Sunday, January 06, 2013

Nicht ohne meinen Koffer - Berlin, Oberlausitz, etc.

Nachdem der schwerverdiente (und teilbezahlte) Heimaturlaub nur fast zum kofferlosen Debakel wurde  und der Autor schon schwerwiegende Vergeltungsmassnahmen plante, gestaltete sich zumindest die 2. Haelfte des Winterurlaubes trotz schmelzendem Schnee angenehm und zumindest fuer die Gaeste erholsam. Allen Fahrern, Wander- und Skileitern, Organisatoren, Freizeituebersetzern, Kochenden, Backenden und Unterkunftbereitstellern, Hosenverleihern, Weinlieferanten und Ausgehwilligen sei noch einmal gedankt. Die Reisenden gestehen ein, so schlimm war's nicht, koennte man wieder, und gerne auch haeufifer tun. 

Tourist und Stadtfuehrer vor der Besichtigung

Berliner Dom

Weihnachtsmarkt am Alex 

Fernsehturm im Nebel

Weihnachtsmarkt II

Am russischen Kriegsdenkmal 

Lauschewinter

Geburtstagsnudel

Der erste (jaehrliche) Langlaufausflug

Weihnachtsglueck

Begeistertes Wiedersehen

Feiertagsausfluegler

Blick vom Tollenstein zum Tanneberg


Tollenstein II

Weberbergdirektbesteiger

Etappensieger

Spitzbergerklimmer

best,
-k

Saturday, November 24, 2012

Thanksgiving / Black Friday

Da die beiden Tage inzwischen immer mehr ineinander ueber laufen und der traditionelle (und irgendwie auch inzwischen fast relevanzlose) Beginn der Weihnachtseinkaufsaison - denn mehr ist leider von der festlichen Jahreszeit nicht uebrig - nun bereits am Thanksgivingabend die wehrlosen Walmart Verkauefer zurueck and die Kasse treibt, sollte auch ein Beitrag fuer beide Tage reichen. Viel passiert ist auch diesmal nicht, es werden keine groesseren Ausfluege unternommen.

Pinkney State Recreation Area
Die Wanderung musste leider nach sieben Meilen abgebrochen werden da die Lichtverhaeltnisse keine langen Ausfluege mehr zulassen. Darueber hinaus ist die Landschaft nun eher grau und braun.

Thanksgiving Dinner mit Suesskartoffeln, Kartoffelmus, gruenen Bohnen, Truthahn, Tofu und Cranberry Sosse.

Da es nur einen Nichtvegatrier am Tisch gab, musste sich selbiger mit nur einer Keule begnuegen - die war aber auch fuer drei Mahlzeiten genug.

Zum Nachtisch ein Pecan Kuechlein mit Eis und Karamel.


Aussenansicht - laut Portier die sechstgroesste Kunstsammlung in den USA. Warum die sich in Toledo, Ohio versammeln musste ist schwer zu verstehen, liegt aber angeblich am ehemaligen Reichtum der Rust Belt Staedte. Die hatten vor 110 Jahren genug Geld um die grossen Namen einzukaufen und sind nun das einzige grosse Museum im Land das keinen Eintritt kassiert.


best,
k

Monday, November 19, 2012

Herbsteindruecke

Nachdem das letzte Geburtstagsgeschenk erst im Oktober erworben werden konnte, war es fuer schone Herbstbilder schon fast zu spaet. Statt spektakulaerer Farbenpracht also nur ein paar Trostmotive zum Ueben.
Herbstbild vom Balkon

Nordamerikanischer Schwarzbaer im Zoo in Detroit

Mittagspause

Eisbaer taucht mit seinem Lieblingsspielzeug 

Michigans Staatstier - der Wolverine, der man glaubt es kaum, im Deutschen als Vielfrass bekannt ist. Und der Autor dachte schon das waere ein nur in der Familie verwendeter Spitzname. 

Kensington Metropark mit einer schwimmenden Bisamratte im Vordergrund

Mit leerer Hand auf Dummenfang, da laesst sich Kohlmeise nicht drauf ein

Mit ein paar Sonnenblumenkernen ist das schon einfacher

Da laesst sich auch die Indianermeise fotografieren 



best,
k


Saturday, September 29, 2012

Herbstwanderausflug III

Zum Abschluss den dritten Teil des Wanderausfluges, zwar nicht so tragisch wie Winnetou aber trotzdem schade, dass das lange Wochenende am Sonntag sein Ende finden sollte. Die bevorstehenden 8h Autofahrt verkürzten das Ausflugs- und Wanderprogramm entsprechend, sodass am Ende nur etwa 4.5 Meilen zusammen kamen, dafür aber noch einige spektakuläre Aussichten am Lake Superior.


Erster Zwischenstopp: Wagner Falls, nur einen Katzensprung von der Strasse entfernt lohnte es sich auch beim morgendlichen Regenguss noch hier kurz anzuhalten. So viele Wasserfaelle sieht man ja nicht jeden Tag, da sollte man auch mitnehmen was sich einem bietet. Beim all-inclusive Frühstücksbuffet hört man ja auch nicht auf wenn man satt ist, sondern erst wenn es einem zum Halse raushängt / läuft oder der Laden schliesst.  

Die Verbindungsstrasse (inzwischen durchgehend asphaltiert) zwischen Munising und Grand Marais ist eine der sehenswertesten Routen in Michigan und die kürzeste Route vom Hotel zum nächsten Ausflugsziel


Miners Falls, der letzte Wasserfall der Tour, stürzt sich in etwa 50 Fuss in die Tiefe, ist aber fuer unseren Geschmack schon fast zu gut erreichbar, da nur eine halbe Meile vom Parkplatz entfernt.

Miners Castle - Felsformation und ein Standardbild auf jedem Michigan Kalender. Auch dieses Gebilde ist bequem vom Parkplatz erreichbar und wird von einer Aussichtsplattform fotografiert, das führt dazu dass dann auch jeder genau das gleiche Bild hat.

Miners Beach - ein fotogener Sandstrand mit Flussmündung. Inzwischen war mir die Badelaune aber vergangen, da blieb es auch aus Zeitgründen beim Fussbad.

Treibholz am Strand (Miners Beach)

Rückfahrt in Richtung Zivilisation - noch keine Spur von Verkehr

Die Mackinac Brücke - diesmal von Norden nach Süden aus gesehen und ohne Regenguss. Das Wasser rechts ist der Lake Michigan, links der Lake Huron.

Wolkenspiel

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-k



Tuesday, September 25, 2012

Herbstwanderausflug II

Der zweite Wandertagen begann mit Hindernissen: zum einen regnete es noch immer, Temperaturen sollten nun höchstens 50 Grad Fahrenheit erreichen, zum Anderen konnte der Ausflugsort nur über eine mit Pfützen, Löchern und Bäumen blockierte Sandstrasse erreicht werden, deren Bereaumung natürlich denen blieb, die nicht mit ihrem Truck und Allradantrieb darüber walzen können.
Strassenreinigung gibt es im Nationalpark nicht immer

Erstes Etappenziel: Mosquito Falls - ein kleiner Wasserfall am Mosquito River, der seinem Namen dank frühherbstlicher Temperaturen nicht bestätigen wollte. Auf der ersten Meile läuft man am Fluss entlang und sieht dort von Bibern abgeholzte Waldstücke, nur die Nager hielten sich versteckt.

Nach knapp 2 Meilen spuckt einen der Wald dann direkt am Lake Superior aus, dort mündet der Mosquito River am gleichnamigen Strand in den hier vom Wind aufgepeitschten See. Der See beinhaltet übrigens 10 Prozent des weltweiten Suesswasservorkommens und ist laut Touristenfuehrer gross genug, dass er, wenn man ihn ausschütten würde, direkt den gesamten Nord- und Südamerikanischen Kontinent mit Wasser bedecken würde, das zwar nur in Planschbeckentiefe (1 Fuss) aber immerhin. Um ihn dann wieder zu fuellen muesste man alle anderen "Grossen Seen" also den Huron, Michigan, Ontario und Eriesee und noch zweimal den Eriesee hineinfüllen. Wie de auch sei, ordentlich Wellen macht er auf jeden Fall, da macht er den Atlantik noch neidisch.

Die Steilküste der "Pictured Rocks" bildet den Hauptteil des Wanderweges, der sich hier 4 Meilen lang an der Küste entlang schlängelt und immer wieder einen Blick auf den tobenden See freigibt. Selbiger schmiss unermüdlich wachsende Wellen in die teilweise ausgehöhlten Felsküstenwände, die ihrerseits daran nicht viel ändern können aber sich im Laufe der Jahrtausende immer weiter formen lassen, da entstehen Höhlen, Brücken und bizarre Felsformationen. Die Donnerschläge der Wellen erinnern einen abwechselnd an Gewitter und Kanonenschläge. So kommt es, dass man sich auf dem friedlichen Spaziergang plötzlich die ganze Zeit anschreit und trotzdem kaum versteht.

Indian Head, die etwas rassistische Bezeichnung des Felsvorsprunges mit der leicht gekrümmten Nase. Auch die Bäume haben sich von der vom Wind gepeitschten Stirn zurückgezogen, fast wie die eigene Haarpracht, und geben dem Stein fast eine Frisur.

Mittagspause mit Aussicht und Lichtspiel

Der Wanderweg windet sich unermüdlich am Kliff entlang, glücklicherweise verzichtete der Regen meist darauf uns die nicht erworbene Regenjacke vermissen zu lassen.

Regenbogen entstanden nur durch die vom Wind aufgepeitschte Gischt und verliehen dem Ganzen einen surrealen Eindruck.

Zwischenziel nach 6 Meilen - Chapel Beach - hier hätte ma eigentlich schoen Baden können, wenn nicht die geschaetzen 5m Wellen zum drohenden Unterkuehlungstod auch noch das Ertrinken angeboten haetten. Da blieb es beim Fussbad. 

Chapel Rock - ein von Wind und Wetter geformter Sandstein der nicht nur einen einzelnen Baum beherbergt sondern auch von diesem gehalten wird.

Die Spray Falls, nochmals 1.5 Meilen weiter am Strand entlang, hier drehten wir dann um und begaben uns auf den letzen Abschnitt des angeblich schönsten Wanderweges im nördlichen Michgan.

Der letzte Wasserfall, Chapel Falls, nur etwas über eine Meile vom Parkplatz entfernt und in etwa ähnlich weit vom hier nicht mehr zu hörenden Wellenrauschen am Ozean Meer See. Der Enthusiasmus zur Wanderung hatte die schmerzenden Glieder an dieser Stelle schon verlassen, die fortgeschrittene Tageszeit garantierte auch, dass den inzwischen 12 Meilen keine Extraabstecher oder weitere Ziele hinzugefügt werden konnten.

Mit vom Wasser, Wind und Licht ueberanstrengten Sinnen endete dann nach knappen 8 Stunden Spaziergang der zweite Kurzurlaubstag. 

best,
-k