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Sunday, September 09, 2018

Besuch der ältesten Kolonie - Puerto Rico II [Culebra, El Yunque, Fajardo]

Puerto Rico bietet abseits der Hotelstrände eine Reihe Exkursionen und Ausflugsziele mit denen man mehrere Wochen lang gut beschäftigt ist. Unser Ausflug in die Kolonie wurde leider etwas verkürzt und damit konzentrierten sich die Exkursionen auf wenige ereignisreiche Tage. Gegen sechs Uhr morgens begann daher am Montag der erste Kurztrip, von der Insel auf eine kleinere Insel, weg von den noch nicht erkundeten tropischen Sandstränden zu noch schöneren tropischen Sandstränden. Vom türkis-blauen, warmen Wasser hin zum türkis-blauen, warmen Wasser. Raus aus der Stadt, dem Berufsverkehr entgegen über den großteils reparierten Highway in Richtung Osten zum Fährterminal in Fajardo. Von dort weiter mit der Fähre auf die Insel Culebra, von dort dann weiter im Kleinbus in eine kleine Bucht mit steinigem Strand. Fünfzehn Minuten später haben wir vergessen wo wir sind und schnorcheln mit den hier lebenden Meeresschildkröten in der Bucht von Tamarindo. Und so wird der Ausflug zum Urlaub.

Grüne Meeresschildkröte am Tamarindo Beach Culebra 
(Photocredit: Culebraislandadventures)

Thursday, December 21, 2017

Wanderlust in New Hampshire III - die großen Tagesausflüge

Zum Abschluss der Wandersaison trauten wir uns dann auch an die größeren Wanderungen heran, denn wenn nicht jetzt, wann sollte es auch besser sein? Im Winter laufen wir lieber Ski, im Sommer ist es zu heiß und der Strand ist eine bessere Alternative. Im Frühling sollte es auch gehen, aber erst zum ende der Schlamm- und Tausaison  
Franconia Ridge - eines der besten und beliebtesten Wanderziele in New England

Sunday, June 18, 2017

Wanderlust in New Hampshire I

Die Wetterstation auf dem Gipfel des Mount Kearsarge - dem ersten Wanderziel der noch jungen Saison. Obwohl zum Auftakt die Routenplanung an Jennifer abgegeben wurde, begann die Saison mit einem 9.5 Meilen und knappen 6 Stunden langen Spazieren.

Monday, October 10, 2016

Acadia National Park, Maine

Zum Labor Day Wochenende in der ersten Septemberwoche zog es uns anlässlich des 100 jährigen Geburtstages des Nationalparkservices in den Acadia Nationalpark in Maine. Die Nationalparks im Osten sind zwar im Ausland bei Weitem nicht so bekannnt sind wie die im Westen und Norden, aber galt auch hier - was gut genug ist für den Präsidenten, ist auch gut genug fur uns.
Der Wochenendausflug begann auf halber Strecke zwischen Boston und Acadia mit einem kurzen Strandbesuch am Old Orchard Beach, einem der schönsten Strände nördlich von Boston, komplett mit altemm Boardwalk und einem alten Rummelplatz, ähnlich wie in Santa Cruz, CA. Einzig der Strafzettel am Auto trübte die Stimmung zum Wochenendauftakt für einen Moment.

Lichtspiel mit Wasser, Old Orchard Beach, ME

Sunday, July 31, 2016

Frühlingsnachtrag


Der Frühling bestand nach meiner Zeitrechnung aus drei Teilen: Vor Jennifer's Aufenthalt in Minneapolis, während des Aufenthaltes in Minneapolis, und nach Minneapolis. In gleicher Ordnung folgen dementsprechend die nächsten Beiträge, angefangen mit dem zeitigen Frühling 

Gescheiterter Wanderausflug am Mt. Osceola in den White Mountains im April. Nach drei-stündiger Anreise musste der erste Versuch einen der 50 Viertausender in den White Mountains zu ersteigen erfolglos vertagt werden.

Sunday, April 17, 2016

Fruehlingswanderungen

Pünktlich zum Frühlingsbeginn zog es uns nach dem Geschaukel auf dem Ozean erst einmal wieder aus Festland, sicherheitshalber in die Berge wo man auf festem, steinigem Boden problemlos umherlaufen kann. Ganz ohne Delfine und verzweifelter Walsuche. 
Osterspaziergang in den Noanet Highlands bei Dover

Saturday, February 13, 2016

Zum Jahreswechsel in der Heimat

Zum Jahresabschluss noch einmal ein Heimatbesuch, leider ohne Kamera. Daher sind die Bilder hier nur vom Blackberry (quadratisch) und iPhone mit entsprechend variierender Qualität. 

Erstmalig mit dem Amtrak unterwegs - wenn auch nur von Ann Arbor bis Chicago. Trotzdem ein kleines Erlebnis, Zugfahren in Amerika scheint eine Kreuzung aus britischem Busfahren und Flugverkehr in den 50er Jahren zu sein. Dazu gehören mehrere Ansagen bei Zugeinfahrt, Anstellen in Einer- und Doppelreihe an zwei Türen, Zugang nur über eine Rampe, kein Zutritt ohne Fahrkarte, riesige und schwere Sitze und eine eher nostalgische Inneneinrichtung des Zuges komplett mit von den Jahrzehnten ausgeblichenen Werbepostkarten der fernen Ziele die mit dem Amtrak erreichbar sind.

Wednesday, July 08, 2015

Minneapolis, Minnesota & Mississippi

Ein Kurzausflug zum Feiertagswochenende in Jennifers Sommerresidenz und eine weitere amerikanische Grossstadt im Mittlere Westen. Die Zahl der noch zu besuchenden Metropolen sinkt damit nun dramatisch.

Obligatorischer Besuch des mitten in Minneapolis gelegenen Minnehaha Wasserfalls. Zu erreichen ist der Park einfach mit der Lightrail /Schnellbahn direkt zwischen Flughafen und Innenstadt. Der Name der Stadt ist eine Kombination des Sioux-Wortes für "Wasser" und dem griechischen Polis. Aber das kann sich der Leser wohl denken.  

Thursday, November 20, 2014

Herbst, schon wieder

Zurueck in Michigan. Der Sommer hatte sich bereits verabschiedet, der Pool geschlossen, die Voegel nach Mexico abgereist. Die Baeume so gut wie abgestorben, boten noch ein kurzen Farbspiel vor dem Wintereinbruch.

Spaziergang im Pinckney State Park zu Herbsbeginn

Progression des Herbstes, noch ist es warm in der Sonne

Blick von der Bruecke

Abenddaemmerung I

Abenddaemmerung II Pinckney

Kensington Metropark mir Wasservogel. Hier war es schon eine Spur kaelter aber auch weiterhin sonnig

Huron Meadows Metropark im Herbst - die Loipe mal ohne Schnee, abe langsam lichtet sich das Blattwerk

Am Huron River in Ann Arbor im spaeten Herbst, hier kann man im Sommer mit Kayak oder Kanu die Schildkroeten beobachten. 

best,
k

Saturday, June 07, 2014

Das Pennsylvania Wochenende

...verlief zum grossen Teil ereignislos; die der Reise zu Grunde liegende Hochzeit in Indiana, Pennsylvania war fuer mich eine Pflichtveranstaltung und die Bar im Hotel enttaeuschend billig ausgestattet. Ein Glas Weiswein aus dem unterstem Regal in der Tankstelle und noch einen suessen, darfuer warmen Sekt zum Anstossen, das reicht leider nicht zum Tanzen, trotz Band, die sich Muehe gab und laut Jennifer auch gut war. Highlight des Ausflugs war die uebberrascheden Erkenntnis dass das kleine College Staedtchen die Heimatstadt von Jimmy Stewart ist und sich im schamlos im verbleibenden Ruhm sonnt. Der Jimmy Stewart Airport reicht da nicht aus, auch einen Jimmy Stewart Boulevard muss man haben, sowie eine Museum - leider Samstags geschlossen.

Die Begeisterung kennt keine Grenzen


Ohiopyle State Park - Wanderung im Huegelland  

Pause mit Ausblick

Cucumber Falls im Ohiopyle State Park

Noch einmal mit inzwischen erschoepfter Begleitung 

Memorial Day Spaziergang, Pittsburgh - dank Strassenpflaster entsteht ein fast europaeischer Eindruck




best,
-k




Wednesday, May 14, 2014

Sierra Nevada - Hotsprings & Maggies Peaks 'Wanderung'

Direkt nach dem Ausflug in die Geisterstadt hatte Jennifer noch die Idee eine der vielen Thermalquellen zu besuchen. Inzwischen ist daraus nun schon fast eine Tradition geworden und ein Ausflug an die Westkueste ist nicht komplett ohne ein Bad in den Hot Springs.


Blick auf die oestliche Sierra Nevada in Kalifornien, die Gegend beherbergt viele Geothermalenquellen, die gluecklicherweise nur teilweise fuer den Tourismus erschlossen sind und auch vereinzelt zur Energiegewinnung genutzt werden. Wer genau hinsieht findet den Grund unseres Ausfluges in die rauhe Natur mitten in der Hochwueste.

Hier nocheinmal aus der Gegenrichtung - die Thermalpools sind gut zu erkennen; man sieht hier auch die kleine Wasserrine auf dem Felsgrat. Diese ermoeglicht eine natuerliche Kuehlung des unbehandelten Mineralwassers.

Am Ende des Grates befinden sich mehrere kleine Pools die fortlaufend mit frischem Wasser gespeist werden. Der Boden mag zwar etwas schlammig sein, dafuer geniesst man aber einen ungetruebten Blick auf die schneebedeckten Gipfel der Sierras im Westen. Und wenn man etwas laenger bleibt, gibt es noch einen Sonnenuntergang dazu.

Umkleide gibt es hier keine, nur ein Plumpsklo am Ende der Schotterstrasse die einen zu diesem nicht ausgeschilderten, und daher recht gut gehueteten Geheimnis bringt. 

Einige Pflanzen trotzen dem trockenen Granitboden, hier abgebildet (wahrscheinlich) der Indian Paintbrush.

Noch ein Abschiedsbild, fruendlicherweise von anderen Badenden aufgenommen.

Die Suche nach einem geeigneten Wanderweg trieb uns am naechsten Tag zurueck an den Lake Tahoe der hier vor kurzem noch einmal richtig Schnee bekommen hatte. Obwohl die Skiresorts geschlossen waren, blieben doch die meisten Gipfel mit Schnee ueberzogen und damit fuer uns unzugaenglich.

Fuer die Wanderung in der Desolation Wildernis muss man sich am Ausgangspunkt eintragen und eine 'Lizenz' mit sich fuehren. Damit wissen die Baeren wenigstens wie viele Touristen zum Essen kommen. Das Ziel der Wanderung sollten Maggies Peaks sein.

Der Weg in die 'Trostlose Wildnis' fuehrt in die wieder frisch eingeschneiten Berge. Nach wenigen hundert Metern Hoehengewinn verschwand der sonst gut gepflegte Weg dann im Schnee. 

Die nun vom Gesangsstress befreite Jennifer wurde leider ueber Nacht krank und zog sich obendrein noch eine Hoehenkrankheit zu. Da ging nach kurzem die Luft aus und auch alle anderen Symptome trafen im Tagesverlauf noch ein. Da uns die Diagnose erst spaeter klar wurde verschlimmerten wir das Ganze mit jedem Schritt.

Granite Lake auf dem Weg zu Maggies Peaks. Im Sommer sonnen sich hier die Wanderer.

Blick ueber den Grat nach Sued-Westen in die Desolation Wildernis, einschliesslich Eagle Lake. Weiter ging es dann auch fuer mich nicht mehr, den Wanderweg hatte ich lange im Schnee verloren und Jennifer war bereits am Ende ihrer Kraefte und damit zurueckgeblieben.

Blick ueber Lake Tahoe nach Nordosten vom Grat aus, links erkennt man Emerald Bay, rechts im Vordergrund den Granite Lake.

Auf dem Abstieg noch ein Bild mit der Emerald Bay

Ein Bergdinosaurier sonnt sich auf dem warmen Granit

Blick auf Cascade Falls die hier noch gut von der Schneeschmelze gespeist werden.
Damit endete dann auch der etwas unglueckliche Ausflug in die Berge und kurz darauf auch der Ausflug nach Westen.

best,
k








Saturday, May 03, 2014

Ostersonntag - ganz kurz





Zum Ostersonntag begann auch hier der Fruehling. Zur Feier des Tages bzw. des Wetters gab es gleich drei erste Male:
Fruehstueck auf dem Balkon mit Hisbiskusblueten im Cava

 
Quiche

Sonne

Osterrucksack - vor dem Einsatz musste dieser in der Wohnung gefunden werden, zum Spass hat der Osterhase da auch Zettel mit deutschen Anweisungen hinterlassen die der Suche helfen sollten. Samt Rucksack ging es dann auch zum ersten 'Spazierengehen' des Jahres, ganze ohne Ski.

Nach einer sehr kurzen (6 Meilen) Wanderung in Pinckney, im Anschluss wurde dann noch gegrillt.

best,
-k

Sunday, June 09, 2013

Vorsommerreise III

Zum Ende der Kurzserie ein kleiner Hoehepunkt, mit Aussicht. Im "Urlaubsplan" (einer vom Autoren im Billigflieger unter Platznot und Schmerz verfassten Tabelle mit einzelnen Ausfluegen und Abenteuern) bereits tabellierten Wanderung, die, je nach Ausgang, entweder mit einem grossen Abendbrot oder im Krankenhaus zur Wiederbelebung der Begleiterin enden konnte.

Mount Tallac - Kronjuwel am Lake Tahoe und mit 9,735 Fuss / 2,968m der hoechste Gipfel des unmittelbaren Tahoe Rim, versprach eine Ganztageswanderung von in etwa 9,5 Meilen / 15,3km.
Hoehenunterschied vom Trailhead (Wegeskopf, klingt lustig uebersetzt) zum Gipfel sind in etwa 3,500 Fuss.

Wildblumen nur wenige Schritte vom Parkplatz entfernt zu einer für uns recht zeitigen Morgenstimmung um etwa 8:40. Die Blumen sehen fast aus wie künstlich angelegt da sie in kleinen Gruppen auf dem sonst spärlich bewachsenen (und oft von Waldbränden leergefegten) Waldboden wachsen.

Nach einer halben Stunde oder so kommt man auf einem ersten Bergrat heraus und wandert parallel zum Fallen Leaf Lake. Bisher haelt sich der Anstieg noch in Grenzen

Der sich im Wasser des Floating Island Lakes spiegelnde Gipfel ist Ziel des Ausflugs

Naechster und letzter See - Cathedral Lake - am Ende der bewaldeten Zone, die Schneefelder speisen des See.

Der letzte Baum vor dem geröllwüstenartigen Aufstieg auf denn Kamm, im Bild links

Lake Tahoe und Fallen Leaf Lake sind hier schon 2-3h hinter uns, vor uns verlor sich leider dann noch der Wanderweg in den Schneefeldern, die wohl noch so einige Zeit brauchen bevor sie abgetaut sind. Noch ist die Wandrerin gut gelaunt und bekommt Luft, das sollte sich ändern.

Blick vom Kamm ueber Fallen Leaf Lake

 
Den Wanderweg hatten wir wieder verloren, aber mit dem Gipfel vor uns stand die Richtung fest, bei guter Aussicht kletterten wir am Grat entlang.

Weiter vom See entfernt zieht sich die Sierra Nevada entlang, dann auch mit einigen höheren Gipfeln.

Chipmunk geniesst die Aussicht über Lake Tahoe

Noch ein paar hundert Meter

Marmots (Murmeltiere) beobachten den Wanderer mit der Kamera. 

Blick über Lake Tahoe, Cascade Lake (Vordergrund) und die oft fotografierte Emerald Bay (links vom Cascade Lake)

Glücklicherweise trafen ganze 30 Sekunden nach uns noch drei weitere Wanderer am Gipfel ein, gerade rechtzeitig für ein Foto.

Mittagspause kurz nach 1300

Chipmunks sind an die hier oft essenden Gipfelstürmer gewöhnt und versuchen sich einen Happen zu ergattern, dies erklärt warum sie uns scheinbar den halben Weg zum Gipfel gefolgt sind, meist wartend und lachend.

Letzter Blick vor dem Abstieg, die Beine zitterten jetzt schon.
Gegen 1645 endete der Ausflug am Auto, das Abendbrot wartete schon. 




best,
-k