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Saturday, May 27, 2017

Montreal, Quebec - ein Wiedersehen

Osterausflug ins Nachbarland in dem man seit einigen Monaten wieder über die Regierung bzw. den Präsidenten zur Rede gestellt wird. In den letzen acht Jahren gewöhnte man sich daran ungestört reisen zu können, nun scheint alles wieder wie vorher und die Bedienung im Restaurant erwartet eine Rechtfertigung des Wahlergebnisses von der Touristin am Tisch, selbige wird sich mit der Rolle als Krisenbotschafterin abfinden müssen.
Die Fahrt in den nahen Norden diente nicht nur als Flucht aus Boston sondern auch einem lang erwarteten, zweiten Besuch in der mit teilweise unangenehmen Erinnerungen verbundenen Stadt. Vor siebeneinhalb Jahren führte ein Tagesausflug nach Montreal statt zur erwarteten Visumsverlängerung zur verzweifelten Suche nach einem Drucker, einer unsicheren Grenzüberquerung mit Verhör und dem Eingeständnis dass die Grenzbehörden früher oder später ein wirkliches Hindernis zum gemeinsamen Glück darstellen würden.

Saturday, August 22, 2015

Minnesota II - Highway 61 Revisited

Damit Pfennig sich nicht langweilt und auch mal etwas zu sehen bekommt, gab es zur Abwechslung mal einen Wochenendausflug mit dem Auto. Zelt, Schlafsäcke, Luftmatratzen und erwartungsgemäß Jennifers Reisetaschen und einige Zukäufe aus Minneapolis sollten sich doch problemlos im erweiterten Kofferraum stauen lassen. Da nur ein Teil der Strecke in Michigan lag, brauchte man sich auch über durch Straßenschäden verursachte Probleme keine Sorgen machen - die zu durchfahrenden Bundesstaaten Indiana, Illinois, Wisconsin und Minnesota scheinen allesamt ihre Steuereinnahmen zur Straßenpflege zu nutzen, da war die Gefahr dass uns ein Schlagloch verschlucken würde also gering. Ohne große Planung oder auch Buchung machten wir uns auf den Weg, um zum einen Jennifer in Minneapolis abzuholen und dann den Rückweg durch die Natur so sehenswert wie möglich zu gestalten. 

Friday, January 02, 2015

Drei Tage Niagara Fälle und Toronto, Ontario

Wenn wir schon während der Feiertage im Mittleren Westen festsassen und es och nicht einmal schneien wollte blieb uns nichts anderes übrig als in der auch für Pfennig erreichbare Umgebung nach einem Tapetenwechsel zu suchen. 
Geben wir also den Niagara Fällen eine 2. Chance uns zu beeindrucken. Von oben gesehen sieht man zwar das Wasser über die Klippen stürzen, erkennt aber kaum wo es denn landet da einem die beständig aufsteigende Wolke sprichwörtlich den Blick vernebelt.

Tuesday, May 27, 2014

Pfennig's Auslandausflug / Point Pelee, Ontario

 Da die naehere Umgebung in Michigan nun zum Grossteil abgegrast ist, erkunden wir nun auch Ontario. Auch dort gibt es sehenswerte Nationalparks.

Schildkroete im Point Pelee National Park, Ontario

Grosse Schildkroete - wahrscheinlich eine Schnappschildkroete mit Moos ueberwachsen

Glueckskaefer

Wenn ich mich nicht bewege sieht mich keiner

Point Pelee ist besonders bei Vogelnarren beliebt da es einen wichtigen Zwischenstop fuer die Vogelmigration uber den Eriesee darstellt. Damit kommt hier fast jeder Vogel irgendwann einmal vorbei, teilweise auch aus fernen Laendern, ausgeruestet mit Kameras und Teleobjektiven, Khakihose und Expeditionshueten.

 Am 42. Breitengrad, viel suedlicher geht es nicht in Kanada

Die Suedspitze Kanadas im Eriesee - Point Pelee

Ein verlorener Baby Waschbaer waermt sich auf dem von der Sonne aufgewaermten Asphalt; kurz darauf hat ihn dann ein Ranger (auf unseren Wunsch hin) eingesammelt

best,
-k
 



Monday, March 11, 2013

Sault Ste. Marie, Ontario

Eiswueste - die gefrohrene Wasserstrasse zwischen Lake Huron und Michigan von der Mackinac
 Bruecke aus gesehen

Hiawatha Highlands Langlauf Gebiet, Ontario


Die $15 Loipengebuehr haben sich fast gelohnt, immerhin war dort nur fuer uns gespurt.

Nach 10km noch gut dabei

Hiawatha Highlands II

Pooty ist von der kanadischen Luft voellig erschoepft und freut sich am 8. Maerz ueber den spanischen Cava.

Augen auf - Moose Crossing! Naeher sind wir den Elchen dann aber auch nicht gekommen.

Stokley Creek Langlauf Zentrum

Blick von 'King Mountain' (1,886 Fuss) auf den Lake Superior am Horizont

Nach grossem Kampf oben angekommen - nur runter mussten wir eben auch wieder...

Outhouse fuer Geschaeftsreisende Geschaefte der Reisenden

Die Eisfaelle
Leider nicht so leicht erreichbar wie das Foto vermuten laesst, da waere die von mehreren Stuerzen schon angeschlagene Jennifer dann fast noch K.O. gegangen und auf der (Ski)strecke geblieben, bzw. im Schnee stecken geblieben, denn ohne Ski versinkt man hier bis zum Hintern.

Lake Superior an Transkontinental Highway 17

Pancake Bay Lake Superior


 best,
-k


Friday, August 10, 2012

Toronto, ON

...ist mit 2.5m Einwohner die groesste Stadt Kanadas und wenn man dem Bauboom glauben darf dann wird sie wohl auch noch fleissig weiter wachsen. Dazu liegt sie auch noch am Lake Ontario und formt damit eine Art Gegenstueck zu Chicago am Lake Michigan. 

Erster Eindruck Ontariosee, gesehen von den Cathedral Bluffs - der kleinste der grossen Seen. Wohl trotzdem nichts zum Durchschwimmen obwohl inzwischen schon ueber 50 Schwimmer die 52km Tour ueberstanden haben.

Bucht an den Cathedral Bluffs

Erster Abend in der Stadt - der CN Tower bestiimt das Stadtbild

Endlich wieder unter Menschen

Das Schlafquartier lag etwas ausserhalb der Stadt im Rouge Park 

Blich auf Downtown von einem der zahlreichen Parks, hier aus dem Beaches Vorort


Wie man vom namen schon ableiten kann gibt es dort auch ordentliche Straende - und eine der groessten Beach Volleyball Zentren Nordamerikas.

Ein wenig erinnert das Stadtbild in den "Beaches" an Allston und Cambridge

Der CN Tower war auch mal das hoechste Gebaude der Welt

So richtig gut sieht ein Betonturm aus den 70ern aber eben dann auch nicht aus

Toronto von der vorgelagerten Insel - einem grossen Stadtpark im Ontariosee aus gesehen

Einer der aeltesten Leuchttuerme an den Grossen Seen 

Die Straende am Ontariosee sind zwar bei weitem nicht so schick wie die am Lake Michigan, dafuer gibt es hier aber roten Sand. Auch das Wasser gilt als sehr sauber.

Blick von der Faehre

Downtown Toronto - auf der belebten Einkaufsstrasse gibt es sogar eine Art Kanadischen Times Square

Blick von der Huptaussischtsplattform des CN Towers - auch mit 29 will man noch hoch hinaus

Die wechselnden Farben des Turmes machen die Stadtbesichtigung aus dem offenen Rundgang interessant, nur von der Stadt sieht man dann teilweise nichts mehr.

Blick nach Osten entlang des Seeufers

Downtown, der helle Fleck ist der "times square" heisst eigentlich Dundas Sqaure





Tuesday, October 20, 2009

Angst und Schrecken in Montreal

oder wie sich die U.S. Border Patrol in Nazis verwandelt und bestehende Gesetze ignoriert um dem jungen Helden und seiner blonden Prinzessin das Leben zur Hölle zu machen...
Aber der Reihe nach, am Anfang stand ein wunderbarer Roadtrip durch das herbstliche New Hampshire und Vermont mit ihrem Indian Summer

Blick auf das Hügelland Vermontsund nochmal, die Farben kommen natürlich auf dem Foto nicht zur Geltung
Anfahrt auf Montreal, ein Blick wie jede andere amerikanische Großstadt
Und dann ist es doch anders, älter und europäischer
Und französisch! In Kürze verloren wir den Überblick
Die Gebaüde sind zur Abwechslung kanadisch beflaggt
Kathedralen europäischen Ausmaßes gibt es auch
Kalt und leer wars am Thanksgiving Sonntag, besonders in den Hintergassen
Einen Hafen gab es auch
Blick auf das abendliche Montreal vom Hausberg, leider blieb uns der Blick auf Downtown aufgrund fortgeschrittener Zeit vorenthalten
Ein Blick über die Herbstlich kühle Stadt und ihre prächtigen Laubfärbungen... und dann gings zurück zur nach Boston. Mit einigen Verzögerungen, unangenehmen Grenzerlebnissen und leider im Nachhinein bitterem Nachgeschmack kamen wir gegen 2 Uhr nachts in Boston wieder an. Nur mit Glück einen $600 Ticket entgangen und mit noch mehr Glück, jedoch ohne Erfolg ins Land des unbegrenzten Fremdenhasses eingereist, dass schon lange kein Sehnsuchtsziel mehr ist, für verzweifelte Europäer und auch ganz bestimmt keine "tired, poor, huddled masses yearning to breath free, wretched refuse of your teeming shore" mehr rein lässt. Auch die "homeless, tempest-tost" können draußen bleiben, und the "golden door" ist verriegelt, verrammelt und wird von gehirnamputierten Nazis patrolliert.
Werde der Statue of Liberty einen Brief schreiben, sie lest ja eh jeden Tag und irgendwann wir ihr das Buch auch langweilig, sie hat es ja auch schon seit hunderten Jahren in der Hand, dann kann sie mal lesen wie die Realität aussieht. Und dann wird sie wohl, vor allen Touristen und Kamerschwenkern einfach in den Hafen kotzen und zurück nach Frankreich gehen.

best,
-k