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Saturday, February 06, 2016

Letzter Herbst in Michigan

Nach langer Funkstille gibt es wohl so einiges nachzuholen, auch wenn man davon noch im Oktober/November nichts hätte ahnen können. Der Herbst verlief aus damaliger Sicht ohne grössere Erlebnisse, es fand  das verwöhnte Auge hinter der Kameralinse kaum etwas Berichtenswertes. Fassen wir also die kleinen Höhepunkte zusammen, vielleicht findet sie ja der objektive Betrachter etwas dabei.
Anfang Herbst mit de Tretboot auf dem Huron River in Ann Arbor, der Ausflug sollte eigentlich die Laubfärbung dokumentieren und fand außerdem am späten Nachmittag statt - eine Besonderheit während der Woche, denn wer hat schon vor 6 oder 7 Zeit zum Tretbootfahren? 

Thursday, November 20, 2014

Herbst, schon wieder

Zurueck in Michigan. Der Sommer hatte sich bereits verabschiedet, der Pool geschlossen, die Voegel nach Mexico abgereist. Die Baeume so gut wie abgestorben, boten noch ein kurzen Farbspiel vor dem Wintereinbruch.

Spaziergang im Pinckney State Park zu Herbsbeginn

Progression des Herbstes, noch ist es warm in der Sonne

Blick von der Bruecke

Abenddaemmerung I

Abenddaemmerung II Pinckney

Kensington Metropark mir Wasservogel. Hier war es schon eine Spur kaelter aber auch weiterhin sonnig

Huron Meadows Metropark im Herbst - die Loipe mal ohne Schnee, abe langsam lichtet sich das Blattwerk

Am Huron River in Ann Arbor im spaeten Herbst, hier kann man im Sommer mit Kayak oder Kanu die Schildkroeten beobachten. 

best,
k

Saturday, February 01, 2014

Tschuess Ford Saurus - Willkommen Pfennig

Nach langjaehrigem Dienst verabschiedete sich Jennifer nur widerwillig vom Ford Saurus, kam dessen Ende doch unverhofft und ironischerweise trotz hervorragender Winterberreifung nach einem vermeintlich kleinerem Auffahrunfall an der Mautstation in Indiana, gerade passend zum Geburtstag der Beifahrerin. Der vermeintliche Blechschaden wurde dann am Heiligen Abend zum Strukturschaden korrigiert und offiziell als wirtschaftlicher Totalschaden erklaert. Der einsichtslose Autor wehrte sich gegen die Diagnose und forderte ein Interview mit dem sicher korrupten Mechaniker, der verdaechtigt wurde der Versicherung in die Hände zu spielen und die Geschaedigten  zum Autokonsumerismus zwingen zu wollen. Leider konnte der Verdacht nicht bestaetigt werden und der vermeintliche Verischerungstrick entpuppte sich fast als unverhoffter Gluecksfall. 
Je nach Bundesstaat und Rechtgrundlage bezahlt die Versicherung des Unfallverursachers komplett fuer den Schaden und einen Mietwagen oder man bezahlt eine Selbstbeteiligung und es wird keine Schuld festgestellt.  Da der Unfall in India stattfand und dort im Gegensatz zu Michigan eine Schuldfeststellung moeglich ist, sparte uns der Unfallort und Verursacher schon einmal die Selbstbeteiligung. 
Wie sich heraus stellte bekommt man im Totalschadensfall ein recht grosszuegiges Angebot fuer den zu verschrottenden Wagen, deutlich mehr als man im Normalverkauf erwarten kann und fast genug um einen Neuwagen zu kaufen. Aber eben nur fast, und da liegt das Problem - der Angefahrene Verkehrsteilnehmer ist zum Neukauf gezwungen und darf nun fuer die naechsten drei Jahre Raten bezahlen oder tauscht ein guterhaltenes aber zu verschrottendes Auto gegen ein Schrottauto ein.

Letzter Blick auf den Saurus - die Winterreifen durften wir austauschen und zum Selbstverkauf mitnemhmen. 
Die unangenehme Entscheidung den Ford in die ewigen Jagdgruende zu schicken kollidierte mit dem Versuch innerhalb von 72h ein Auto zu kaufen ohne dem kalkulierenden Autoverkaeufer die Notlage einzugestehen. Das Ergebnis ist den Umstaenden entsprechend akzeptabel.

Willkommen 'Pfennig'
Der Name ist hier Programm, ist doch der Pop in Farbe, Groesse und zugegeben - im Preis einem Pfennig sehr aehnlich. 

Innenansicht - nicht im Bild die Diebstahlsicherung (5-gang Manuell Schaltung)

Parken mit Pfennig - funktioniert ein wenig wie das bei Kindern beliebte Versteck-Spiel  

Skifahren mit Pfennig, logistisch anspruchsvoll

Wie sich herausstellte ist der groesste Verlust der der Winterreifen, welcher mit einem ernsthafterem Wintereinbruch zusammenfiel. Da wird die Fahrt zur Loipe zum Abenteuer. 


Wintereindruecke

Auftauen im Clubhaus des Golfplatzes, selbiges dient im Winter ein Ski-Verleih

Sonnenaufgang bei Minus 15 Grad

Die Langlaufski passen problemlos in den Innenraum solange niemand auf der Rueckbank sitzt

Sonnenuntergang im Metropark Huron Meadows

Der gefrorene Maltby Lake ist bei Eisanglern beliebt


 best,
-k


Saturday, February 16, 2013

Schnee und Regen in Januar


Kaum zurueck aus Europa schon geht's wieder auf den Golfplatz. Nach einem Fehlversuch in dunklen (die beleuchtete Loipe funktionierte nicht und der Schnee reflektiert nur dann das Mondlicht, wenn der Mond auch zu sehen ist...), verwandelte ein bissschen Tageslicht die verwirrend lange und kreuzgefaehrliche Loipe in eine gemuetliche Golfplatzrunde.

Immerhin bietet der Metropark sowohl Skating als auch Klassische Rundkurse und lockt damit auch die wenigen aktiven Langlauefer aus der Umgebung an. Der geplante Wettkampf am folgenden Wochenende fiel dann leider aus; das staneding zwischen warm und kalt pendelnde Wetter im Januar machte eine durchgehende Schneesaison bisher unmoeglich.

Unterhaltung an schneefreien Wochenenden braucht ein wenig mehr Fantasie und wurde nur durch zusammengesammelte Kuechenutensilien von der oertlichen Heilsarmee moeglich. Dafuer kostete das Set dann auch nur geschaetzte $7.


Wenn das der Vermieter wuesste, haette man sich wohl nicht so bemueht unseren Mietvertrag zu verlaengern.

Zwei Schaschlikspiesse und ein Apfelschneider ersetzen die Feuerzange. Der Zuxkerkegel ist importiert.

Lakers zu Besuch in Detroit am Super Bowl Sunday - auch ein Zeichen dass schon wieder ein Jahr vergangen ist. Der kurz unterm Dach gelegene Sitzplatz machte das Zusehen anstrengend und das fotografieren unmoeglich, immerhin haben wir diesmal nicht verloren, auch wenn es doch sehr danach aussah.

Stanley

Die Angst vor der Blamage steht dem Zuschauer noch deutlich ins Gesicht geschrieben.

Langlauf im Kensington Metropark - erster Bildbeweis dass Jennifer das Examen dann doch ueberlebt hat, und wie inzwischen bestaetigt wurde, sogar bestand.

Wilde Truthaehne in Kensington, ein zweiter Blick wurde durch Ski und Manoevrierunfaehigkeit des Fotographen erschwert.

Sandhill Crane, Kensington Metropark

Monday, November 19, 2012

Herbsteindruecke

Nachdem das letzte Geburtstagsgeschenk erst im Oktober erworben werden konnte, war es fuer schone Herbstbilder schon fast zu spaet. Statt spektakulaerer Farbenpracht also nur ein paar Trostmotive zum Ueben.
Herbstbild vom Balkon

Nordamerikanischer Schwarzbaer im Zoo in Detroit

Mittagspause

Eisbaer taucht mit seinem Lieblingsspielzeug 

Michigans Staatstier - der Wolverine, der man glaubt es kaum, im Deutschen als Vielfrass bekannt ist. Und der Autor dachte schon das waere ein nur in der Familie verwendeter Spitzname. 

Kensington Metropark mit einer schwimmenden Bisamratte im Vordergrund

Mit leerer Hand auf Dummenfang, da laesst sich Kohlmeise nicht drauf ein

Mit ein paar Sonnenblumenkernen ist das schon einfacher

Da laesst sich auch die Indianermeise fotografieren 



best,
k


Saturday, March 24, 2012

Vorfruehlingsaktivitaeten


Eigentlich hätten wir es besser wissen muessen, aber der lange Winter 2011 verleitete einen eben doch zu einigen Grossinvestitionen. Dazu gehörten neue Langlaufski, Stöcke und sogar Laufschuhe, sowie ein Satz Winterräder, eine in Amerika recht seltene Reifengattung, die man angeblich nur braucht wenn man in schneereichen Staaten wie Michigan lebt. Da man immer aus den Fehlern des Vorjahres lernen möchte, wurden also alle fehlenden Wintergeraete fuer 2012 besorgt und damit ein nahezu schneefreier Winter forciert. So ganz ohne Schnee sind die Freizeitaktivitaeten noch duenner gesät als sie das ohnehin sind. 

Eine der wenigen Abwechslungen im ereignislos ausklingendem Winter war ein Trip ins Palace, Spielhalle der Detroit Pistons. Wenn mir auch die Sportteams in Detroit mit recht grossem Abstand am Hintern vorbeigehen, bot sich bei den recht aermlichen Pistons eine Gelegenheit recht guenstig die Lakers spielen zu sehen, und das sollte doch wenigstens kurzfristig fuer gute Laune sorgen.  

Der einzige Grund sich ein Pistons Spiel anzuschauen ist Kobe Bryant.
Die Haelfte der anwesenden Besucher waren wohl aus dem gleichen Grund in der Halle, die lila-gold Trikots der Lakers Fans fuellten die Raenge der in dieser Saison erst zum 3. Mal ausverkauften Pistons.

Selbst die dummen deutschen in der Reihe hinter mir hatten innerhalb von 2 Minuten immerhin gemerkt, das der "Typ mit der Maske" es wohl "drauf hat". Ich bin noch immer der Meinung die Kommentare der Ahnungslosen verdarben das Spiel und fuehrten dazu das die Lakers dann irgendwie doch einen Weg fanden sich zu blamieren. Immerhin rettete #24 das sinkende Schiff noch bis in die Overtime und wuergte den Jubel der zunehmend lauter werdenden Pistons Fans mit einem Buzzer Beater ab. Aber das war's dann eben auch.

Einer der Kameramänner sass direkt vor mir und hatte damit den gleichen Blick auf das Spiel wie ich vom Balkon unter dem Dach.

Zum Jahrestag diesmal aus Geld und Zeitmangel kein Ausflug nach Florida, aber so ganz ohne Meeresfrüchte sollte der Tag trotzdem nicht verstreichen. Frische Austern aus dem Yuppie Laden, die die der Autor dann auch persönlich mit dem Austernmesser aufgeknackt, erdolcht und 'genossen' hat.

Die Protagonistin der nun 2 Jahre alten Ehe kümmerte sich um den Rest und versuchte ihr bestes den sonst grauen Arbeitstag zu retten. Nicht nur ein leckeres Frühstück gab es fuer mich, sondern auch ein teures Dinner bestehend aus gebackenem Weichkäse mit Datteln, Zitronenpaste mit Spargel und Heilbutt und den schon erwähnten Austern als Vorspeise. Nicht schlecht fuer einen Donnerstag.

Die waermer werdenden Wochenenden laden zunehmend zu Spaziergaengen ein, und diese sind hier wie erwaehnt oft nur in sog. Metroparks oder State Parks moeglich. Die Aufnahmen hier stammen aus dem etwa 40 min nördlich gelegenem "Indian Springs"Metro Park. Besonders herauszuheben ist der in diesem Bild noch völlig funktionstüchtige rechte Fuss. 

Neben einigen wilden Truthähnen zeigte sich ein offenbar fast blindes Opossum, das den heranschleichenden Kameramann zwar anschaute, aber nicht wirklich zu sehen schien und freundlich fuer Fotos posierte. 

Aehnlich ging es der Blindschleiche, auch die schien uns nicht sehen zu wollen.

best,
-k