

best,
-k

Monday, July 05, 2010

Der Erste Gehaltsscheck

...ein kleiner Schritt für die Menschheit und doch ein Riesensprung für einen einzelnen Universitätsabsolventen.
Nach einer langen Liste merkwüriger, abenteurlicher, teilweise auch erbärmlicher Jobs scheint sich nun ganz langsam das Blatt zum besseren zu wenden. Erstes Anzeichen der Besserung ist in meinen Augen der historische erste Gehaltsscheck, das erste Gehalt im ersten richtigen Job. Selbiger wird natürlich nur in einem Land, in dem die private Kontowirtschaft -nach Aussagen meines Managers hier- noch in der Steinzeit steckt, tatsächlich als Papierscheck übergeben, um dann vom glücklichen Empfänger in den  nächsten Bankautomaten (oder Schalterangestellten) geschoben wird, um dann denn eigentlichen Geldtransfer von Firma zu Projekt Manager (das bin ich) auszulösen.
Das macht das Ganze ein wenig umständlicher als der unbürokratisch, unpersönliche elektronische Überweisungsvorgang den wir aus weiter entwickelten Industrienationen wie Deutschland (...) kennen, gleichzeitig erlaubt es einem aber den Vorgang fotografisch festzuhalten und darüber zu berichten.

Sent via BlackBerry from T-Mobile
Der erleichterte Empfänger des ersten Gehalts kurz vor der Einlösung des Schecks, wenige Stunden bevor Miete und dutzende andere Rechnungen fällig sind...

Um dem bedeutenden Augenblick auch die gebührende Achtung zu erweisen, hier eine Liste der der bisherigen Jobs damit auch der Kontext stimmt. 

- Sommerjob DAMINO Großschönau 
(die blauen Metallhüte auf dem Dach, durfte ich streichen, seitdem ist dort nichts mehr passiert, Mindestlohn gibt es für Schüler keinen also wurde auch fast nichts gezahlt)

 - Zivi Jugendherberge Waltersdorf 
(da Zivildienst zwar kaum bezahlt, bestimmt nicht der schlimmste Job aller Zeiten aber Grund genug schnell zur Uni zu flüchten)

Grabenschaufeln mit Hoesi (lukrativ und schmerzhaft, erste Versuche in Schwarzarbeit)

 - Aushilfe Jugendherberge Waltersdorf 
(besser bezahlt jedoch nur von kurzer Dauer, siehe oben)

 - Nachhilfe Mini Lernkreis Kreischau 
(mit etwa 12 Euro die Stunde fast lukrativ, leider sprangen nur 2h die Woche dabei raus und dazu kamen 2h Fahrzeit, unter dem Strich fast Zeitverschwendung)

 - Eventmanagement/Aushilfe ICA Konferenz Dresden 
(natürlich unbezahlt, aber wenigstens Spaß hat's gemacht)

 - Language Link Deutsch Tutor Educational Resource Center Boston University 
($ 10 die Stunde, 2 Stunden die Woche...)

 - Praktikant Big City Moving, Boston 
(offiziell unbezahlt, mit harter Arbeit verdient man so theoretisch richtig Geld und ruiniert seinen Rücken, etc)

 - Tutor TU Dresden Institut für Amerikanistik und Anglistik 
(wie alle Unijobs komplett unterbezahlt, aber gut für den Lebenslauf und tot gearbeitet habe ich mich wohl nicht)

-  Küchen Personal (KP) im Army Camp 
(Leben mit dem Abschaum der Gesellschaft in einer Baracke für 80 Euro am Tag, immerhin einmal gesehen wie arm die Jungs (und Mädels) im Militär dran sind)

- Weinleser 
(Ausbeute für 5 Euro die Stunde, aber wenigstens fühlt es sich ehrlich an und ist bis auf die Kreuzschmerzen gesund, da an frischer Luft)

 - Umzugshelfer Lederwarenverarbeitungsfirma 
(Schon wieder für 5 Euro ausgebeutet mit Dreckarbeit und dann aufgrund Firmenpleite nicht bezahlt worden, in Sachsen funktionieren harte Arbeit und Geldverdienen wohl nicht)

 - Visiting Scholar Boston University College of Communication 
(gut für den Lebenslauf, desaströs für die Ersparnisse)

- Safe and Responsible Movers 
(unter der Hand der lukrativste Job, zumindest vorübergehend eine willkommene Abwechslung...)

- Telefonist Silversterumfrage für die Gema  
(wiedermal für wenig Geld in Dresden gearbeitet, Spionage und Beschiss am Telefon fürs schlechte Gewissen)

 - Project Manager bei Prime Research - soweit gings gut.

Wenn man den Verlauf der Liste so sieht fragt man sich vielleicht zurecht ob ich einfach nur Glück hatte oder mich jemand für die zahlreichen miesen Jobs entschädigen wollte, jedenfalls kann ich mich zur Zeit nicht beklagen und bin froh dem Kreislauf aus Gelegenheitsarbeit und Sklaverei zumindest vorrübergehend entkommen zu sein.

best,
-k

Saturday, June 26, 2010

Seismische Aenderungen

liegen in der Luft oder auch unter der Erde. In der letzten Woche allein fanden drei Ereignisse statt die wohl den Namen seismisch (fast) verdienen. Da ich aber hier in der warmen Abendsonne sitze und zu faul bin mir ein Bier aus dem Apartment an den Pool zu holen wird's diesmal etwas kurz und sachlich.

1) Zum einen hat sich nun herausgestellt warum hier ab und an ganz nervig irgendwelche Sirenen droehnen, meist bevor das Wetter schlecht wird und uns mit mehr oder weniger schweren Gewitter Schauern ueberzieht. Wie sich herausstellte, sollte diese Art Sirenenalarm ernst genommen werden (bisher hatte ich ganz ungeruehrt am Pool gesessen und spekuliert, dass ein kurzes Unwetter wenigstens die Leute vertreibt und ich dann in Ruhe schwimmen kann). So auch in dieser Woche, nur dass das Wetter so schlecht wurde dass ich dann doch widerwillig von Blitz und Donner ins Haus getrieben wurde, selbiger hielt dann auch bis in die Nacht hinein an. Am naechsten morgen erzaehlten mir unsere inzwischen wieder nach Mainz zurueckgekehrte deutsche Kollegin und die nette Praktikantin aus Milwaukee, dass sie den Abend im Keller verbrachten da es einen Tornadoalarm gegeben haette. Sieht so aus als waeren damit die Sirenen erklaert. Willkommen im Mittleren Westen, ja hier gibts auch Tornados, nur finden die angeblich nicht in Ann Arbor statt (nach Angaben meiner Ausralischen Kollegin zumindest in den letzten 8 Jahren nicht), werden aber sonst in Radio und TV angekuendigt. Dabei unetrscheidet man zwischen Tornado Watch und Tornado Alarm, und nur bei letzterem werden Leute aufgefordert sich in Gebaeude zurueckzuziehen. Wer einen Keller hat, geht in den Keller. Wer in einem Pappapartment wohnt (...) geht ins Badezimmer und legt sich in die Wanne. Wer keine Ahnung und keinen Fernseher hat, bleibt einfach am Pool sitzen und staunt, nehm ich an :)

2) Erdbeben gibts auch, wenn auch kaum wahrnehmbar. So hat zumindest kaum jemand im Buero gemerkt, dass der Fussboden ein wenig unter den Fuessen ins Schwimmen geriet, eine der Kolleginnen dachte nur ihr waehre schwindlig und sie haette am Schreibtisch geruettelt. Da nun aber mein Tisch nicht an den ihren grenzt und noch ein paar andere die Schwingung wahrgenommen hatten (und diese auch anhielt) wurde als naechstes auf Strassenbauarbeiten geschlossen -nur davon war nichts zu hoeren. Zwei Minuten spaeter brachte das Internet die Erklaerung: Erdbeben in Kanada und man konnte es wohl nicht nur In Michigan sondern auch bis Boston spueren. Lustig. Von Gefahr konnte natuerlich keine Rede sein, so mitten auf einer Kontinentalplatte passiert da nicht viel.

3) Meine Arbeitserlaubnis kam heute in der Post. Ein kleines buntes Plastikkaertchen mit Magnetstreifen, Bild, Alien-Nummer und einem verdammten Fingerbadruck meines rechten Zeigefingers. Soviel zu meiner Bewegungsfreiheit. Wenn ich hier auch nur in nem Restaurant die Zeche prelle (noch gab es ja kein Gehalt) bin ich wohl nun erschossen, denn jeder Fahndungscomputer hat meinen Fingerabdruck. Da lassen wir lieber auch alle Glaeser mitgehen um keine Spuren zu hinterlassen.

Verlegenheitsbild 1
Aus Mangel an neuen Bildern hier ein Blick auf die selbstgemachte Salsa, Guacamole und die Sour Cream. Selbige mache ich heute abend auch, damit die Jennifer auch was Essen kann wenn sie von der Arbeit kommt.

Verlegenheitsbild II
Wolkenspiel mit untergehender Sonne

und weil's so schoen war...


best,

-k

Monday, June 21, 2010

Zur Sonnenwende

Sein nur kurz angemerkt, dass diese hier zwar als Sommeranfang bekannt ist, sonst aber nicht wirklich gefeiert wird. Bin aber trotzdem froh dass heute der laengste Tag im Jahr ist, auch wenn damit die Nacht wieder mal zu kurz kommt. Aber schlafen kann ich wenn ich alt bin, oder so. Jedenfalls komme ich durch die glueckliche Konstellation nun doch noch in den Genuss des Tageslichts, denn selbst frueh kurz nach 8 ist es schon hell, und dann um 8 wenn ich nach wiedermal verpassten Bus nach hause laufen muss (Jennifer arbeitet und ist mitsamt dem Auto verschwunden)hab ich wenigstens eine schwache Chance im Wettlauf mit der untergehenden Sonne noch etwas zu schwitzen bevor sich selbige nach oeffnen der Haustuer, dem sofortigen Abstreifen der Kleidung, Hinunterwuergen einer Tiefkuehlpizza und dem Endspurt an den verlassenen Pool dann doch geraderechtzeitig verabschiedet hat um die Moskitos herauszulocken -welche dann prompt die duennwandige Buerohaut durchbohren und das Schreiben dieses Blogs annaehrend unmoeglich machen. Bleibt dann wohl doch nur die Flucht ins nun nicht mehr von der Sonne gewaermte Wasser. Aber erstmal kommen noch ganz schnell die Bilder, sehnsuechtigst von allen erwartet. 


Einer unserer vielen lustigen Nachbarn


Der Spielplatz am Haus bereitet kleinen und grossen Kindern (das jung und alt bringt mir nur eine Ohrfeige ein...) auch zu fortgeschrittener Stunde viel Freude. 


Aussenansicht des Kapitalistencamps fuer untere Mittelschichtler und von Papi verwoehnte Collegekids die gerne auch lautstark darueber argumentieren ob sie das zum Collegeabschluss versprochene Auto nicht lieber gegen einen Europatrip eintauschen..oder auch beides haben koennen. 


Skyline.
Jup, das ist alles. 
Boston sieht.. ach lassen wir das.


Der Park von Ann Arbor, auch Arboretum genannt. 
Im Vordergrund,die von Jennifer heissgeliebte Sammlung verschiedenster Peonies (Pfingstrosen)



Von ganz nah sehen die recht spektakulaer aus...



oder auch so...


Und weil's so schoen ist hab ich in einem (kurzen) Anflug aus Nettigkeit dann tatsaechlich noch ein paar gekauft. Die Beschenkte war voellig Begeistert. So einfach ist das!


Der Huron, der wichtigste Fluss des kleinen Staedtchens, beliebt bei Anglern und Kanuten. Mitunter schwimmt auch mal jemand drin, aber si wirklich einladens sieht das auch nicht ueberall aus.
Dann schon lieber der Pool, auch wenn's inzwischen (22:03) doch schon langam dunkler wird. 

best,
-k

PS: Viele Gruesse und Alles Gute dem (noch) jungen Vater -Hermi- und seiner Familie, falls es noch einer nicht wusste wird es langsam Zeit ein paar Glueckwuensche zu senden :)


PPS: Bevor ich's vergesse: 
5-time NBA Champion and 2-time Finals MVP Kobe Bryant nach Spiel 7 der NBA Finals 2010 


The Black Mamba