Showing posts with label Germany. Show all posts
Showing posts with label Germany. Show all posts

Saturday, February 13, 2016

Zum Jahreswechsel in der Heimat

Zum Jahresabschluss noch einmal ein Heimatbesuch, leider ohne Kamera. Daher sind die Bilder hier nur vom Blackberry (quadratisch) und iPhone mit entsprechend variierender Qualität. 

Erstmalig mit dem Amtrak unterwegs - wenn auch nur von Ann Arbor bis Chicago. Trotzdem ein kleines Erlebnis, Zugfahren in Amerika scheint eine Kreuzung aus britischem Busfahren und Flugverkehr in den 50er Jahren zu sein. Dazu gehören mehrere Ansagen bei Zugeinfahrt, Anstellen in Einer- und Doppelreihe an zwei Türen, Zugang nur über eine Rampe, kein Zutritt ohne Fahrkarte, riesige und schwere Sitze und eine eher nostalgische Inneneinrichtung des Zuges komplett mit von den Jahrzehnten ausgeblichenen Werbepostkarten der fernen Ziele die mit dem Amtrak erreichbar sind.

Saturday, October 24, 2015

Frankfurt am Main, Mainz am Rhein

Arbeitsausflug mit Rheinblick. So oder so ähnlich lässt sich ein Kurzausflug ins alte Europa zusammenfassen. Zwei kurze Heimatbesuche wurden dazwischen gepresst, ein bisschen wie zwei duenne Scheiben Käse zwischen zwei dicke und etwas trockene Brotscheiben. Somit schmeckten die zweieinhalb Wochen dann auch eher nach trockener Arbeit (oder Brot, um die Methapher noch ein wenig in die Länge zu ziehen) und hätten sicher von weiteren Beilagen profitieren koennen. Immerhin wurde das ganze mit etwas Wein dann doch sehr schmackhaft, bzw. schmecklich, gemacht und so erstaunlich gut verdaut. 
Deutschlandbild aus dem Touristenfuehrer - Turm, Kirche, Burg. Was will man mehr? So vor- und wiedergefunden in Oberwesel am Rhein.

Sunday, November 02, 2014

Leipzig, Dresden, Sanssouci - Herbstausfluege im Osten

Nach einem urlaubslosen Sommer, bot wenigstens der fruehe Herbst Gelegenheit die vom Bildschirm ermuedeten Augen mit einem Tapetenwechsl aus der Umnachtung zu wecken. Dem jeglicher Geschichte entwoehnten Blick des Heimattouristen erschien die 'Alte Welt' im Sonnenschein des fruehen Oktobers um einiges einladender als bisher vermutet.

Leipzig mit der wieder errichteten Paulinerkirche

Frauenkirche von der Muenzgasse aus gesehen

Blick auf die Hofkirche Dresden von den Bruehlschen Terassen 

Am Triumphtor vor dem Neuen Palais, Potsdam

Das Neue Palais von 1769 gilt als ein spaetes Meisterwerk des preussischen Barocks

Im Park Sanssouci am Schloss Charlottenof

Vergoldete Fassade am Chinesischen Haus (Pavllion)

Vor dem 'kleinen Rokoko Schloss' Friedrich des II.

Auch die Neuen Kammern samt Bockwindmuehle wurden unter Friedrich dem Grossen erbaut


Die Suedseite des Schlosses wird auch im Oktober noch kraeftig von der Sonne aufgeheizt 

Im Kontrast zu den Punkbauten der Preussischen Monarchie hat der im englischen Landhausstil unter Willhelm II. erbaute Cecilienhof eine eher ernuechternde Signifikanz.

Letzte Station Marmorpalais - Palast des 'dicken Taugenichts', dem Spitznamen unter dem der Neffe Friedrich II. bekannt war.

Zwischenstopp im Hollaendischen Viertel Potsdams


best,
-k

Sunday, January 06, 2013

Nicht ohne meinen Koffer - Berlin, Oberlausitz, etc.

Nachdem der schwerverdiente (und teilbezahlte) Heimaturlaub nur fast zum kofferlosen Debakel wurde  und der Autor schon schwerwiegende Vergeltungsmassnahmen plante, gestaltete sich zumindest die 2. Haelfte des Winterurlaubes trotz schmelzendem Schnee angenehm und zumindest fuer die Gaeste erholsam. Allen Fahrern, Wander- und Skileitern, Organisatoren, Freizeituebersetzern, Kochenden, Backenden und Unterkunftbereitstellern, Hosenverleihern, Weinlieferanten und Ausgehwilligen sei noch einmal gedankt. Die Reisenden gestehen ein, so schlimm war's nicht, koennte man wieder, und gerne auch haeufifer tun. 

Tourist und Stadtfuehrer vor der Besichtigung

Berliner Dom

Weihnachtsmarkt am Alex 

Fernsehturm im Nebel

Weihnachtsmarkt II

Am russischen Kriegsdenkmal 

Lauschewinter

Geburtstagsnudel

Der erste (jaehrliche) Langlaufausflug

Weihnachtsglueck

Begeistertes Wiedersehen

Feiertagsausfluegler

Blick vom Tollenstein zum Tanneberg


Tollenstein II

Weberbergdirektbesteiger

Etappensieger

Spitzbergerklimmer

best,
-k

Saturday, February 25, 2012

Jahreswechsel - Heimaturlaub

Kaum begonnen, empfing einen das neue Jahr mit einer Reihe von Unvorhergesehenheiten und zoegerte damit den uberfaelligen Jahresabschlussblog um weitere 1,5 Monate hinaus. Seit der Ankunft im ungeliebten Michigan gingen einige Wochenden ins Land ohne dass der Verfasser sich fuer 30min freiwillig und ungestoert in einem der Cafés um die Verarbeitung vergangener Grossereignisse kuemmern konnte oder wollte. Neben einem Arbeitsausflug in das erfrischend belebte New York im zeiigen Januar, einem ernuechternd-bedrueckenden Besuch in Pittsburgh zum Begräbnis von Jennifers Oma (mit uberraschenden Sargtraegerpflichten) und einigen schneefreien Wochenenden die sich aus einer Mischung aus Arbeit, Nutzlosigkeit und genereller Lethargie zusammensetzen und ohne bleibende Eindruecke zu hinterlassen auf dem letzten Kalenderblatt verschwanden, passierte kaum etwas Aufschreibenswertes. Man ist gezwungen anzunehmen die der Erinnerung fehlenden Wochenenden wurden mit der fieberhaften Suche nach noch fehlender Skiausruestung und den sich anschliessenden Stossgebeten fuer reichlich Schnee und bleibender Kaelte gefuellt. 
Um die Eindruecke des erinnerungswerten Grossausfluges, Auslandsarbeitsaufenthalts und Heimatbesuches nicht ganz verstauben zu lassen, hier noch mal ein paar Gedankenstuetzen. Chronologisch geordnet von Ankunft bis Abreise, Geburtstag bis Jahresende und dem langsamen abklingen von Jennifers selbst zugefuegter Rippenprellung.  


Die Wahldeutsche am Deutschen Eck

Blick auf Mosel und Rhein, wie gewohnt touristenfrei und wintergrau 

Geburtstagsessen fuer Touristen... 

...in der einzigen nicht geschlossenen historischen Gastwirtschaft in Oberwesel.


Eltville - auch hier fast alles geschlossen

Heisswein mit Chili und Minze fuer die frierenden Touristen in der Nichtsaison

Schmerzmittel fuer geprellte Rippen 

Hotelgarten Eltville

Feiertagsbeleuchtung

Erweitertes Eamilienbild

Verlegenheitsfeiertagswanderung auf Schneesuche am Hochwald

Skiausflug Tschechien


Jennifer's Versuch die Windmuehle auszurichten, um Schnee ins Zittauer Gebrige zu blasen

Die Begeisterung ueber die echte Muehle kannte kaum Grenzen  

Skiausflug #2


Best,
-k

Saturday, February 19, 2011

Urlaub zu hause (Nachtraege II) - Bilder da

Normalerweise hatte ich mir, streng genommen, in den Kopf gesetzt nicht ueber zu hause zu schreiben. Da sich nun aber im letzten Jahr die Verhaeltnisse (mit meiner Hilfe) auf den Kopf gestellt haben und zuhause zur Zeit  nur noch auf Reisen oder im Urlaub statt findet und ich ueber selbige(n) ja wohl schreiben muss, stehe ich vor dem Dilemma entweder nicht ueber den Urlaub zu schreiben oder mit der Tradition nicht ueber zuhause zu schreiben zu brechen und/oder mir den Kopf zu zerbrechen ueber was es sic ueberhaupt zu scheiben lohnt. Bevor nun aber der/die Leser(in) nun ueber den Satzbau bricht, oder mich zum sorgfaeltigeren Umgang mit der deutschen Sprache ermahnen muss sei folgender Kompromiss in den Raum gestellt:

Ich vermeide kompromittierende Bilder ehemaliger Erziehungsberechtigter, nutzloses Palaver (bei genauen Hinsehen hab ich dagegen wohl schon verstossen) und Details aus dem haeusslichen Leben (geht die Damen und Herren der Homeland Security auch nichts an). Dafuer versuche ich mich zu erinnern, wie es sich anfuehlt Urlaub in Deutschland zu machen.

Um es denen mit etwas kuerzerer Aufmerksameitsspanne (alters oder twitterbedingt) zu erleichtern sei die Erkenntnis schon mal an den Anfang gestellt; es war eine willkommene und erstrebenswerte Abwechslung mal wieder zu hause zu sein, und darueber hinaus in Europa, besonders in Anbetracht der Tatsache dass mir dieses Vergnuegen ueber die letzten 11,5 Monate verwehrt geblieben war.

So kommt es, dass die Welt ploetzlich ein wenig anders aussieht. Die alten, engen Staedte in Deutschland, stellvertretend fuer Europa so einiges an Reiz gewinnen, die Ordnung, Sauberkeit, Muelltrennng, Gruendlichkeit, fast voellige Unterbindung des rechts Ueberholens, Effizienz, der nichtbestehende gesellschaftliche Zwang 20% Trinkgeld zu geben, Autos die nicht aller 3h betankt werden muessen, ueber die man ohne sich auf eine Leiter zu stellen hinwegsehen kann, um den schneller als Schrittempo fahrenden Verkehr auch hinter parkenden Auto sehen zu koennen, Autos die auf Kopfsteinpflasterstrassen parken und fahren, auch wenn es ganz enge sind da sie dort auch hindurchpassen ohne rechts und links die Haeuser mitzureisen, welche natuerlich da aus Stein gebaut auch nicht einfach mitgerissen werden koennten, weder von Autos noch von Wind oder Sturm. Ueberhaupt, so richtig Sturm gibt es gar nicht in Deutschland und Europa, der kommt gar nicht hier her und verschwendet seine Kraft, bleibt lieber in Amerika und blaesst die Trockenbauwaende weg, und die Kartenhaeuser, da kommt er wenigstens in Fernsehen. Besonders zu FOX News mit der staendig wehenden amerikanischen Flagge im Hintergrund, die darueber wegtaeuschen soll (und kann) dass  in den Nachrichten heir nie ueber irgendetwas substanzielleres als College Sports berichtet wird, internationale Berichterstattung ausser in der New York Times entweder nicht stattfindet oder auf amerikanische Kriegsgeschehnisse reduziert bleibt und die Berichterstattung ueber die Demokratiebestrebungen in Aegypten schon daran scheitert, dass ein bereits genannter TV Sender den Zuschauern eine Landkarte zeigt auf der Aqypten im Iran liegt.
Das soll nicht heissen, dass in Deutschland alles besser waere, ein Abend im Hotelzimmer reicht schon aus um zu sehen, dass es ausser Dschungelcamp Idiotismus und des weiterhin zur besten Sendezeit vorherschenden Zwanges mindestens 5-7 Hitlerdokumentationen an einem Wochentag zu zeigen wirklich ncihts sehenswertes gibt, dass man sich nicht auch in der englischen Originalfassung anschauen koennte bzw. schon zu oft getan hat um auch nur laenger als 3 Sekunden auf dem program zu verweilen. Bleibt nur noch eine aufheiternde Dokumemntation ueber das bevorstehende Ende der Welt, vorhrgerufen durch in den USA weiterhin oeffntlich geleugnete globale Erwaermung und damit verbundene Naturkatastrophen.
Aber man muss ja nicht fernsehen, es sei denn es kommt Football aber der wurde ja in Deutschland wieder ausgerottet (danke, Premiere etc). Da bleibt einem wenigstens der Gang in die Kneipe, zum Beispiel in Mainz, um dann dort fuer 2,80 ein Glas Wein zu trinken dass mich in Michigan 12 Dollar kosten wurde, bzw nicht zu haben ist. Oder ein Bier, dass weder so hopfig ist dass es mir aus dem Hals staubt noch durch Zugabe exotischer Zutaten das Trinken erschwerende Geschmaecker nach Schokolade, Kaffee, Himbeeren, Holz, Erde, Kuerbis oder Erdbeertorte auf die Zunge kleistert, die den Gedanken an ein weiteres Gebraeu recht schnell abwuergen.
Nein, ein ganz einfaches Bier kauft man sich hier, das ist billiger als Wasser (eigentlich auch ein Hohn).
Oder man geht Skifahren im Gebirge, eigentlich nichts besonderes da zumindest zuhause eine Selbstverstaendlichkeit. Wie exotisch das eigentlich ist wird einem erst in Michigan bewusst. Zum einen muss man sich auf einen Goldplatz begeben um Ski zu fahren oder in einen Metro- oder State Park, indem man dann von Leuten, die weder Ahnung noch Lust haben, Ski ausleihen kann, mit denen man dann auf immerhin gut gekennzeichneten Wegen geradeaus bzw. im Kreis laufen darf, denn Berge gibts es hier keine. Aber dazu ein anderes Mal.
Bleiben wir beim Skifahren im Gebirge zuhause, in sauberer Luft, umgeben von Leuten die wissen wie man Ski laeuft, es vielleicht sogar ein wenig uebertreiben, dafuer ist man kostenlos am Start und muss nicht nach einem eingezaeunten Waldstueck in der suburbanen Mittelklassenwueste von Suedost Michigan suchen.
Dazu kommt in Deutschland die inzwischen vermisste Kultur, die Semperoper in Dresden, der tausendjaehrige Dom in Mainz, direkt beim Gutenbergmuseum, Gutenberg selbst, ein Weihnachtsfest bei dem ich mich weder durch Werbung noch sonstige Einfluesse rational oder emotional dazu genoetigt fuehle Jennifer oder meiner Famile ein Auto zu kaufen oder ein paar Diamanten, auf Kredit natuerlich, guenstig finanziert. Dafuer gibt es Heiligabend und dazu noch zwei Weihnachtsfeiertage, an denen man richtiges, selbstgemachtes Essen bekommt.
Eigentlich alles perfekt, wenn nicht 2 Wochen Weihnachtsferien ein ganzes verpasstes Jahr ersetzen muessten was dann dazu fuerht das eigentlich noch mehr Stress ensteht als sein muesste, man abwechselnd in mehreren Orten gleichzeitig ist und sowieso keine Zeit hat fuer irgendwas. Besuche bei Famile kann man daher an einer Hand abzaehlen, bei Freunden an einem Finger und bei weniger gluecklichen ist es ganz ausgefallen.
Ein bisschen schade eigentlich, hinterlaesst es doch den bitteren Nachgeschmack nichts richtig gemacht zu haben, dafuer alle zur Haelfte und trotzdem jedem zur Last gefallen zu sein.
Ob sich dies allerdings so einfach aendern laesst solange meine Urlaubszeit so begrenzt ist wie sie ist und einen die Arbeit zur Planungsunfaehigkeit knebelt ist die nachste Frage. Immerhin fanden sich so einige Ansatzpunkte doch baldigst wiederzukommen, um unter anderem den Rheine in wenig mehr zu erkunden, zum Beispiel mit dem Fahrrad, mit Jennifer vielleicht sogar eine etwas ausgedehntere Reise zu unternehmen, ein paar Burgen, Staedte, Weinberge etc anzusteuern und ueberhaupt all diese europaeischen Dinge zu tun die einem hier fehlen… ueber Kopfsteinpflaster zu spazieren, an einer mittelalterlichen Stadtmauer entlang, roemische Burganlagen zu sehen, Museen mit echten, alten Fundstuecken, Opern, Buchlaeden in denen einem nicht der eReader direkt beim Hereinlaufen schon in die Arme geschmissen wird, und in denen man sich traut auch intelektuell anspruchsvollere, ‘richtige Literatur’ ins Schaufenster zu stellen, Sachbuecher zu verkaufen die nicht nur von fanatischen Spinnern geschrieben werde, die die “Verbrechen” und “Skandale” der gerade aktuellen Regierung entbloessen, sondern sich auch mit relevanten Themen auseinandersetzen. (Der aufmerksame Leser mag einwerfen dass in Deutschland die meisten Sachbuecher die gleichen Themen behandeln wie die Dokumentationen im Abendprogramm aber darueber sei hier mal hinweggesehen).
Bevor ich mich dann in noch weitere Widersprueche verstricke hier ein paar Bilder zur wertfreien Illustration.

Weihnachtsmarkt in Mainz

Oybin Bergkirche

Weihnachtsbild


Echte Kerze am Baum


Jennifer bezeichnet den Winterurlaub auch gerne als Trainingslager/Bootcamp


Einer der Gruende dafuer lag an den mitunter anspruchsvollen Skiwanderungen


Skiwanderung - diesmal ohne Klettern


So geht's doch auch...


Postkartenwetter


Auf zum naechsten Skitrip


Zur Abwechslung wurde auch mal gewandert


Gipfelbesteigung Lausche


Neujahrskoeche

Neuigkeiten


Konzertabend


Saengerin im Publikum


Vorfruehling Mainz

Germania

Rheinflut in Ruedesheim vom Weinberg aus gesehen


best,
-k