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Thursday, September 27, 2018

Cape Cod aus der Nähe

Vor dem traditionellen Sommerende zum Labor Day ergab sich auch in diesem Jahr noch ein Besuch auf dem Cape. Die Wassertemperaturen hatten sich gegen Ende August auch endlich auf über 16 Grad erholt, da stand dem ungetrübten Strandvergnügen fast nichts mehr im Wege. Zweimal eine Nacht auf dem Campingplatz in Wellfleet, direkt am Railtrail - einer ehemaligen Eisenbahnstrecke die Heute asphaltiert als Fahrradweg die verschiedenen Strände an der National Seashore autofrei und damit kostenlos erreichbar macht. Vom Campingplatz erreicht man bequem die Strände der National Seashore; besonders Marconi Beach, Nauset Light und Coast Guard Beach sind nur wenige Fahrradminuten entfernt.

Erster Versuch mit dem neuen Kameraobjektiv

Plötzlich sieht man nur noch das Detail

Sunday, September 09, 2018

Besuch der ältesten Kolonie - Puerto Rico II [Culebra, El Yunque, Fajardo]

Puerto Rico bietet abseits der Hotelstrände eine Reihe Exkursionen und Ausflugsziele mit denen man mehrere Wochen lang gut beschäftigt ist. Unser Ausflug in die Kolonie wurde leider etwas verkürzt und damit konzentrierten sich die Exkursionen auf wenige ereignisreiche Tage. Gegen sechs Uhr morgens begann daher am Montag der erste Kurztrip, von der Insel auf eine kleinere Insel, weg von den noch nicht erkundeten tropischen Sandstränden zu noch schöneren tropischen Sandstränden. Vom türkis-blauen, warmen Wasser hin zum türkis-blauen, warmen Wasser. Raus aus der Stadt, dem Berufsverkehr entgegen über den großteils reparierten Highway in Richtung Osten zum Fährterminal in Fajardo. Von dort weiter mit der Fähre auf die Insel Culebra, von dort dann weiter im Kleinbus in eine kleine Bucht mit steinigem Strand. Fünfzehn Minuten später haben wir vergessen wo wir sind und schnorcheln mit den hier lebenden Meeresschildkröten in der Bucht von Tamarindo. Und so wird der Ausflug zum Urlaub.

Grüne Meeresschildkröte am Tamarindo Beach Culebra 
(Photocredit: Culebraislandadventures)

Sunday, August 19, 2018

Besuch der ältesten Kolonie - Puerto Rico I [San Juan]

Puerto Rico - nach dem Sturm ist vor dem Sturm, und dazwischen ist fern vom Medieninteresse noch viel zu bewältigen. Offiziell hat seit dieser Woche jeder Haushalt nun wieder Strom. Inoffiziell wird dieser oft von Dieselgeneratoren lokal erzeugt, auf der Insel Culebra wird noch jedes Haus mit Dieselgeneratoren versorgt, erleuchtet und gekühlt, der Anschluss ans Netz wird noch Jahre dauern und eine neue Leitung muss erst noch im Meer verlegt werden. Bis dahin kommen jeden Tag die Tanklaster per Fähre. Die Strassen ähneln denen an der Ostküste im Winter, die Schlaglöcher sind gross genug dass Pfennig sich darin verstecken könnte, doch die Ressourcen sind werden zum Wiederaufbau anderswo gebraucht. Ampeln funktionieren nur in der Innenstadt und an den großen Kreuzungen, anderswo wird indisch gefahren und das sieht man den Autos auch an. Die Schadensbegutachtung am Mietwagen beginnt mit einem 5-cent großen Bild des Fahrzeuges in auf dem man von Hand mit einem kleinen Pfeil mit einen D (Delle) oder einem S (Scratch) alle sichtbaren Schäden markiert werden. Das Gemälde des Igels (Stachelschweins) nimmt man dann mit und vergleicht es dann bei der Fahrzeugrückgabe mit einer von einem neuen Künstler erstellten Zweitportrait. Wenn der Igel vor Mietbeginn mehr Stacheln hat als bei der Rückgabe gewinnt der Mieter, ist es andersherum gewinnt die Vermietung (oder die Bank). Das Auto verliert immer. Verloren hat auch der Regenwald, denn der wird zwar in den treibhausartigen Wetterbedingungen schnell wieder grün, Wanderwege und Baumkronendach sind allerdings nicht mehr aufzufinden. Die Wege werden stückenweise freigelegt, das Baumkronendach wächst in 20 bis 30 Jahren wieder nach. Die 200-300 vom Aussterben bedrohten grünen Papageien Puerto Ricos, die angeblich auch nur in diesem Regenwald leben und sonst nirgends, sind verschwunden. Nur die Iguanas sind noch da, aber die sind nicht einheimisch auf der Insel sondern wurden vom Festland eingeschleppt und verbreiten sich wie Ratten auf der ganzen Insel und fressen das Obst der Farmer auf. Das Geld ist auch weg, aber das ist nichts Neues und bankrott war die Kolonie schon vor dem Sturm. Das Touristengeld wird gebraucht, und somit kauften wir vielleicht ein paar mehr Souvenirs als üblich. Seifen und Schmuck, sogar eine Souvenirtasse vom Kleinhändler auf dem Touristen Marktplatz, dazu Kaffee, Karten und Bücher im Regenwald Besucherzentrum sowie ein paar Exkursionen und Ausflüge. Privatunterkunft statt Hotel, etc. 

Mosaik vor dem Capitol in San Juan

Wednesday, July 25, 2018

Auf die Insel - Block Island, RI

Und schon war es wieder Sommer in Neuengland - Zeit sich wieder mit dem Nordatlantik anzufreunden. Zum Erkunden gibt es weiterhin genug, erst im Süden wo das Wasser bereits etwas wärmer ist und dann auch wieder an der bereits bekannten North Shore 
Block Island, RI - der Zugang zu den Mohegan Bluffs erfolgt über eine einzelne Holztreppe und erinnert ein wenig an die Pazifikküste 

Saturday, July 07, 2018

Golfküste Florida

Die Golfküste Floridas stand schon lange auf der Liste noch zu erkundender Ausflugsziele, nicht zuletzt da das Wasser dort etwas wärmer ist als im Osten Floridas und sich im etwas ruhigerem Golf von Mexiko auch so einige Muscheln finden lassen die an der raueren Atlantikküste oft im Wellengang zertrümmert werden. Ein Freund hatte dort beim Schwimmen einst eine kindskopfgroße Muschel gefunden und selbige prangt nun als Trophäe in seinem Wohnzimmer. Der Neid nagte einige Jahre im Bauch, dann kam es wie es kommen musste.
Der inoffizielle Beginn der Vorsommersaison am Memorial Day Wochenende markiert in Florida das Ende der Hochsaison und ermutigte damit einen Kurzausflug am langen Wochenende. Das Wochenende läutet auch den Beginn der Hurrikan Saison ein, uRegen und Gewitter wurden bereits im Vorfeld angekündigt. Da das Wetter sich hier jedoch bestenfalls gelegentlich an die Vorhersage hält, blieb es bis auf einen kurzen Schauer am Vormittag trocken und die Wolken halfen der sonst hier völlig überlasteten Sonnencreme.

Sunday, November 19, 2017

St. Augustine, Florida - Erinnerungen 2007/2017

Zehn Jahre nach dem ersten, spontanen Ausflug an den Strand von St. Augustine bot der spätsommerliche Jahrestag einen neuen Vorwand den fast schon wieder kalten Nordatlantik noch einmal gegen das fast karibische Wasser Floridas einzutauschen. Der Wiederholungsausflug war symbolträchtig und umgeben von einer Art mystischem Nebel aus Erinnerungen, Fotos und inzwischen zerkratzten oder verlorenen CDs die damals extra für die lange Fahrt gebrannt wurden und deren Titel die durchkreuzten Bundesstaaten in Erinnerung rufen. Maryland. Virginia. Georgia. Der 3,000 Meilen Gewaltakt begann damals mit einer eben kennen gelernten Studentin, einem geliehenen Zelt, und einer fünftägigen Autofahrt - in deren Verlauf sich zum kitschigem Strohhut aus der Touristenfalle, Fotos vom Sonnenaufgang am Meer mit Pelikanen und Delfinen dann auch letztendlich eine Fernbeziehung gesellte. Zehn Jahre später wiederholt sich alles mit nur wenigen Korrekturen. Man schläft statt im geliehenem Zelt im gemieteten Motel, tauscht den Ford Taurus gegen einen Billigflug und einen Leihwagen ein, und die fünf Tage Autofahrt trimmen sich sich damit auf zwei mal zwei Stunden. Statt einer CD gibt es eine Playlist - Florida. Der Sonnenaufgang findet sich auch wieder, ebenso die Pelikane und Delfine; statt Strohhut auf dem Haupt trägt man einen Ring am nach ihm benannten Finger. Die Freundin heisst nun Frau, und das ohne ihre Vorgängerin verdrängt zu haben.

Sonnenaufgang Vilano Beach - der nun teilweise zerstörte Vorort von St. Augustine an Floridas First Coast bot zur Besuchszeit noch Platz genug für einen morgendlichen Strandlauf auf einem fest gepackten, feinen weißen Sand entlang der von Tierschützern markierten Schildkrötennester, direkt unterhalb der bereits von Wind und Wellen unterhöhlten Häuser. All das war vor Irma. Nun sind die gefährdeten Häuser teilweise eingestürzt und die nächste Generation Meeresschildkröten frühzeitig in den Ozean gespült worden.

Sunday, August 20, 2017

Martha's Vineyard

Cottages auf Martha's Vineyard - liebenswürdig kitschige Urlaubslauben in denen im zeitigen 20. Jahrhundert auch Präsidenten ihren Urlaub verbrachten. Angefangen mit Ulysses S. Grant und später dann Clinton, Obama. Zwischendurch war die Insel auch immer wieder mal als Ungluecksort der Kennedy Familie in den Nachrichten und natürlich auch Drehort des 'Weissen Hai' - das wird natürlich bekannt sein.

Monday, October 10, 2016

Acadia National Park, Maine

Zum Labor Day Wochenende in der ersten Septemberwoche zog es uns anlässlich des 100 jährigen Geburtstages des Nationalparkservices in den Acadia Nationalpark in Maine. Die Nationalparks im Osten sind zwar im Ausland bei Weitem nicht so bekannnt sind wie die im Westen und Norden, aber galt auch hier - was gut genug ist für den Präsidenten, ist auch gut genug fur uns.
Der Wochenendausflug begann auf halber Strecke zwischen Boston und Acadia mit einem kurzen Strandbesuch am Old Orchard Beach, einem der schönsten Strände nördlich von Boston, komplett mit altemm Boardwalk und einem alten Rummelplatz, ähnlich wie in Santa Cruz, CA. Einzig der Strafzettel am Auto trübte die Stimmung zum Wochenendauftakt für einen Moment.

Lichtspiel mit Wasser, Old Orchard Beach, ME

Thursday, September 15, 2016

Cape Cod National Seashore & Nantucket

Letzten Sommer noch Wunschziel, dieses Jahr vor der Haustür: Cape Cod
Pfennig sonnt sich auf dem Campingplatz in Wellfleet auf halben Wege zwischen Ellenbogen und Hand auf Cape Cod 

Sunday, May 01, 2016

Rockport, Northshore

Nach der Bergbesteigung zurück ans Wasser, damit das Gleichgewicht auch bestehen bleibt. Eines der ersten sonnigen Wochenenden lockte uns zurück an die kühle Atlantikküste in das ehemalige Fischerdorf Rockport - nun eher ein Künstler- und Touristenort. Rockport liegt nur eine knappe Stunde nördlich von Boston und gehört zur beliebten Urlaubsregion Cape Ann
Fischer und Hummerboote warten auf den Saisonbeginn

Saturday, April 02, 2016

Whale Watching, Boston

Es ist sicher nichts neues mehr, dass Boston eine Hafenstadt ist und am Atlantik liegt. Genau darin liegt natürlich der Reiz der Sache. Wenn man will, und es das Wetter zulässt, fährt man mit der Strassenbahn an den Atlantik und dann entweder an den Strand oder mit dem Schiff sprichwörtlich ins Blaue. In unserem Fall geht es zum Auftakt der Walsaison (nicht zu verwechseln mit der Wahl- und Zirkussaison, die hier leider nicht von der Jahreszeit oder dem Wetter begrenzt wird) mit dem Katamaran weiter.
Hafenansicht - viele der kleinen Segelboote und Fischerboote zum Hummerfang sind noch fest verpackt und verankert. Der Frühling hat nur auf dem Kalender schon begonnen. Grund genug bei 8 Grad, vereinzeltem Sonnenschein und einer knackigen Atlantikbrise auf einem Schnellkatamaran reichlich 3 Stunden durch die als "choppy" beschriebenen Wasser zu fegen.

Saturday, May 23, 2015

Drei Abschlüsse und ein Neuanfang, Boston, MA

Wenn schon etwas passiert, dann kommt meist alles auf einmal. Das Wochenende vom 15. zum 17. Mai lieferte dafür ein Paradebeispiel.

Friday, August 12, 2011

Déjà vu

Wieder einmal gab es Besuch aus Nevada, wie schon im letzten Sommer. Und wie letztes Jahr gab es einen Sommerverwandschaftsbesuch, komplett mit Abhol- und Bringdienst. Und wie beim letzten Mal blieb wieder keine Zeit mit dem einen oder anderen Besuch tatsaechlich etwas zu unternehmen, denn arbeiten muss man ja auch. Da blieb nur das Wochenende fuer einen Ausflug, und der ging dann auch noch wie letztes Mal (und ueberhaupt jedes 2. Wochenende) an den Lake Michigan und natuerlich zum Einkaufen. Im Grossen und Ganzen blieb also alles beim Alten, selbst das Tennis spielen.

 
Duenenerklimmer - Van Buren State Park

Aussicht auf Lake Michigan

Naturparkbewohner

Einzige Ausnahme sollte ein Abstecher nach Boston werden, doch auch dieser sollte sich in Kuerze  anfuehlen wie ein sich wiederholender Film. Einziges Hindernis war ein Kurzausflug nach Pittsburgh, denn von dort startete ein selbst mit Benzin- und Parkkosten noch biligerer Direktflug zur wohlausgeschlafenen 7. Stunde, also gerade schon bei Tageslicht. Lohn der kurzen Nacht sollte ein langer Tag in Boston sein, immerhin kamen wir dort schon zum Fruehstueck an. Nach einem kurzen Rundflug ueber die Hafeninseln und die Umgebung landeten wir dann also genau dort, wo wir frueher geschlafen haben – in East Boston.

Es ist erstaunlich wie schnell einem die Sinnesorgane mitteilen wo man ist, allein schon vom Geruch her kann man sich problemlos in der Stadt orientieren. Kaum aus dem Flugzeug und dem Shuttlebus ausgesiegen weht einem als erstes die vertraute, kuehle Meeresluft um die Nase. Die unmittelbar folgende Sicherheitsansage am Airport T-Stop klingt ebenso vertraut wie die kurz darauf kreischend zum Stehen kommende Bahn. Deren Inneres riecht heimisch, und auch daran erinnert man sich ploetzlich, nach den Plastiksitzen, der Klimaanlage und den Metallstangen an denen man sich festhaelt.

Kaum losgefahren sagt die altbekannte Automatenstimme einem die Stationen an – und jede einzelne ruft eine ganz bestimmte Erinnerung ins Gedaechtnis, zu der man schon fast die Spur verloren hatte. So spielt sich mit jeder Ansage eine wieder aufgerufene Szene ab, fast wie von einer Filmrolle.

Ansage: “Airport, doors open on the right”
Gehirn: “Du bist zuhause im Ghetto angekommen, lauf durch den Park, ueber den Huegel und tritt nicht in die Hundescheisse.”

Ansage: “Maverick, doors open on the left”
Gehirn: “Wenn du heir aussteigst, hast du einen guten Blick auf die Stadt ueber den Hafen, und siehst den ein oder anderen Drogendeal.”

Ansage: “Aquarium, doors open on the right”
Gehirn: “Das Aquarium am Hafen, dort warst du auch schon. Und wenn du hier aussteigst kannst du direkt am Waser zu deinem Fitnessstudio laufen.”

Ansage: “State Street…”
Gehirn “…Umsteigen in Orange Line wenn du zu Chris faehrst…”

Ansage: “Government Center…”
Gehirn: “Umsteigen zu Green Line, stickig und heiss, Treppe rauf, hier spielen oft Musiker fuer Kleingeld…gleich riechst du den Kaffee vom Dunkin’ Donuts, den hast du sonst immer gekauft und dazu einen Boston Cream Donut von der kleinen Suedamerikanerin…”

Kaum umgestiegen setzt sich das Spiel in der Green Line fort:

A: “Park Street”
G: “…Downtown, Umsteigen zu Redline nach Cambridge wo Jennifer gearbeitet hat…Park und Freedom Trail”

A: “Boylston”
G: “Theater District…ab hier kein Handyempfang mehr in der Bahn”

A: “Arlington”
G: “Siehste, kein Empfang, steck das Telefon ein…Boylston/Newbury Street mit den teuren Laeden”

A: “Copley”
G: “Hier aussteigen fuer Bibliothek und Prudential Center”

A: “Hynes Convention Center…”
G: “Man hoert immer noch dass dies Frueher einmal Hynes Convetion Center – ICA hiess. Da war die moderne Kunst Ausstellung bevor sie ans Wasser umzog. Seitdem ist die Ansage abgeschnitten”

A: “Kenmore”
G: “Gleich wieder Internet und Handy Empfang...aussteigen fuer Red Sox/Fenway Park und den Buchladen an der Boston University.”

A: “Blandford Street”
G: “Tageslicht! Von jetzt an geht’s ueberirdisch weiter…”

A: “BU East”
G: “Oh Gott, 3 Haltestellen fuer meine Uni– das dauert ewig und wird mitunter unangenehm voll, hier siehst du auch das College of Communication”.

A: “BU Central” ….. “BU West” …
G: “Campus, hier ist meine Magisterarbeit entstanden und dort geht Jen noch immer zur Uni…muessen wir an jedem Stopp anhalten? So ein Mist..Ich hab Hunger”.

A: "Pleasant Street"
G: "zu deiner Rechten der riesige Sportkomplex der BU, mit den Laufbaendern direkt hinter der Glaswand, damit du abends die Maedels beim Trainieren siehst…"

...

A: “Packard”
G: “Aussteigen! Du bist in Allston – Willkomen zuhause”


Und so weiter… jedes Geraeusch, sei es die Polizei, die Warnklingel der Bahn oder das Hupen der Autos ruft eine Erinnerung hervor, selbst der staubige Geruch im Eingangsbereich und Treppenhaus der Apartments ist bekannt. Gleichzeitig signalisieren diese Reize dem Gehirn natuerlich auch, dass es jetzt nicht mehr muede sein will. Schlafen kannst du in Michigan. Und schon beginnt die Rundreise durch die Stadt am Meer - und schnell musste es gehen immerhin blieb nicht mal eine Woche. Vielen Dank dafuer wie immer an den amerikanischen Reinkapitalismus in dem Urlaub genauso gerne gesehen wird wie die Verischerungspflicht.

Endlich mal wieder in einer richtigen Stadt

Da die Bilder vom Freedom Trail sich auch nur wiederholen hier die einzige Neuerung: Diesmal waren wir sogar auf der Old Ironside (USS Constitution), dem aeltesten und noch einsatzbereiten Kriegsschiff.

 Mit bei den Hexen in Salem

 Nathaniel Hawthorne - der nicht nur aus Salem stammt sondern auch darueber geschrieben hat

 Hafen in Salem - einst der wichtigste Handelsumschlagplatz in den USA, wurde dann von Boston und New York abgelöst.

The House of the Seven Gables -  Titelgeber fuer Hawthorne's bekanntestes Buch neben dem "Scarlet Letter"


In Salem liegt auch ein Passagier der Mayflower begraben



Geburtstagsspaziergang nach dem Regen

Am 7. 8. gab es eine Ueberraschung: 

Kleine (Eintritts)Karte statt vieler Worte

 
Die Mehrheit der Besucher hat sich gefreut beim Spiel zu sein 

 Selbst Pooty kann die Yankees nicht leiden und wollte sich persoenlich vergewissern, dass wir auch gewinnen. Und nach nur 4 Stunden und 15 Minuten bleibt folgende Erinnerung:

:)


 Der alte Mann und das Meer - am Singing Beach in Manchester

 
Im Laufe des Nachmittags wurden die Wellen immer groesser, und damit auch mir zu gross, denn genau hier hatte ich mir bei aehnlichen Bedingungen letztes Jahr beim Bodysurfen den Ruecken verstaucht.

 Zurueck am Atlantik



Vorruebergehender Abschied, der zumindest zwei der drei Abgebildeten schwer fiel.


Best,
-k

Saturday, March 19, 2011

Camping auf den Florida Keys

Kurze Bildergeschichte über den Versuch aus nur 3 Tagen Urlaub das Beste zu machen...

Bei Southwest Airlines fliegen die Taschen umsonst, und Pooty sowieso. Der hat sich am meisten auf den Urlaub gefreut und als erstes auf dem Flughafen etwas zu lesen besorgt. Leichte Strandunterhaltung über Öl und Krieg.

Wer will schon nach  Miami, wir fahren lieber noch ein Stück südlicher.

Wo das Festland endet geht es auf Brücken weiter - hier in Richtung Key Largo

Erster Stopp, Long Key State Park - Übernachtung zwischen Bundesstrasse und Atlantik


So ganz ohne Luftmatratze und bei dann doch nur knapp 18 Grad über Nacht hielt sich die Erholung noch in Grenzen. 

Immerhin war die Aussicht vielversprechend.

Frühstück

Heron auf Mangroven

Blick auf den Atlantik im Naturpark Long Key

2. Station: Bahia Honda State Park - auch hier Zimmer mit Meerblick, inzwischen auch mit Luftmatratze

Fundstück - leider war die unter Schutz stehende Conch Muschel noch bewohnt und verblieb damit im Atlantik


Kurz vor Sonnenuntergang an einem der schönsten Straende in den USA

Kokosnussernte bei Sonnenuntergang, im Hintergrund die alte 7 Meilen Brücke die den Atlantik vom Golf von Mexiko trennt.

Sonnenaufgang in Bahia Honda

Pelikane beim Frühstück - kopfüber auf Fischjagd

und nachher beim Sonnenbad

3. Station: Key West - die suedlichste Stadt in den USA

Pooty fuehlt sich im Schatten am wohlsten

Strand an der Spitze von Key West

 
Key West hat auch seine eigene Befestigungsanlage, das Fort Zachary Taylor ist Teil einer Kette von Verteidigungseinrichtungen die zwar nie richtig zum Einsatz kamen aber nun an der Atlantikkueste als Museen und Touristenattraktionen dienen. 

Dies war angeblich Hemingways Lieblingsbar als er noch auf Key West lebte. Das eigentliche Wohnhaus ist nun Museum hatte aber schon geschlossen als wir vom Strand kamen.

Und schon ging die Sonne wieder unter...

Leuchtturm Key West

Kokospalme in Curry Hammock State Park auf dem Rueckweg nach Norden 

Und endlich bekam ich meine Kokosnuss!

best,
-k