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Monday, March 05, 2007

Junge(ns), komm(t) bald wieder

bald wieder nach Beantown. So schön, so schön war die Zeit, nur etwas hektisch und zu begrenzt von meiner Seite.
Wie immer hatte ich wohl zu viel geplant, diesmal für die Besucher, und wie sich herausstellte bin ich weder ein Touristenführer noch geduldig genug alles zu erklären. Da war es gut, dass die 'Kids' so selbstständig waren und auch ohne mich super klargekommen wären. Alfonso hat sich vor lauter Selbsständigkeit sogar ein paar Tage ausgeklinkt um etwas mit seinen spanisch-sprechenden Bekannten zu unternehmen. Und der Toni und der Hoesi schienen auch ganz gut klar zu kommen in der großen Stadt. Zu meiner Überraschung sind sie weder verhaftet, überfahren, übervorteilt noch überfallen worden. Gefallen ist auch nur einer und das war Hoesi der sich wohl etwas den Knöchel dabei ramponiert hat. Wie es doch in dem Song so heißt: The Ice of Boston is muddy. Glitschig wohl auch besonders im Dunklen, gegen 1 Uhr morgens.
Das Gelächter der Unverletzten war natürlich fast genauso groß wie der Schmerz des Betroffenen, doch nach einem Tag Zwangspause konnten wir der Misere Abhilfe schaffen. Eine Krücke gabs für nur 3,99 im sich komplett in Latino Hand befindlichen 2nd Hand Laden und schon war Hoesi wieder beweglich wie ein Öltanker.
Zum Glück hat sich die Tragödie erst ereignet nachdem wir den Freedom Trail, das Museum of Fine Arts und die wichtigsten Bars hinter uns gebracht hatten, daher hat das Reiseprogramm nicht darunter leiden müssen. Der Trip nach Salem musste jedoch leider ausfallen da dieser Winter in Boston einer der hässlichsten ist und es einen Tag komplett geschüttet hat.
So ganz nebenbei ist auch eine neue Mitbewohnerin eingezogen. Sie heißt Carolyn und hat auch mal an der BU studiert am College of Communications. Hoffe mal, dass ich mit ihr wenigstens ansatzweise so gut klarkomme wie mit Jen, denn die fehlt mir schon.
Die ersten beiden Wochen konnte ich es noch gar nicht so realisieren dass sie nicht mehr da ist, doch nun da das Haus wieder leer ist und ich den letzten Besucher zum Flughafen begleitet hat hallt die Stille durch das Haus. Connor schläft offenbar und das obwohl es doch nun schon dunkel ist und damit eigentlich seine Wachphase beginnen müsste. Sein Tagesablauf ist dem des gewöhnlichen Menschen entgegengesetzt da er sich jede Nacht im Krieg gegen virtuelle Monster befindet und damit nicht nur seinem Computer den Gefallen tut, nicht vernachlässigt zu werden, sondern auch dank seiner Soundanlage alle nebenan Schlafenden wach hielt/hält. Wie zum Trotz schein er heute abend nicht zu spielen da die Gäste weg sind.
Wenn ich nicht gerade unterwegs war um zum Beispiel in Plymouth die frühesten Wurzeln der Britischen Kolonialisierung zu würdigen (und mit Seeblick eine leckere Meeresfrüchteplatte zu genießen), war ich auch an der Uni zwischendurch. Für das große Doku Projet haben wir in Allston zwei Restaurantbesitzer interviewt. Dafür gab es Essen umsonst und ich hab nun auch einen neuen Frühstücksstammplatz. Bei dem alten Griechen ist der Kaffee ausgezeichnet, die Frühstücksplatte günstig und die Sandwiches lecker, da verliert man doch fast gänzlich die Motivation noch selber etwas zu zubereiten.
Bin in den letzten Tagen auch was Essen angeht ganz gut weg gekommen. Die Burgeressen in Our House und im Uno's Chicago Grill sowie ein großes BBQ mit den Europäern und einigen Klassenkameraden vom Collge stehen den Nudelgerichten von Anne-Sophie, Mariangel und Hoesi in nichts nach. Nun ist es jedoch vorbei mit der Schlemmerei, zurück zum Alltag. Von nun an wird wieder Taco Bell regieren, ab und an vielleicht McDonalds und am Wochenende werde ich vielleicht venezuelanisch bekocht.
Ausserdem sollte ich mal strikt sparen für eine Weile nach den Ausgaben der letzten Wochen. Auch für eine Festplatte fürs editieren sollte ich langsam mal Geld zurücklegen. Leider wird es, selbst wenn ich Kopfstand mache wohl für mich keinen Spring Break Trip geben da dieser finanziell fast so undurchführbar ist wie er zeitlich in Mariangel's Arbeitsplan passt. Und das Obwohl ich mich so nach der Sonne verzehre. Aber man weiß ja nie was noch so passiert also bleiben wir mal optimistisch.

best,
k

PS: Falls das Geschriebene im ersten Anlauf keinen Sinn ergibt einfach nochmal Lesen, habe gerade keinen richigen Nerv zum schreiben da ich TOTmüde bin.


Atlantikküste, Plymouth, MA.
Blick aufs Wasser von einem alten Fabrikgelände aus
Paul Revere Gedenktafel auf dem Fredom trail
Die Kids am Hafen in Boston, im Hintergrund Downtown
Zeit zum Aufstehen du Nichtsnutz
Ägyptische Kunst im MFA
Das Museum of Fine Arts von aussen
Denkmal für die Siedler in Plymouth
Die MAYFLOWER II, replika des Kahnes der 1620 die ersten Siedler nach New England gebracht hat
Plymouth Rock, der Anlegestein der Mayflower

Hoesi gewöhnt sich an das Leben in Allston schneller als man glaubt

Tuesday, February 20, 2007

Lost and Found

Nun ist es schon wieder Dienstag und trotzdem fühlt es sich an als wäre Montag, was teilweise daran liegt dass die Woche heute erst los ging denn gestern war Presidents Day. Daher hat man den Montagsstundenplan auch auf Dienstag verlegt denn alle Feiertage fallen auf Montag und da würde normalerweise ständig Montag ausfallen…
Ausserdem fühlen sich Montage immer ganz beschissen an, dieser ganz besonders (obwohl es ein Dienstag war), denn die mir mit Abstand am nahsten stehende Person und Grundlage „meines amerikanischen Traumes“ hat sich nun zusammen mit Berto, dem wohl aufopferungsvollsten verrückten Ex-Mexikaner in einem Mietwagen auf den Weg gemacht um in 3 Tagen 2000 Meilen nach Texas zu fahren. Zurück nach hause, endlich bereit ihr eigentliches Leben in den Griff zu bekommen. Somit verliere ich meine Lieblingsmitbewohnerin für wer-weiß-wie-lange wieder aus den Augen und alles hat so abrupt und surreal geendet wie es angefangen hat. Nur eben bitterer. Ihr Zimmer ist leer und all die bunten Fotos sind weg, ihr Ausgehperfum hält sich noch fest wird aber bald verschwunden sein. Dan meinte letztens wir wären wie Bruder und Schwester, wahrscheinlich hat er recht und deswegen schmerzt es auch.
Glücklicherweise gibt es aber auch Leute die meinen Absturz etwas abgefedert haben, weiß noch nicht genau wie ich das angestellt habe aber so wies aussieht scheint irgendwer mal wieder seine schützenden Hände über mich zu halten und schickt mir einen Engel im richtigen Augenblick.
Und so ganz neben bei und ohne das ich darauf vorbereitet gewesen wäre ist ja dann auch noch der Deutsche gelandet. Das war ein Spaß. Nachdem ich mit Müh und Not meine letzten Projekte fertig bekommen hatte (auch da war Glück im Spiel da doch Naturkatastrophen die Abgabe unserer Doku um eine Woche verzögert haben), kam Hoesi nach nur 40h Reisezeit dann etwas gerädert entgegen aller Vorhersagen nicht ums Leben sondern sicher in Boston an. Fliegen kann so einfach sein.
Jetlag und Schlafmangel wurden wie gewohnt ignoriert und für Fremde grenzenlos ausartend erscheinende Parties taten ihr übriges. Kultur gabs auch, zumindest für den Gaumen als wir das ausgefallene Valentine’s Day Ausgehen dann gleich zu acht in einem Fischrestaurant am Hafen nachgeholt haben. Dort gabs dann auch den lang angekündigten Hummer, doch irgendwie hatte ich etwas Mitleid mit dem kleinen roten sputnikartigen Tierchen das extra und nur wegen mir den Tod finden musste. Trotzdem lieferte es einen großartigen, langen Kampf und machte das Esserlebnis zum Sport (und das obwohl bereits verschieden!). Anschließend gabs dann noch Feuerzangenbowle und die sich anschließenden Gespräche zogen sich bis gegen morgen hin. Alles in allem ein gelungenes letztes Hurra für die Texanisch-Deutsche Kombo und ein für Hoesi erwartungsgemäß unerwarteter Empfang in der Neuen Welt deren Einflüsse ihn nur kurzzeitig zu begraben schienen. Begraben ist im übrigen auch mein Hass gegenüber dem Verrückten aus dem keimigen Zimmer, bin wohl doch der ältere und muss nun so tun als wäre ich auch weiser. Und generöser, denn zum Schnitzelessen am Montagabend habe ich ihn auch eingeladen.
Sonst gibt’s nichts neues ausser mehr Arbeit. Kriecht endlich aus eurer Anonymität und erzählt mir was ihr so macht, schreib doch hier nicht zum Spaß. Mein Blog ist auch keine Zeitung in der man einfach immer so lesen kann. Und wenn doch dann KAUFT wenigstens ein Abo.
Best,
K


ohne Worte

Parken im Winter
Lonley Lobster
aussehen tun die Dinger ganz gut, nur dauert es ewig sie zu essen
Die letzte Feuerzangenbowle. Das Publikum war international, 1 Mexikaner, 2 Deutsche, 3 Venezuelaner, 4 Amerikaner.

Thursday, February 15, 2007

My happy valentine

nachdem ich nun vor ein paar tagen einen T-Pass gefunden hatte und mir somit 60Dollar Schaden erspart geblieben waren, hab ich ihn nun gestern wieder verloren. Somit startete der tag nichtnur mit Hektik und Stress (hatte ganz viele Hausaufgaben zu erledigen bevor ich in den Unterricht musste) sondern auch noch mit einem Fussmarsch. Soweit die Fuesse tragen. durch das sibirische Boston. Es hatte die Nacht ueber geschneit und daher war ich doch recht froh zur Uni laufen zu muessen.
Leider ging der Schneefall langsam in Eis und dann in Regen ueber und so verwandelte sich Boston ohne mir Bescheid zu geben in eine vom Winter geschundene Stadt. Was ich fuer etwas Schnee mit regen und Eis hielt, war fuer einige hier Grund genug die Schule um 3 Uhr nachmittags dicht zu machen und alle nach Hause zu schicken. Da die Strassenbahn auch ausser Betrieb (Gefecht) gesetzt wurde durfte ich wieder laufen. Diesmal im stroemenden Regen.
Leider versteht man es in Boston nicht mit Schnee umzugehen und soetwas wie Splitt gibt es hier nicht. Es wird gesalzen. und zwar richtig. Amerikansich eben. Mehr = besser. Manchmal waren die Fusswege nur vom Salz weiss und es lag gar kein Schnee. Gestern hat uns diese Philosophie beinahe ein hochwasser beschert, denn statt die Strassen zu raeumen glaubt man hier an die Philosophie des WEGSALZENS. Haut einfach solange Salz auf die Strasse bis der Schnee sich verfluessigt. Einziges Problem dabei: Der Gulli ist eine vom Aussterben bedrohte Randerscheinung auf diesen Strassen und demnach weiss das wasser nicht wirklich wo him mit sich. beginnt also eine Art Sitzstreik auf der Strasse. Aber es haben ja alle ganz grosse Autos, Trucks etc und wenn man schnell genug durch die Seeenlandschaft pfluegt wird einem schon der Karren nicht Stecken bleiben. Und so waelzte sich der Verkehr durch den Amazonas und alle Passanten (das waren viele da ja keine Bahn fuhr) konnten sich dann zuhause umziehen.
Das Sauwetter hat dann Jen und Berto davon abgehalten abends auszugehen, immherin kann man ja bei knoecheltiefem Wetter keine Stoeckelschuhe anziehen. Also musste Jen zuhause bleiben da sie nicht in Stiefeln gehen wollte. Den Kommentar hab ich mir erspart.
So verfiel die Reservierung und ich wusste auch nicht so recht ob ich noch eine machen sollte. Schon wieder Geld ausgeben? Nass werden? Rumtelefonieren und eine Kneipe finden die nicht ausgebucht ist? Am Valentinstag in Amerika? Am besten noch italienisch im North End? Aussichtslos.
Also sind wir zuhause geblieben und Berto und ich haben uns letztendlich bekochen lassen.
Es gab venezuelanisches Essen -den Namen hab ich zwar im Kopf kann ihn aber nicht ausschreiben also malt euch was aus. Alles in allem war der Abend doch noch sehr gelungen und friedlich. Und heute frueh war dann die Seenlandschaft groesstenteils gefrohren und die Sonne schien, geschneit hatte es auch wieder daher sah alles ganz schoen winterlich aus.

Unser Video Production Kurs ist dan auch noch ausgefallen und daher konnten wir endlich die Movers and Shakers Dokumentation fertigstellen, nun gehts an die naechsten Projekte bevor der Besuch hier aufschlaegt und ich in Selbstmitleid verfalle wenn Jen erst weg ist.
Bis es jedoch soweit ist steht wieder ein Wochenende der Extraklasse vor der Tür. Carneval- und Geburtstagsparties, Brauereibesichtigung die 2. und so weiter.
best,
k


Für alle Fantasielosen hier wieder Bilder:

Eine dieser Nächte... 3 Uhr morgens... Uni um 9.... ewwww
es gibt immer was zu erzählen...

Valentine's Dinner. hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm.

Friday, January 26, 2007

Beim ersten Mal tat’s noch weh…

Ist wahrscheinlich die sinnfreieste Überschrift die mir bisher eingefallen ist für einen Blog -sie passt aber ganz gut zu allem was hier zum ersten Mal passiert.
1) Die erste Eviction meines Lebens steht bevor und ich bin zumindest formal Teil der selbigen und dies auch noch unverschuldet. Der Terminus „jointly and severally“ war mir schon damals bei der Mietsvertragsunterzeichnung ein Dorn im Auge, nun ist er ein Messer im Rücken, bedeutet er doch dass alle Mieter für einander verantwortlich sind, sprich füreinander aufkommen müssen. Das kann ich aber nicht und auch sonst niemand. Wenn meine werten Mitbewohner also nicht bis Anfang Februar ihre Schulden getilgt haben oder neue Mitbewohner für mich gefunden haben stehe auch ich vor dem Rauswurf. Mir steht zwar eine neue Wohnung in Aussicht nur wäre diese 100 Dollar teurer und irgendwie hab ich so überhaupt keine Lust jetzt noch mal umzusatteln. Offenbar scheinen aber alle damit zu rechnen hier verbleiben zu können, denn seit gestern haben wir ein neues Internet Paket, natürlich von einem neuen Anbieter, denn dem alten schulden wir noch 180 Dollar. Wie es nun weitergeht weiß ich nicht wirklich, nehme an alles geht gut wenn es mich auch ankotzt dass Jen davon spricht schon eher wieder nach Texas zurück zu gehen. Ausserdem haben Connor und ich uns angeschrien als er den Versuch unternahm mit mir zu reden. Er hat mich wohl im falschen Moment erwischt und da er’s immer noch nicht begriffen hat in meinen Augen hätte er sich seine im Grunde ganz solide Argumentation auch in den Hintern schieben können. Für mich ist die Sache abgeschlossen.
2) Was viel wichtiger ist, die New England Patriots haben erstmals in einem Conference Championship Game die Segel streichen müssen und damit die gesamte Stadt zumindest kurzfristig in tiefe Trauer gestürzt. Ich nehme zwar an dass die Flagge noch immer auf Halbmast weht um des verstorbenen Ex-Präsidenten zu gedenken; doch hier in Boston wäre das Aus für New England in den Playoffs ein ebenso würdiger Anlass. Immherin haben wir zur Halbzeit noch 21:6 geführt, dann jedoch nahm das Unheil oder vielmehr Peyton Manning seinen Lauf und zermürbte die Patriots zugegebenermaßen verdient in einem unglaublich spannenden und unterhaltenden Football Spiel letztendlich mit 38:34. Das ganze wurde begleitet von billigem Bier, Maltliquor, Dollar Burgers, kostenlosen Popcorn und Chicken Wings und war daher in der familiären Atmosphäre von Our House doch noch erträglich.
Im übrigen muss ich zugeben, dass ich es den Colts wirklich gönne im Superbowl zu stehen, die Zeit war einfach reif.
3) Desweiteren drehen wir, das sind Alyssa, Allison und ich, soeben an unserer ersten Dokumentation. Neue Gruppe, neues Glück –und neues Fehlerpotential. Denn wie sich herausstellte habe ich zwar in der Organisation unseres Interviewtermins mit den Movers & Shakers ganze Arbeit geleistet, und auch zweifelsohne nicht nur ein tolles Thema und wunderbare Charaktere für den Film gefunden und auch sonst alle Fäden gezogen, leider aber in der Hitze des Gefechts bei einem der Interviews die Kamera nicht angeschalten gehabt. Ausserdem sind unsere Tonaufnahmen wahrscheinlich nicht die besten und bedürfen gründlicher Überarbeitung. Was solls, dann dauert es eben noch länger, wird etwas komplizierter und wenn gar nichts hilft bekommen wir immerhin noch gute Konzertmitschnitte nächste Woche und dürften dennoch und gerade deswegen eine gute Arbeit hinlegen.
Ansonsten ist nicht viel passiert, leichter Schneefall, letzten Freitag Party bei Jeronimo (bei der ich mir einfach viel zu alt vorkam unter den ganzen 18 jährigen, ist einfach nicht mein Pflaster), Spiele-Abend bei Carolina mit Katie und Tyler letzten Samstag (auch ein erstes Mal für mich aber gänzlich schmerzlos), Montags dann mein Journalismuskurs über Investigativen Journalismus (phänomenal) und leichter Schneefall am Anfang der Woche und die Celtics verlieren das 9. Spiel in Folge, derweilen adressiert Bush die Nation und erzählt altes und neues in seinem drolligen Dialekt. Hab ganz vergessen die Auswertung der Rede zu lesen…ups.
Nun wird es Zeit mal was produktives zu tun bevor ich ins Training muss, immerhin sind die besten Hausaufgaben immer noch die die man schon erledigt hat.
Am Wochenende werd ich dann versuchen die Prämiere meiner Feuerzangenbowle zu begehen und das Highlight nächste Woche wird das Lakers-Celtics Game im Garden.

Best,
k
und natürlich wieder Bilder...

Spieleabend bei Carolina und Luis

Mit Katie, Tyler
Mariangel

Die neue Prouction Group für die Movers and Shakers Doku im Espresso RoyaleMatt Price beim Proben
Mike Vera produziert die erste Platte der noch jungen Band...

Friday, January 19, 2007

Die Welt mit neuen Augen sehen

Nachdem am vergangenen Wochenende die Patriots mit einem dramatischen Sieg in San Diego in das AFC Championship Spiel gegen die Colts eingezogen waren, wurde dann das eigentlich Highlight der Woche kurz darauf in einem kleinen DHL Paket direkt aus New York bis vor meine Haustür geliefert.
Nein, kein Findelkind lag vor der Tür, es handelt sich vielmehr um mein Weihnachtsgeschenk, das doch eigentlich schon mein Geburtstagsgeschenk sein sollte.
Sieben geballte Megapixel sowie einen 2,5 Zoll Bildschirm und ein feines Carl Zeiss Objektiv hat der gute Sonny (Insider wissen wer das ist) da zusammen geschweißt und gepresst um sie dann samt Mini-Stativ, Kameratasche und Reinigungsset unter die Leute bringen zu lassen.
Dieses ungeheuerliche Wunderwerk der Technik verblüfft nicht nur durch seinen gewaltigen Energiebedarf, dem wohl nur eine zentnerschwere Batterie auf Dauer gerecht werden würde (dies umgeht Sonny mit der Miniaturausgabe dieses Exemplars, die dann etwa 45 Minuten hält), sondern auch durch sein anspruchsvoll flaches Design in sexy schwarz.
In diesem Sinne frohe Weihnachten für mich und danke den Spendern; als Gegenleistung dürfen ich, ihr, ach was sag ich, schlechthin ALLE die Welt (oder zumindest meine Welt) mit neuen Augen und in völlig neuen Farben sehen.
Oder auch nicht, denn mein monatelang erfolgreiches Piratendasein im Internet, und somit die Veröffentlichungsgrundlage dieser Blogs, wurde nun zu einem abrupten Ende gebracht. Mit „linksys“ hat nun auch das letzte von mir schamlos ausgenutzte Netzwerk anderer, zahlender, Internetteilnehmer die Schotten nicht nur dicht gemacht, sondern selbige auch noch mit einem Passwort versehen damit nun keiner mehr heimlich mit durch die Weiten des Internets segelt.
Nun müsste sich meine bankrotte und seit heute erneut vom Rauswurf bedrohte WG mal dazu durchringen, unsere Schulden bei Comcast zu bezahlen damit die uns dann wieder mit Cable TV und Internet versorgen. Da ich jedoch heut von unserem Landlord, dem Höllenhund, erfahren habe dass mein nichtsnutziger Mitbewohner aus dem muffigen Zimmer immer noch Schulden hat und auf Anrufe etc des Vermieters nicht reagiert, stehen wir sonderbarer Weise nun wieder alle vor dem Rauswurf. Natürlich hab ich mein Unverständnis für eine solche Maßnahme sofort zum Ausdruck gebracht, doch Landlord und Vermieter müssen die Sache wohl noch besprechen und wir werden sehen.
Nicht dass ich dieses kalte Loch (hier ist Winter!) allzu sehr vermissen würde, schließlich gibt es besseres als im dicken Pullover zu schlafen und mit einem Elektrolüfter das Zimmer zwischen den aeusserst seltenen, dafuer aber kurzen und intensiven Heizphasen der Zentralheizung auf lebenserhaltenden Temperaturen zu halte; doch nun wo das Semester einmal angefangen hat, hab ich weder Zeit noch Lust etwas Neues zu suchen.
Da sind wir auch schon beim Semester, welches ohne auf mich zu warten bereits am Dienstag begann, -da hab ich keine Veranstaltung. Im Moment hab ich auch nur insgesamt drei Kurse, diese sind aber sehr arbeitsaufwändig. Wahrscheinlich etwas zu selbstsicher hab ich in allen drei Kernbereichen beschlossen weiterführende Kurse meiner bisherigen Veranstaltungen zu besuchen, dies jedoch ungeachtet der Tatsache, dass jeweils alle anderen in den jeweiligen Kursen ein deutlich größeres Vorwissen als ich besitzen, da sie ja mindestens ein Semester hauptsächlich Journalismus, Kommunikationsforschung oder Film und TV belegt haben; ich hingegen alles gleichzeitig womit ich nun in den weiterführenden Kursen nicht unbedingt auf entsprechende Vorkenntnisse in dem Umfang zurück greifen kann. Soll heißen, es scheint zumindest theoretisch genauso anzufangen wie immer: Ich glaube dass ich mich übernommen habe, und dabei fehlt mir ja auch noch ein vierter Kurs, denn wenn schon, dann auch richtig. Nicht das mich einer falsch versteht, vier Kurse sind ja numerisch nicht viel aber der entsprechende Arbeitsaufwand außerhalb des Klassenzimmers… und das nach der viel zu kurzen Pause macht mich schon etwas gespannt.
Nun noch zu der Rubrik was mir außer dem Überblick noch fehlt, im Moment:
- Essen, aber glücklicherweise ist ja morgen wieder Markttag
- Bücher im Wert von OJE-OJE
- ein externes Speichermedium zum Editieren (noch teurer)
- ein Softwareprogramm zum Schreiben von Filmskripten (jap, noch teurer aber evtl illegal beschaffbar)
- ein sauberes Bettlaken denn Jen hat über mein frisch gewaschenes leider ihren Glühwein verschüttet
- ein Monatsticket für die Bahn, das gibt’s erst ab Februar, daher muss ich immer laufen
- einige meiner Bekannten die nicht mehr in Boston sind
- die Motivation noch mehr zu schreiben

Charles River im Wintergewand
BU Central

Die kleine Chapel auf dem Campus
College of Communication mit der grossen Antenne auf dem Dach


Blick nach Osten, links das grosse Citgo Zeichen direkt ueber dem Buchladen, im Hintergrund das Prudenntial Center mit Restaurant im paar-und-sechzigsten Stockwerk
Green Line und BU Central

Marty's Liquors an Harvard Avenue, Ecke Com Ave
11 Gorham Street, meine Fenster sind im 3. Stock links vorne in dem kleinen Vorbau...sieht nur von aussen solide aus

In diesem Sinne
Best,
k

Sunday, January 14, 2007

Angekommen zum 2.

Ja, lange hats nicht gedauert da hat mich die amerikanische Realität wieder eingeholt, der kapitalisitsche Alltag, das verschwenderische Wesen und die schlechten Essgewohnheiten haben wieder von mir Besitz ergriffen. Vollständig? Nein, nicht ganz den ein kleiner Teil von mir wehrt sich (einem gallischen Dorf ähnelnd) der feindlichen Übernahme.
Damit ich wenigstens einmal in der Woche etwas vertrautes zu Essen bekomme habe ich mir einen kleinen Vorrat an Maggi Fix Würzmischungen mitgenommen von denen ich noch so einige Zeit zehren werde. Gestern gab es zur Feier des Samstages (denn der ist ja auch nur einmal die Woche) gleich einmal Schinkenröllchen mit Hack und Kartofeln. Letztere habe ich natürlich vom Haymarket, genauso wie das Hackfleisch (von der Puritan Beef Company), die Erdbeeren (von dem alten Italiener mit den trüben Augen), die Bagels (von dem kleinen Schwarzen mit dem weißen Kittel), auch der geriebene Käse (vom Käsemann mit dem frz. Bart), die frischen Champingons und die Zwiebeln stammen von dort.
Nur für die Auflaufform musste ich noch mal in einen Second Hand Laden, die ich in letzter Zeit auf der Suche nach Teilen für mein Feuerzangenbowle Set häufiger frequentiere. Da gibt es wirklich ganz tolle Sachen für wenig Geld, man könnte glatt einen ganzen Haushalt dort holen und würde wahrscheinlich kaum mehr als 20 Dollar berappen müssen.
Die Süße Sahne und den noch fehlenden Schinken gabs dann im Store 24 gleich um die Ecke beim allseits freundlichen Araber (schätz ich mal).
Da ja so einige meiner besseren Freunde fast spurlos verschwunden sind (gut von den Iren hab ich immerhin noch so einiges an Haushaltsgegenständen übernommen, ein großes Bild im Zimmer hängen und so einige gebrauchte BU Ordner von Ciara, eine leere Videokassette und ein Softwarepaket zum sichern von Digitalbildern auf dem Computer bekommen...) ist es schon etwas gewöhnungsbedürftig im ersten Moment und ich hoffe dass wir verbliebenen an die guten Zeiten anknüpfen können.
Da Jeronimo bis Gestern noch in NYC war, treff ich ihn heut erst und war daher Freitag mit Eoin und Simon in der Bar, Jen kam dann später noch dazu und im Laufe des Abends hab ich dann so einige bekannte Gesichter wieder gesehen.
Ausserdem hab ich wohl einen tollen Eindruck auf Aprils Mitbewohnerin Candice gemacht, denn die hat mich nach hause gefahren und war so begeistert von mir (vielleicht wegen meiner Russischen Fellmütze, die hier überall wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde), dass sie in einer Nachricht an Jennifer bereits davon sprach ich sei das "most precious thing" dass sie jemals in ihrem Leben getroffen hat und sie nun angeblich darüber nachdenkt mit mir nach Deutschland zu verschwinden...
Gut, ich glaube nicht dass ich das möchte aber da sie meines Wissens aus Pennsylvania stammt, scheint mir dass eine ausgezeichnete Gelegeneheit zu sein mal günstig in Richtung Toni aufzubrechen.
Eben dieser kommt mich angeblich auch bald besuchen, ausserdem hat sich der ein oder andere Besucher angekündigt und dass macht mich froh denn bei Jen stehen die Besucher Schlange und ich fühl mich fast etwas vernachlässigt.
Gut, das solls für heut gewesen sein, jetzt gehts ab in die Sportbar, die Patriots spielen heut im Divisional Playoff Game gegen San Diego. Das wird ein harter Brocken für uns und daher gehen wir nun mit Jen und Jeronimo in irgendeinen riesigen Sportschuppen mit bestimmt ganz vielen Bildschirmen.
Im übrigen nieselt es und es scheinen kaum mehr als 30 Grad Fahrenheit zu sein, morgen gibts wieder Schnee heißt es.
best,
k

Wednesday, December 06, 2006

The Ice of Boston is muddy

...sang einst the Dismemberment Plan, deren Shirt ich noch immer habe. Musste soeben an deren Song denken, da es hier in Boston auch mittlerweile recht eisig geworden ist.
Dies nicht nur was die Temperaturen angeht (gefühlte minus 5 Grad Celcius), auch sonst ist es überall etwas kühler.
Die ersten Tage litt ich noch an post-texanischer Depression, doch das ging vielen so. Katie meinte sie vermisst L.A.; so ging wahrscheinlich allen die über Thanksgiving zuhause waren oder bei Freunden.
Die Rückkehr nach Boston bedeutete die Rückkehr in den Stress, die verglichen mit dem Süden zwischenmenschliche Kühle, oder Distanziertheit, die Rückkehr in mein völlig verkeimtes Apartment und der Versuch meinem nichtnutzigen Mitbewohner zu erklären, dass es so nicht läuft (das Gespräch scheiterte daran dass er sich nicht vom Computer umdrehen wollte um mit mir zureden, da er mich strafen musste da ich tags zuvor sämtlichen Müll in seinem Zimmer abgeladen hatte um ihn zu zwingen ihn rauszubringen...) einige leere Drohungen in Richtung "wenn dus unbedingt brauchst komm her und dann schlagen wir uns" später war der Spaß dann vorbei und wir sind geschiedene Leute wie er sich ausdrückte, er macht seinen Mist, ich besorg mir mein eigenes Geschirr und halt es sauber etc, pp, die ganze Kacke wie aus dem Bilderbuch.
Nun ist Jen ja auch wieder da und wir (ich) überlegen vielleicht nochmal umzuziehen. Mal schaun, was sich ergibt.
Die Rückkehr in den Stress brachte nebenbei mit sich, dass ich meinen Schlaf nun etwas drosseln muss, meinen Blog nicht mehr wirklich aktualisiere und auch sonst von der Bildfläche verschwinde um meinen ganzen Unikram fertig zu bekommen, selbst die Parties am Wochenende sehen mich nur für ein-zwei Stunden um wenigstens 6h Schlaf zu haben.
Wo ich grad beim Wochenende bin, letztes WE war unser großes Volleyball Turnier, die Tatsache dass ichs erst jetzt erwähne wird die Sschlauen unter euch wahrscheinlich vermuten lassen dass mein Team nicht gewonnen hat. Nicht ein Spiel und das obwohl ich eigentlich richtig gut war. Ohne Mist, auch unser Mittelblock war stark doch als b-Team gegen Volleyball Schulen zu bestehen zu wollen war dann doch etwas zu viel (auch schienen einige Teammitglieder nicht wirklich bereit zu sein sich mal am Riemen zu reißen oder regelmäßig zu trainieren...)
Gefilmt haben wir auch noch, Freitag und Sonntag, jeweils von 1800 bis Mitternacht.
Achso und an meiner Oakley Website bastel ich auch, und an meinem Research Report, für den ich wohl den Großtil der Arbei übernehmen muss da meine Teammitglieder nicht wirklich durchblicken warum und wieso man verschiedene Dinge so und nicht anders berechnet und was man dann daraus schließen kann...
Um nun kurz vorm rumjammern noch ne Kurve zu kriegen, es sind nun für mich kaum noch 2 Wochen hier in Boston und so wie es aussieht war die Zeit viel zu kurz. Die meisten der Internationalen fahren nach hause und kommen nicht wieder, dazu gehören leider auch meine guten Freunde aus Irland, Emil der sympatische Däne, die Australier, und was weiß ich wer sonst noch. Hab eigentlich im letzten Monat kaum einen von denen gesehen weil doch jeder mit sich zu tun hatte. Nun bleiben noch zwei Wochen in denen noch so viel passieren soll, muss und doch trotzdem nicht wird. Zeit und Geld sind wie immer zu knapp und warum muss eigentlich schon Weihnachten sein, bin doch noch gar nicht soweit.
Die ersten machen sich schon Gedanken über Silvester, soweit kann ich noch gar nicht denken. Bevor es soweit is muss ich doch noch mit Jen nach New York, und HUmmer Essen im Hafen von Boston. Und Geschenke, Souveniere und Postkarten hab ich auch noch keine. Letztere gibt es auch kaum in Boston, suche schon seit Ewigkiten und muss feststellen es gibt sie nirgends für kein Geld der Welt. Daher auch der Mangel an postalischen Grüßen etc meinerseits an die Welt.

Im Übrigen ist heut Nikolaus und ich hab mich riesig über mein Paket aus dem Osten gefreut (ha, nun ist es andersrum und die Weihnachtspäckchen gehen gen West), es war zwar schon am 24. November angekommen, so richtig ausgepackt hab ichs aber erst mit Jen am Montag abend. Hm, so viele leckere Sachen... Hab daraufhin beschlossen die Nikolaustradition hier fortzusetzten, Jen hat aber vergessen ihre Schuhe raus zu stellen, daher hab ich ihr nur eine von den Stockings gefüllt, mit Lindt Schokolade aus dem CVS nebenan.

In diesem Sinne, einen frohen, zweitversetzten Nikolaus Euch allen, besonderen Dank an Elisa für die Bilder von John. Gut zu wissen, dass er schön geschmückt im Flur steht und sich freut!

Ach und eh ichs vergesse, mein Ticket nach hause und zurück hab ich, komme am 20. in Berlin an und flieg von dort am 10. wieder zurück. Freue mich auf alle die sich auch auf mich freuen, alle andern und besonders denen, die es in 3 Monaten ncht fertig gebracht haben wenigstens einmal hallo zu sagen nachdem ich nun so an die 50 Blogs geschrieben hab: Ihr könnt mich mal.
best,
k

Saturday, November 18, 2006

Für alles was ich hasse

Diese Woche scheint meine Hass und Stresswoche zu sein, da doch weit aus mehr Dinge schlecht gelaufen sind als sie sollten. Wer weiter lesen will sei gewarnt, dieser Post ist teilweise etwas explizit.
Lass mal überlegen was mich an diese Woche am meisten angekotzt hat, bin mir gar nicht mehr so sicher. Ich werd einfach mal alles auflisten was mich zur Weißglut gebracht hat und dann kannsich jeder seinen persönlichen Lieblingsmoment heraussuchen und sich vorstellen wie ich wohl damit umgegangen bin.
Montag: 9 Uhr morgens, ich fang an den Beitrag für die FT 707 class zu schneiden, keine Ahnung von der software und meine Teammitglieder, besonders die beiden Asiatinnen regen mich auf weil sie alles bis ins Detail geplant haben wie es aussehen soll, der Film soll ein Kunstwerk werden; leider aber keine Ahnung haben wie man das realisieren kann und sagen aus Höflichkeit auch nicht was sie wollen. Hab dann 12h gearbeitet, kaum ne Pause gehabt und natürlich ausser nem Bagel, einem Stück Pizza und nem gegen 2200 Uhr in der Microwelle aufgewärmtem McDonalds Fraß vom Vortag auch nix gegessen. Kochen unmöglich da Küche eine Ruine und ich bestimmt nicht mehr aufräume, Jen hab ichs auch 'verboten'. Die einzige Pause waren die 2 Stunden Deutsch Unterricht für die ich ohne Schirm durch Monsunartige Regenfälle von East zum westcampus rennen musste, die zweite Stunde fand dann nicht statt weil keiner meiner Studenten aufgetaucht is. Sehr gut, wir freuen uns auf Dienstag.

Dienstag: 9 Uhr morgens, ab zum schneiden, diesmal waren die einzigen Unterbrechungen meine Journalism Class u die Com Research Class, wegen mangelnder Kommunikationsfähigkeit in unserer internationalen Gruppe droht der Film ein Desaster zu werden, keiner kann helfen weil meine Gruppenmitglieder auch nicht mit der Software umgehen können. Langsam fitze ich mich rein, aber um 21 Uhr als die Räume geschlossen werden steht fest dass wir noch nicht fertig sind und ich Mittwoch wieder um 9 antraben kann um zu versuchen bis 11 Uhr alles fertig zu stellen, dann ist Screening der Beiträge vor der Klasse. Direkt vom Schneideraum gehts dann ins Fitrec wo wir gegen das A-team spielen und ich wenigstens einen Teil meiner Wut los werde.

Mittwoch: Nachdem ich sooooooooo kurz davor bin die Asiatinnen anzuschreien weil einfach nix funktioniert und sie dann auch noch das Tape vergessen haben in ihrer Unorganisiertheit, glätten sich die WEllen da sich herausstellt das unser Beitrag gut ist und das vor allem weil sich jemand beim schneiden richtig mühe gegeben hat. Die KLasse mag den Beitrag. Nun muss ich für meine Com Research Klasse am Donnerstag noch 50 Fragebögen ausfüllen lassen und sämtliche Daten in SPSS eingeben. Klar, sag ich mir, nur leider bin ich so müde und hab dank unserer zentral gesteuerten Heizung die aus irgendeinem Scheißgrund jede nacht mein Zimmer auf 30 grad heizt trotzdem es draußen wieder Frühsommer ist, auch nie richtig geschlafen da ich ja immer aufstehen muss um die Fenster aufzureißen. Also geh ich heim und beschließe mich im kurzen Moment des Ruhmes zu sonnen, etwas zu erholen und dann Donnerstag den Großteil der Fragebögen ausfüllen zu lassen. Um 50 Kopien meiner Fragebögen zu bekommen geh ich ins staples und dort versucht dann die fetteste Angestellte auf diesem Planeten mir 62 Dollar abzuluchsen für ein paar lausige Kopien. ich erklär ihr das bei 7 Cent pro Kopie, und höchstens 160 Kopien keine 62 Dollar fällig sein können und nachdem dann ihr Chef dazu kam hat sie es wohl auch verstanden.
Ich geh heim, lass Jen und eine ihrer Mitarbeiterinnen den Fragebogen ausfüllen geb die Daten in SPSS ein. Nun bin ich kaputt und finde doch durch puren Zufall im Internet heraus dass Jhonny Fuckface nicht nur meine Nachfolge bei einer bestimmten Frau angetreten hat sondern auch gleich noch in mein Volleyball Team zuhause nachgerückt ist. Nun frage ich mich, was willst du noch Arschloch, mein Apartment ist auf der Eisenstuckstraße, warum ziehst nicht gleich auch noch dort ein?
Jen Arbeitet die Nacht in Allston und ich beschließe sie in ner Bar zu treffen. Ein belgisches Bier und eine Flasche maltliquor später ist es um 12 und ich will in die Bar gehen, jen hat aber kein Telefon mehr also weiß ich niht wo sie ist. Ich gehe auf gut Glück in unsere Stammbar, ort ist sie nicht. gerade als ich ein Bier bestelle ruft mich ihre Chefin an und sagt mir wo ich sie antreffen kann, ich trinke also aus und mach mich auf den Weg. Als ich in der bar ankomme ist Jen leider so betrunken dass ich mir Sorgen machen sollte. Da ich aber selbst ein wenig benommen bin komm ich nicht dazu. Ausserdem versucht ihre Chefin wieder mit mir anzubändeln und ich kann mich ihr nicht mehr wirklich dagegen wehren. Glücklicherweise schließen Bars um 2 und irgendwie bekomme ich jen dann nach hause. Und komme von April los.
Donnertsag: Völlig übermüdet und bestimmt nicht nüchtern bin ich um halb 10 zu Frühstück an der Uni, dann schreibe ich eine Todesanzeige in meiner journalism Class die dann benotet werden soll. Oje. Irgendwie schaffe ich es tatsächlich 30 Fragebögen ausfüllen zu lassen und vor Unterrichtsbeginn der Com research class in SPSS abzutippen. Dann findet der Unterricht nicht statt, da von nun an nur noch Konsultiert wird. Klasse, warum reiß ich mir dann den Arsch auf? Ich geh also nach hause, hungrig und müde. Es ist 1430, jen ist soeben aufgestanden und weiß nicht wie sie heim gekommen ist. Wir beschließen bei McDonalds essen zu gehen obwohl ich sowas von keine Lust habe Geld für mistiges Essen auszugeben, vor allem da unser Kühlschrank voller Essen ist ich nur einfach in diesem Drecksloch von Küche nicht Kochen kann. Und Aufwaschen tu ich bestimmt nicht schon wieder. Ausserdem ist unser einziges Schneidemesser zerbrochen weil mein Mtbewohner es beim Versuch es in Ninja-Manier in eine Wand zu spicken leider zerbrochen hat.
Connor hat am Vorabend grundlos (betrunken) das bereits aus dem Rahmen fallende Küchenfenster zerbrochen, welches eigentlich bereits Anfang der Woche repariert werden sollte. Unser Vermieter ist aber noch nicht aufgetaucht und nun lag nach Connors letzter Untat einfach mal die halbe Küche voller Scherben. Kurz bevor ich mit Jen zu McDonalds aufbreche und mich mit Deodorant einsprühe meint er das zeug riecht schlecht.Daraufhin besprühe ich ihn damit, er flüchtet in sein Zimmer. Dann kommt er zurück und verkündet in ernstem Ton dass ich das nie wieder tun soll weil es ihn aufregt. Daraufhin sprühe ich erneut in seine Richtung und er droht mir ernsthaft mir eine reinzuhauen. Er stapft in sein Zimmer und da ich ihn sowas von nicht ernst nehme besprühe ich seine Tür, genau so wie wir Streitigkeiten normalerweise in Dresden lösen. Wir nehmen sie nicht ernst.. Nun rastet er aus und versucht mir Vorschriften zu machen wie ich ihn ernst nehmen soll. DARAUFHIN PLATZT MIR DER KRAGEN und ich beschließe ihm zu erklären dass ich ihn ernst nehme sobald er aufhört wie ein Schwein in einer Höhle zu leben, endlich anfängt in der WG mal aufzuräumen, abzuwaschen und eventuell mal dafür sorgt das das Scheißfenster endlich rapariert wird. Leider komme ich nicht dazu ihm das zu sagen da er sich in seinem Zimmer einschließt. Was denkt sich diese Larve eigentlich? Bin doch nicht seine Mutter vor der er sich einschließen kann! Jen beruhigt mich und ich trete seine verdammte Tür nicht ein. Hab seitdem kein Wort mit ihm gewechselt aber es wird dazu kommen und wenn ers nicht begreift werd ich ihn aus der Wohnung schmeißen, weiß aber nicht ob das so einfach ist. Dann musste ich an die Uni zurück und bekomme auf mein großartiges Video für die Computer Klasse ne mittelmäßige Note weil Laura in dem Oakley Spot keine richtig Oakley auf hatte und das Video zu lang war. Da die Tussi die den Kurs leitet den Spot nichtmal verstanden hat bin ich auch darüber leicht genervt.
Abends dann rufe ich unseren Vermieter an und erkläre ihm der Wind hätte das Fenster eingedrückt und er müsse es endlich reparieren. Er verspricht um halb 9 früh da zu sein, ich stelle meinen Wecker auf Viertel und wache nach nur 6 Stunden schlaf pünktlich auf (war Donnertsag abends noch im Pub und bin dann mit Brian u Fiach durch Sturm und Regen nach hause gelaufen, dabei verabschiedete sich mein neuer Regenschirm). Natürlich taucht unser Vermieter nicht um halb 9 auf, um 10 kommt er dann und enfernt das kaputte Fenster. Statt ein neues einzusetzen zieht er einfach eines der oberen Fenster im Rahmen herunter, was bei Schiebefenstern funktioniert. Leider ist diese Konstruktion nicht dicht und das Fenster kann auch nicht geschlossen werden, da ja ein Teil fehlt. Da die Feuerleiter direkt zum Küchenfenster führt bin ich mal gespannt wie lange ich meinen Laptop noch hab. Und meine Krditkarten.
Ausserdem hat sich herausgestellt, dass Jen einfach viel zu gutmütig ist für diese Welt. Nachdem ich ihr erklärt habe unser Vermieter würde das Fenster reparieren war sie so besorgt um den Anblick der Küche dass sie ohne es mir zu sagen (da ich dagegen war) nachts den gesamten Abwasch erledigt hat und die Küche schon wieder alleine sauber gemacht hat. Und wofür? Um Connors Arsch zu retten? Ich weiß es nicht, aber sie ist einfach zu gutmütig. Trotzdem dank ch ihr natürlich denn jetzt können wir wieder kochen.
Das haben wir dann auch Freitag abend getan, nachdem ich weitere 6h im Schneideraum zugebracht hab. Das Kochen verlief dann ganz gut, einziger und hoffentlich letzter Rückschlag war, dass ich nachdem ich alle meine Fragebögen in stundenlanger Arbeit endlich fertig in den Computer eingegeben hatte, dieser beim Versuch zu speichern einfach unaufgefordert alles gelöscht hat, woraufhin ich dann bis gegen Mitternacht alles nochmal abtippen konnte.
Eine großartige Woche.
Der einnzige Grund warum ich noch niemanden umgebracht habe oder zumindest ein Loch in die Wand geschrien habe, ist die Tatsache das ich nun meine Lieblingsserie, die unglaublich beruhigend wirkt, kostenlos im Internet schauen kann. Und der Gedanke an Texas stimmt auch versöhnlich. Okay und die Sonne scheint...
later
k

Saturday, November 11, 2006

TV, Movers & Shakers, Hausbrand

Diesmal aus Zeitmangel wieder Bilder statt elaborierter Erzählung:
Die 4 Kontinente Filmcrew aus FT 707 bei der Arbeit mit Schauspieler Berto.
Carolina und Katie

Katie und Wenwen passen beim Dreh der Badszene auf das alles mit dem Script übereinstimmt
:-)
Berto als kerzenbegeisterter Dichter der den Verstand verliert Katie und Carolina versuchen einen beschlagenen Badspiegel im extra befeuchteten und erhitzten Bad zu filmen
Connor, frying onion rings. Der Nebel in der Küche ist Rauch.

Dan Wallace

Matt Price



Der Hausflur nach dem 3. Weltkrieg, so wie ich ihn vorgefunden habe gegen 2 Uhr morgens. Überall roch es nach Rauch und Fuer, das Treppenhaus was nass die Tür der Nachbarn eingetreten aber sonst war alles okay. Unsere Nachbarn gegenüber waren nicht da, die Tür offen, bei ihnen schien alles okay und da habe spontan einen Keks geklaut. Bei uns war alles in Ordnung, nur der Geruch nervt ein wenig. Es hat wohl in Apt 7 gebrannt un die Feuerwehr hat ne ordentliche Sauerei angerichtet.
Hab gerade mit dm armen Kerl gesprochen der das alles aufräumen muss und er meinte es wäre nurein kleiner Küchenbrand gewesen, wahrscheinlich ein Zigarettenstumme im Papierkorb oder so. Niemand is zu Schaden gekommen, nur das Fenster vom Lichtschacht im Flur und die Deckenverkleidung sind kaputt.

Die Deckenverkleidung schien den Äxten der Feuerwehr nicht stand halten zu können
Blick das Treppenhaus hinunter, der Fußboden ist nass.


Schon komisch wenn man sein Haus ohne Nachricht oder sonstige Warnung um 2 Uhr morgens in diesem Zusatnd vorfindet...

Friday, October 27, 2006

Fast wie von allein

Fast wie von selbst hat es seinen Lauf genommen, fast wie von selbst sind wir uns näher gekommen und jetzt stehen wir gemeinsam hier... Wie gute Freunde fast und trotzdem bleibt ein letzter Zweifel, das wirkliche Vertrauen in die Zukunft fehlt noch, doch glücklich sind wir zumindest hier und jetzt. Jap, die Stadt Boston und Ich, wir kommen klar. Trotz des Wechselwetters, trotz der Ratten, trotz meiner Direktheit die nicht immer allen gefällt, es scheint ganz gut zu laufen bisher.

Montag, mein persönliches Highlight der beginnenden Woche: Nachdem die Deutschdiskussionsrunde abgehakt war, ging es nach hause. Voller Vorfreude auf das große Monday Night Football Special. Ort: Jennifers Bedroom. Zeit: Irgendwann nach 8. Teilnehmer: ESPN als übertragender Sender, Berto, Jen (nur ertse Halbzeit) und ich. Special Guests: Rollign Rock 12er Pack und ne 30er Kiste Natural Ice die als Nachschub während der Halbzeit geholt wurde. Überraschungseffekt: Berto und Jen hatten gekocht als ich heimkam, Mexikanisches Essen bestehend aus Tortillas, Reis, Bohnen, Hackfleisch, Salsa, Cheddar Käse.
Frisch gestärkt wurde dann das Spiel geschaut, Berto war für NY, Jen und ich natürlich für Dallas. Trotzdem unser Team verlor und wir (ich) den Großteil des Abends den Spott des Siegers ertragen mussten hatte ich doch Spaß wie noch nie beim Football. Es war großartig endlich mal ein Spiel zu schauen ohne dabei die ganze Zeit Regeln erklären zu müssen, im Gegenteil, im Vergleich zu Berto's Statistik und Namen und Regel Kenntnissen weiß ich ja geradezu nichts. Trotzdem blieb ein fahler Beigeschmack Angesichts der im Ergebnis deutlichen Heimniederlage der Cowboys.
Dienstag gab es dann den nächsten Schlag ins Gesicht, diesmal beim Volleyball und weniger im übertragenen Sinn sondern in Form eines hart geschlagenen Angriffsschlages der mich mehr oder weniger voll im Gesicht traf. Das war schon ziemlich mies denn normalerweise bin ich derjenige der andere abschießt, doch für diese meiner Meinung nach ineffektive Verteidigungsübung durfte ich nicht blocken und musste auf der Angrifflinie darauf warten, dass der gegnerische Angreifer Bälle an unserem überforderten Mittelblock (ich bin ja zum Aussenangrifer transformiert worden) vorbeischlägt. Natürlich ist es absolut absurd zu versuchen aus 2m Luftlinie einen was weiß ich wie schnell geschlagenen Ball abzuwehren, vor allem dann wenn der gegnerische Angreifer ausser Kraft nicht viel in seinen Schlag zu investieren weiß. So ist es denn passiert und nun hinterfrage ich in zunehmendem maße die Strategie unseres B-team Coaches. Wird Zeit, dass ich aufsteige ins erste Team.
Mittwoch dann fand unsere Studioproduktion für die Video Produktion Class statt. Im Verlauf der Dreharbeiten stellte sich leider heraus, dass unsere Regisseurin das Script nicht kannte und sich nicht durchzusetzen wusste, das Ergebnis waren teilweise schlecht Aufnahmen und ein im Hintergrund an der Audiotechnik fluchender Austauschstudent. Glücklicherweise kann man beim Schneiden ja noch ganz viel Schaden wieder gut machen und die am Donnerstag aufgenommenen Aussenaufnahmen reißen auch noch einiges raus. Abdens dann Biliothek, Hausaufgaben bis gegen 12.
Berits angesprochener Donnerstag, mein persönlicher Hölle und Stress Tag begann mit einem kostenlosen Frühstück auf dem Campus, gefolgt von Unterricht, kostenlosem Mittag, Dreharbeiten, Unterricht, Kopfschmerzen, 1h Schlaf zu hause, Unterricht, einem Feierabendbier und dem direkt darauf folgendem Training bei dem wir endlich Blocken durften. Mit dem mich ständig begleitendem leichten Muskelkater wurde dann in Rocky Manier wie immer mit Mütze und Schal nach Hause gejoggt. Duschen, Umziehen. Und gegen 24 Uhr dann noch kurz für 1,5h in den Pub um den Tag abzurunden. Leider hatte ich wohl das Abendbrot ausgelassen, mein resultierender Hunger wurde dann mit einem nicht nur bei der Nahrungsaufnahme brennend scharfen Chicken Sandwich kurzfristig gestillt, was für ein glück das 7-11 24h geöffnet hat.
Selbiges hat mir dann heute noch mehr Schmerzen als Freude bereitet, kleiner Trost war dass ich nun endlich und endgültig den Flug in den Lone Star State gebucht habe.
Vom 20. bis 27. November geht es nun also zurück in den einzigen Bundesstaat der seine Flagge auf der gleichen Höhe wie die amerikanische hissen darf. Alle anderen müssen sie auf 17 Fuß Höhe begrenzen, die texanische weht neben der amerikanischen auf 20 Fuß Höhe. Warum? Weil Texas der einzige Bundesstaat ist der einmal eine eigenständige Republik war, wenn auch nur kurz. In punkto Mentalität also das amerikanische Pendant zu Bayern, nur eben viel cooler. Und größer, wärmer, cowboyiger.
Ausserdem stand heut der zur Tradition erklärte Besuch auf dem Haymarket an, zur Ausbeute gehörten heute: 5lbs Kartoffeln ($1), 1,5lbs Tomaten ($3), 4 Birnen ($1), Cheddar Käse ($2,5), 2lbs entkernte Weinbeeren ($2), ein Säcken Karotten ($1)... ihr seht, worauf ich hinaus will.
Nun gilt es ein Kostüm zu besorgen, morgen geht's auf die Halloween Schifffahrt mit den COM Studenten, vorher zum Dinner zu meiner venezuelanischen Filmfreundin Carolina. Ausserdem sind Trips nach Salem und zahlreiche Kostümparties im Gespräch.



Mit Katie und Tyler auf dem Haymarket, leider hat jemand die Kamera verstellt und alles ist unscharf. Sie kommt aus L.A. -dem San Fernando Valley, war vorher an der UCLA und er aus Florida. Sein größtes Idol ist Spiderman und wenn er die Mütze absetzt sieht man, dass er mit 25 schon ne Platte kriegt...hihi.



siehe oben



Geschäftiges Treiben auf dem europäisch anmutenden Markt


Und als Rausschmeißer:

I woke up this morning
Texas on my mind
Thinking about my friends there
And a girl I'd left behind
The way she held me when we kissed
The loving that we'd done
And how I left her waving goodbye standing in the Texas sun
...

Pat Green

From Dalhart to Del Rio and out El Paso way, well I'll be doin' fine on Houston time, and when the sun sets on the Copano Bay, well from way up where the Red River flows, on down to the Rio Grande, I was born a native Texican, and I'm proud to say that I am.

Yeah I like Texas, Ain't it fine here,
Like to pick my guitar down in Luckenbach, and drink that Shiner Bock beer,
Yeah I like Texas, man there ain't no doubt,
just listen to me 'cause I know what I'm talkin' about.

Well there's old dancehalls and little cafe's, where you can get a taste of the Lone Star State, strap on your boots and have yourself a laugh or two, well there's no line dancin' just straight romancin', that hill country lore is what I fancy, where streams run clear and Lord the skies they are so blue
...

Pat Green

Und Pat Green spricht nur halb so cooles Texanisch wie Damon und Elise Flanary was den Akzent angeht, wie ich gestern und heute am Telefon feststellen konnte.


zu Guter Letzt



Brian und die schönste Frau Irlands?



Müde...



Emil und Davina's Bruder, sie selbst ist leider auf keinem Bild so richtig zu sehen



Beim Filmen bei Carolina mit der Internationalen Filmcrew. Nur so um zu zeigen dass wir auch arbeiten...manchmal.